Der Sport-Tag

Der Sport-TagWeltmeister Müller hat prominente Unterstützer

29.08.2017, 13:26 Uhr
imago29280551h
Verstehen sich gerade nicht so gut: Carlo Ancelotti und Thomas Müller. (Foto: imago/Sven Simon)

"Ich weiß nicht genau, welche Qualitäten der Trainer sehen will, aber meine sind scheinbar nicht hundertprozentig gefragt." - Thomas Müller hat seinem Ärger über Trainer Carlo Ancelotti Luft gemacht, nachdem er am Samstag beim Spiel seines FC Bayern gegen Werder Bremen lange auf der Bank saß. Während es von den einen Kritik hagelt, können andere Müllers Ärger verstehen.

  • Nationalmannschafts-Kollege Sami Khedira sagte der "Bild": "Ich denke, einen Thomas Müller lässt man nicht gehen - und das wissen auch Ancelotti und die Bayern-Verantwortlichen."

  • "Er ist von seiner Art und Weise, Fußball zu spielen, einzigartig im Weltfußball."

  • Auch Trainer Ottmar Hitzfeld steht auf Müllers Seite: "In meinen Augen hat Thomas ein ganz normales Interview, frei von jeder Polemik, gegeben. Es ist eine ganz normale Äußerung von einem Spieler, der nicht gespielt hat", sagte der 68-Jährige der Münchner "tz".

  • "Ich habe ja auch rotiert und musste mal Spieler draußen lassen, die damit logischerweise nicht zufrieden waren. Das ist ganz normal. In der Causa Müller wird sich das aber regeln im Laufe der Saison."

  • "Thomas ist ein Leistungsträger, ist Weltmeister und hat ein hohes Anspruchsdenken. Bayern braucht auch Thomas Müller."