Der Sport-TagUmstrittener DHB-Trainer Prokop räumt Fehler ein
Zur Abwechslung mal wieder eine Meldung vom Handball. Nach der überraschenden Entscheidung des Deutschen Handballbundes (DHB), an Christian Prokop festzuhalten, hat der mitunter arg gescholtene Bundestrainer nun Fehler im Umgang mit den Nationalspielern eingeräumt.
"Mit Sicherheit war die Kommunikation mit- und untereinander nicht optimal. Ich habe die Mannschaft während der EM zu wenig abgeholt und in wichtige Entscheidungen zu selten miteinbezogen", sagte Prokop im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst.
Nun gelte es, "die Ergebnisse der Aufarbeitung, vor allem im Dialog, in die anstehenden Aufgaben einfließen zu lassen", so Prokop, dem zuletzt immer wieder "Beratungsresistenz" und "Kommunikationsschwäche" vorgeworfen worden waren.
Über die Entscheidung des DHB zeigte sich Prokop erfreut. "Nach zuletzt sehr intensiven Wochen freue ich mich über den Vertrauensbeweis des Deutschen Handballbundes", sagte er.
Einen personellen Neuanfang im DHB-Team schloss Prokop vorerst aus: "Ich weiß, dass die Mannschaft, die in Kroatien gespielt hat, viel mehr Stärke und Potential besitzt, als was wir gemeinsam gezeigt haben. Jetzt gilt es, hier anzusetzen und sich weiter zu verbessern."