Der Sport-TagRiesen-Probleme: Alonso hakt Saison bereits ab
Das neue Reglement in der Formel 1 hin zu mehr Nachhaltigkeit sorgt nach wie vor für Furore: Max Verstappen spricht von einer "Formel E auf Steroiden", Lando Norris von den "wahrscheinlich schlechtesten Autos" aller Zeiten. Doch das ist kein Vergleich zu den Problemen, die Aston Martin derzeit beschäftigen. Schon vor dem zweiten Rennwochenende in Shanghai erklärt Fahrer Fernando Alonso die Saison für erledigt: "Ich hoffe, dass wir in ein paar Rennen ein normales Wochenende haben können, zumindest was das Absolvieren der Sessions und das Fahren von Runden angeht", sagte der 44-Jährige: "Um konkurrenzfähig zu sein, brauchen wir noch etwas Zeit. Sobald wir die Zuverlässigkeitsprobleme behoben haben, werden wir in puncto Leistung hinterherhinken."
Beim Saisonauftakt in Melbourne schieden Alonso und sein Teamkollege Lance Stroll früh aus. Aston Martin kämpft allen voran mit zu starken Vibrationen im neuen Honda-Motor. Es war gar die Rede davon, dass diese zu Nervenschäden an den Händen der Piloten führen können. Soweit ist es nicht gekommen, doch das Auto ist weit weg von Konkurrenzfähigkeit. Daran "hat sich leider in den vier oder fünf Tagen seit Melbourne nicht geändert", erklärt der Spanier. "Ich wäre zufrieden, wenn wir China mit einem einigermaßen normalen Training und Qualifying verlassen." Die Probleme seien immer noch vielfältig und deren Ursprung "unbekannt. Sie tauchen Tag für Tag aus dem Nichts auf, und das macht es schwer, die Zukunft vorherzusagen."