Der Sport-TagSnowboardcrosser kritisieren halsbrecherischen Kurs
Die deutschen Snowboardcrosser sind keine Fans des olympischen Kurses in Pyeongchang: Nach dem Entscheidung haben Martin Nörl, Paul Berg und Konstantin Schad die Strecke mit deutlichen Worten kritisiert. Vor allem die weiten Sprünge sind ihnen ein Dorn im Auge.
"Ich habe ein Problem damit, mit jedem Sprung mein Genick zu riskieren", sagte der 30-jährige Schad. "Man will anscheinend sehen, dass alles weit und spektakulär geht. Wenn es in die Richtung geht, ist es vielleicht auch bald mal ohne mich."
Auf vorherige Kritik hätten die Organisatoren nicht reagiert, sagte Martin Nörl: "Wir haben das im Training angesprochen, aber geändert wurde nichts."
Auf der Snowboardcross-Strecke hatte es den ganzen Wettbewerb über viele Stürze gegeben. Auch Olympiasieger Pierre Vaultier war im Halbfinale betroffen.