Der Sport-Tag

Der Sport-Tag"Wahnsinns"-Entscheidung: Keven Schlotterbeck schäumt vor Wut

10.11.2025, 08:17 Uhr

Keven Schlotterbeck war aufgebracht. "Wahnsinn", entfuhr es dem Verteidiger vom Fußball-Bundesligisten FC Augsburg nach dem 2:3 (2:2) beim VfB Stuttgart gleich mehrfach. Grund für seine Erregung: Die Entscheidung von Schiedsrichter Harm Osmers, beim Spielstand von 1:0 für Augsburg nach VAR-Intervention und Videostudium auf Strafstoß zu entscheiden: Maximilian Mittelstädt nutzte die Chance für die Gastgeber zum 1:1 (18.) eiskalt.

Schlotterbeck hatten seinen Arm erkennbar um den Hals von Dan-Axel Zagadou gelegt, betonte aber steif und fest: "Er versucht mich wegzustoßen. Dann fällt er nach hinten. Also, wie kann er denn nach hinten fallen? Wie soll ich ihn da nach hinten ziehen? Das geht physikalisch gar nicht", schimpfte der Augsburger bei DAZN. Es habe sich um nicht mehr als einen "Zweikampf zweier größerer Menschen gehandelt."

Schlotterbeck behauptet zudem noch, der Strafstoß habe "das Spiel entschieden", tatsächlich aber ging Augsburg nach dem Treffer des ehemaligen Stuttgarters Fabian Rieder (8.) und Mittelstädts Ausgleich durch Han-Noah Massengo ein weiteres Mal in Führung (26.), ehe Deniz Undav das Spiel mit seinen zwei Treffern (39./80.) zugunsten des VfB drehte.

Quelle: ntv.de