Der Sport-TagRed Bull bereitet Rauswurf von F1-Star akribisch vor
Das 90. Rennen für Red Bull Racing war gleichzeitig das letzte für Sergio Pérez. Im Paddock gibt es keine Zweifel am Rauswurf des Mexikaners, der zwar über einen laufenden Vertrag verfügt, sportlich aber dermaßen weit neben den Spur unterwegs war, dass den Verantwortlichen keine andere Wahl bleibt, als ihn zu vorzeitig entlassen.
Helmut Marko bekräftigte gestern in Abu Dhabi erneut, dass es am heutigen Montag vor Ort zu Gesprächen kommen wird. "Da werden die Fakten besprochen. Danach wird die Entscheidung getroffen", sagte der Grazer nach dem Rennen. Was Marko zudem betonte: Nach dem Gipfeltreffen wird nicht nur die Pérez-Zukunft geklärt sein, sondern auch die Besetzungen der beiden Teams in der Saison 2025.
Pérez selbst versicherte bis zu dem Rennen in Abu Dhabi noch, er werde auch 2025 für Red Bull fahren und verwies immer wieder auf seinen Vertrag. Am Sonntag klang der Mexikaner aber plötzlich ganz anders. "Wir werden besprechen, wie die Situation für beide Seiten aussieht und sehen, ob wir eine Einigung erzielen können", sagte er.