Der Sport-TagUngeimpfte als "Risiko für Spielbetrieb": Deutsche Profiliga denkt laut an Impfpflicht
Für Gernot Tripcke gibt es bei Gedankenspielen über eine mögliche Impfpflicht für die Spieler aus der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) viele offene Fragen. "Darüber kann man sich wirklich trefflich streiten", sagte der DEL-Geschäftsführer der "FAZ": "Da sind die Rahmenbedingungen der Politik maßgebend: Was geht arbeitsrechtlich? Kann ich einen Ungeimpften suspendieren? Mit oder ohne Gehalt? Kann ich ihm sogar kündigen? Oder was passiert, wenn er positiv getestet wird?" Bei diesem Thema seien die Amerikaner "rigoroser, die sagen: Wenn du Corona hast und bist ungeimpft, gibt es kein Gehalt oder sogar die Kündigung. Und wenn du ins Krankenhaus musst, zahle bitte 4000 Dollar am Tag", so Tripcke, "aber das sind gesellschaftliche Themen, da kann man in Deutschland als DEL nicht einfach sagen, das machen wir jetzt so und so."
Derzeit würden "nicht geimpfte Leute" dreimal pro Woche einen PCR-Test machen, "geimpfte mindestens einmal. Das macht ja kein anderer Sport, zumindest nicht obligatorisch." Grundsätzlich seien Ungeimpfte "abgesehen von der Gesundheit ein Risiko für den Spielbetrieb".