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Der Sport-TagSchwedischer Biathlet wird Opfer einer kuriosen Schießpanne

19.01.2026, 08:21 Uhr

Der schwedische Biathlet Henning Sjökvist holte als 28. in der Verfolgung von Ruhpolding das beste Ergebnis seiner Weltcup-Karriere. In Erinnerung bleiben wird ihm das Rennen aber aus einem anderen Grund: Als er zum dritten Schießen kam, fielen seine Scheiben reihenweise um, obwohl er gar nicht feuerte.

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Sjökvist wurde dabei das Opfer einer kuriosen Panne. Urheber war der Italiener Patrick Braunhofer, der beim dritten Schießen nicht auf seine Scheiben schoss, sondern auf die des Schweden. "Ich habe einen Schuss abgesetzt und dann gesehen, dass er auf die Scheiben geschossen hat, auf die ich danach gezielt habe", berichtete Sjökvist der Zeitung "Aftonbladet". Er habe sich dann bei den Offiziellen gemeldet, die seine Scheiben wieder zurücksetzen mussten.

"Das kostet so viel Zeit und hat mir vor der vierten Runde so viel Luft genommen. Ich habe die gesamte Gruppe verloren", beklagte sich der Schwede, der mit rund zehn anderen Athleten mehr oder minder zeitgleich am Schießstand ankam. "Einfach unglaublich. Es ist wahnsinnig frustrierend, wenn man so ein gutes Rennen läuft und nicht die Chance bekommt, es komplett zu beenden", haderte der Pechvogel des Tages. Das Warten am Schießstand habe sich "wie eine Ewigkeit" angefühlt. "Man weiß nicht, wie viel Zeit vergeht, aber man das Gefühl, dass es Stunden sind."

Quelle: ntv.de