Der Sport-Tag

Der Sport-TagRevolver-Skandal führt zu drakonischen Strafen

29.03.2018, 13:19 Uhr
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Mit seinem Revolver im Holster hatte Paok-Boss Iwan Savvidis auf dem Rasen bei der Randale mitgemischt. (Foto: dpa)

Der Skandal um den Revolver-Auftritt von Paok-Saloniki-Besitzer Iwan Savvidis hat Schockwellen durch den griechischen Fußball gesendet, die Politik setzte gar den Spielbetrieb aus. Vor diesem Hintergrund darf man die laut Staatsradio ERA-Sport nun verhängten Strafen zwar als drakonisch, aber trotzdem als angemessen betrachten.

Die Strafen im Überblick:

  • Savvidis muss nach dem Abbruch des Spitzenspiels Saloniki gegen AEK Athen 100.000 Euro Geldstrafe zahlen und darf drei Jahre lang kein Fußball-Stadion betreten

  • Paok werden in der aktuellen Saison drei Punkte abgezogen. In die kommende Spielzeit startet der Klub mit zwei Minuspunkten.

  • Paok-Sportchef Michel Lubos muss darüber hinaus 15.000 Euro zahlen und darf für 90 Tage keine Fußball-Arena betreten.

  • Die nächsten drei Heimspiele muss Paok vor leeren Tribünen spielen

  • Die Ausschreitungen, die zum Abbruch des Spiels gegen AEK Athen führten, kosten den Verein 63.000 Euro.

Mit diesem hübschen Strafenkatalog dürfte der griechische Fußballverband den Forderungen der Fifa nachkommen. Der Weltverband hatte harte Maßnahmen gefordert und andernfalls mit dem Ausschluss der Griechen aus allen internationalen Wettbewerben gedroht.