Der Sport-TagSenegal überzieht Gastgeber vor Finale mit Vorwürfen
Vor dem Finale des Afrika-Cups hat der senegalesische Fußballverband (FSF) Vorwürfe gegenüber Gastgeber Marokko erhoben. In einer Mitteilung drückte die FSF ihre "große Besorgnis hinsichtlich mehrerer Missstände" vor dem Endspiel am Sonntag (20 Uhr/Sportdigital und DAZN) in Rabat aus. Der Verband bemängelte die vorgefundenen "Standards", die mit einem Wettbewerb dieser Größenordnung "nicht vereinbar" seien. So sei die Mannschaft um Starspieler Sadio Mané und den Münchner Nicolas Jackson bei ihrer Ankunft am Bahnhof einer "gefährlichen Situation" ausgesetzt gewesen durch "mangelnde Sicherheitsvorkehrungen".
"Was gestern passiert ist, war nicht normal", sagte Nationaltrainer Pape Thiaw. "Angesichts der Anzahl der Menschen hätte alles Mögliche passieren können. Meine Spieler hätten in Gefahr sein können." Auch bei der Unterbringung habe es Probleme gegeben, als dem Finalisten erst durch einen Protest ein angemessenes Fünf-Sterne-Hotel zugewiesen worden sei. Zudem rief der den Senegalesen angebotene Trainingsplatz Unmut hervor.