Der Sport-TagTod nach Gehirntumor: Berliner Klub vergibt versehentlich gesperrte Rückennummer
Der frühere Serienmeister Eisbären Berlin aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hat sich nach einem Lizenzierungsfehler bei der Familie des 2009 verstorbenen früheren Nationaltorhüters Robert Müller entschuldigt. Die Eisbären hatten den 17 Jahre alten Goalie Felix Noack mit der Rückennummer 80 lizenziert. Diese wird zu Ehren Müllers, der vor 13 Jahren an den Folgen eines Gehirntumors verstorben war, ligaweit nicht mehr vergeben. "Hierfür entschuldigen wir uns zutiefst, vor allem bei Roberts Familie und Klubs, für die Robert gespielt hat. Es lag mit Sicherheit keine böse Absicht vor. Natürlich wird Felix ab sofort mit einer anderen Rückennummer auflaufen", sagte Eisbären-Geschäftsführer Thomas Bothstede.
Auch die DEL reagierte via Twitter auf die Lizenzierungspanne. Demnach nutze die Liga seit dieser Saison eine neue Software im Rahmen der Spielerlizenzierung. Die Daten der Spieler werden dabei durch den antragstellenden Klub eingetragen. Das Programm werde nun "dahingehend angepasst, dass die Lizenzierung eines Spielers mit der Nr. 80 automatisch zurückgewiesen wird", heißt es weiter in der Mitteilung.