Der Sport-TagSemenya: "Testosteron-Regel" des IAAF ist "verletzend"
Seit gestern beschäftigt sich der Internationalen Sportgerichtshof Cas mit der umstrittenen "Testosteron-Regel" des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF. Im Fokus steht dabei Caster Semenya - die Olympiasiegerin hat sich nun in Lausanne geäußert.
Über ihren Anwalt ließ die 28-Jährige verlauten, dass "sie und andere Frauen", die von den Vorschriften betroffen seien, "ohne Diskriminierungen in der Frauen-Klasse starten sollten".
Die Bestimmungen der IAAF würden "niemanden stärken", sie stellten vielmehr "einen weiteren fehlerhaften und verletzenden Versuch" dar, "das weibliche Geschlecht zu überwachen".
Die IAAF hatte vor knapp einem Jahr für Frauen einen Grenzwert für (körpereigenes) Testosteron von fünf Nanomol pro Liter eingeführt, wenn diese auf bestimmten Strecken (400 Meter bis zu einer Meile) international starten wollen.