Der Sport-TagVerstappen wittert Formel-1-Verschwörung

Nach dem Verlust seines dritten Platzes beim Großen Preis der USA ist Max Verstappen richtig bedient. Ein irres Manöver hatte den Youngster von Rang 16 am Start bis aufs Podest geführt, doch dann bestrafte die Fia die entscheidende Attacke gegen Kimi Räikkönen, weil Verstappen mit allen vier Rädern die Strecke verließ.
Das passt dem Red-Bull-Piloten gar nicht in den Kram: Er war nach dem Rennen stinksauer. "Er ist ein Idiot, der immer gegen mich entscheidet", klagte Verstappen bei Channel 4. Sein Teamchef Christian Horner sprang dem Niederländer bei und sagte bei Sky, dass immer ein spezieller Steward gegen Red Bull entscheiden würde. Auf Twitter legte Verstappen, der von den Fans zum "Driver of the Day" gewählt wurde, noch einmal nach. Der 20-Jährige schrieb, dass er von der Inkonsequenz der Entscheidungen enttäuscht sei und sich beraubt fühle. Sein Vater wetterte ebenfalls auf Twitter: "Shame on you Fia", so Verstappen senior.
Übrigens: Viele Experten sind der Ansicht, dass die Entscheidung gegen Verstappen hart, aber vertretbar ist. Das Problem ist jedoch, dass ähnliche Vergehen während des Rennwochenendes oftmals ungeahndet blieben.
Und hier gibt's nochmal eine Video-Analyse zum GP von Austin: