Der Sport-TagTuchels Kritik stößt bei Bayern-Bossen auf offene Ohren
Auf dem Papier gehört der Kader des FC Bayern immer noch zum Besten, was der Weltfußball zu bieten hat. Auf dem Rasen aber sieht das anders aus. Nicht erst in der laufenden Saison rufen die Superstars ihr Potenzial zu selten ab. Schon im letzten Jahr deutete sich an, dass ein zeitnaher Umbruch unumgänglich ist. Thomas Tuchel hat dieses Problem frühzeitig erkannt. Entsprechend laut und offensiv waren seine Forderungen nach neuen Spielern. Für seine verbalen Vorstöße wurde der 50-Jährige nicht selten kritisiert. Auch intern sollen seine öffentlichen Rufe nach Verstärkungen zunächst für Ärger gesorgt haben. Mittlerweile aber hat sich der Wind auch in der Geschäftsstelle gedreht. Wie der "Kicker" schreibt, haben die Verantwortlichen des FC Bayern inzwischen erkannt, dass Tuchel in seinem Vorhaben "grundsätzlich nicht Unrecht hatte". Auch sie sind demnach zu der Überzeugung gekommen, dass ein Umbruch dringend nötig ist. Die Profis, die zwar fürstlich bezahlt werden, aber zu selten die passende Leistung dazu zeigten, seien "mit der Realität konfrontiert" worden, berichtet das Blatt von einer internen Aufarbeitung. Letztlich habe Tuchel die Probleme des Klubs "schonungslos angesprochen" und der Vereinsspitze "vor Augen geführt", heißt es.