Der Sport-TagSpielergewerkschaft: Keine Zustimmung zu Platini-Rückkehr

Naja, das kann man ja mal vergessenn. Die mögliche Aufnahme des derzeit von allen Fußball-Aktivitäten gesperrten Ex-Uefa-Chefs Michel Platini in die Spielergewerkschaft Fifpro war offenbar nicht mit dem Vorstand abgestimmt.
Eine solche Rolle Platinis in der Gewerkschaft sei weder diskutiert worden, noch habe der Vorstand seine Zustimmung dazu erteilt, teilte die Gewerkschaft mit.
Zuvor hatte Fifpro-Präsident Philippe Piat den Europameister von 1984 für die Zeit nach dem Ende von dessen vierjähriger Sperre als seinen persönlichen Berater ins Spiel gebracht. Zudem machte Piat auch klar, dass er sich Platini als dessen Nachfolger vorstellen kann: "Für die Präsidentschaft wird sich zeigen, was die Zukunft bringt", sagte Piat der "L'Equipe".
Platini war von der Fifa-Ethikkommission 2015 zunächst für acht Jahre für alle Fußball-Aktivitäten gesperrt worden. Die Strafe wurde später auf vier Jahre reduziert. Grund war eine dubiose Zahlung von zwei Millionen Schweizer Franken, die er 2011 von Fifa-Boss Joseph Blatter erhalten hatte. Laut Blatter und Platini handelte es sich um eine verspätete Honorarzahlung für Platinis Fifa-Arbeit in den Jahren 1998 bis 2002.