Der Sport-Tag

Der Sport-Tag Strafen gegen Russen: IOC-Chef beobachtet genau, "wer den Krieg mit Aussagen oder Taten unterstützt"

Der russische Präsident Wladimir Putin (l.) und der IOC-Präsident Thomas Bach unterhalten sich während der Olympischen Spiele 2014 in Sotschi.

Thomas Bach (rechts) und Wladimir Putin.

(Foto: dpa)

Sportler und Funktionäre, die Russlands Invasion in der Ukraine unterstützen, müssen mit Strafen des IOC rechnen. "Wir beobachten genau, wer den Krieg mit Aussagen oder Taten unterstützt, und ziehen daraus die notwendigen Konsequenzen", sagte IOC-Präsident Thomas Bach bei der 139. Session des Internationalen Olympischen Komitees in Lausanne. Er verwies auf Strafen gegen den russischen Schwimmer Jewgeni Rylow und den Turner Iwan Kuljak, die wegen Pro-Kriegs-Aktionen von den Weltverbänden länger gesperrt worden waren.

Bach betonte, das IOC wisse um mögliche Haftstrafen, die in Russland denjenigen drohen, die sich öffentlich gegen den Krieg aussprechen. "Wir verstehen, dass unter diesen Umständen auch Schweigen eine Botschaft sein kann", sagte der IOC-Chef.

Das Verhältnis zu Russlands politischer Spitze habe sich massiv verschlechtert, sagte der IOC-Chef. Grund dafür seien der Skandal um das russische Staatsdoping bei den Winterspielen in Sotschi 2014, Cyber-Attacken und auch "persönliche Drohungen" gegen IOC-Mitglieder gewesen, erklärte Bach.

Quelle: ntv.de

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