Der Sport-TagEx-Klub von Großkreutz wirft fast die ganze Mannschaft raus
Der Dortmunder Vorstadtklub TuS Bövinghausen, einst auch die sportliche Heimat des Amateurfußballers Kevin Großkreutz, startete mit großen Ambitionen in diese Saison. Der Aufstieg in die Regionalliga sollte unbedingt her, doch nach einem guten Saisonstart, mit 13 Punkten aus den ersten sechs Spielen, bricht an der Provinzialstraße 273 alles zusammen. Nach mittlerweile 17 Spieltagen sind nur noch zehn Punkte auf das Konto der Mannschaft gewandert, die in der Winterpause nun komplett auseinanderbrechen wird.
Nur fünf Fußballer sollen bleiben, 16 den Klub verlassen. Das berichtet der "Reviersport". TuS-Boss Ajan Dzaferoski, der Mäzen des Klubs, erklärt die drastische Maßnahme so: "Es macht einfach keinen Sinn mehr, solch einen teuren Kader in Bövinghausen zu finanzieren. Wir laufen der Musik deutlich hinterher und haben keine Chance mehr auf den Aufstieg. Deshalb folgt jetzt der radikale Schnitt."
Von diesem ist womöglich auch Trainer Baris Özbek betroffen, dessen Zukunft sei ebenfalls offen. Der Ex-Profi hatte erst im Oktober für Christian Knappmann übernommen.