Der Sport-Tag
17. April 2026
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22:19 Uhr

Trainer-Legende Pesic verabschiedet sich mit Klatsche aus Europa

Ein letztes Mal stand Svetislav Pesic in der EuroLeague an der Seitenlinie, mit einem Abschiedsgeschenk für den Erfolgstrainer wurde es dabei nichts. Pesic (76), der seine Karriere nach der laufenden Basketballsaison beendet, verlor zum Hauptrundenabschluss mit dem FC Bayern bei seinem früheren Klub FC Barcelona deutlich mit 69:95 (31:42). Da die Münchner schon länger aus dem Playoff-Rennen sind, kommen für den Serben keine weiteren Einsätze in der Königsklasse mehr dazu. 

Pesic coachte bei insgesamt 193 EuroLeague-Spielen für Barcelona, die Bayern und Valencia, seine Siegquote liegt bei gut 60 Prozent. Dass der frühere Bundestrainer die Bühne im Palau Blaugrana verließ, passte: Seinen einzigen Triumph im Wettbewerb hatte Pesic dort beim Final Four 2003 mit Gastgeber Barca gefeiert.

Ende März hatte Pesic seinen Rückzug angekündigt, eine Titel-Hoffnung bleibt ihm noch. Mit den Bayern will er in diesem Jahr zum zweiten Mal nach 2014 Meister werden. In der Bundesliga steht der Titelverteidiger an der Spitze. In Barcelona kamen die Bayern, die in der EuroLeague zuletzt viermal in Serie gewonnen hatten, nie für einen Auswärtssieg in Frage. Isiaha Mike war mit 17 Punkten der beste Werfer der Münchner.

Trainer-Legende Pesic verabschiedet sich mit Klatsche aus Europa
21:42 Uhr

Flick lockt: Verliert Bayer Topstar Grimaldo zum Spottpreis

Bei Bayer Leverkusen bahnt sich der nächste spektakulärere Abgang an: Freistoß-Genie Alejandro Grimaldo steht laut spanischen Medienberichten vor einem Wechsel im Sommer. Obwohl der Linksverteidiger noch bis 2027 an die Werkself gebunden ist, verdichten sich die Hinweise auf eine vorzeitige Trennung. Laut einem Bericht der spanischen Zeitung "Sport" soll der 30-Jährige für sich bereits die Entscheidung getroffen haben, ein neues Kapitel in seiner Karriere aufschlagen zu wollen.

Ein Schritt, der für Bayer Leverkusen sportlich schmerzhaft wäre. Grimaldo zählt bei den Rheinländern seit Jahren zu den konstantesten Leistungsträgern und ist auf der linken Außenbahn unumstrittener Stammspieler. Besonders brisant könnte für Bayer Leverkusen noch die Frage nach der möglichen Ablösesumme werden. Laut der spanischen Quellen soll der Spanier nämlich für weniger als zwölf Millionen Euro zu haben sein.

Flick lockt: Verliert Bayer Topstar Grimaldo zum Spottpreis
21:00 Uhr

Alemannia Aachen arbeitet weiter am Fußball-Wunder

Alemannia Aachen hält seine unverhoffte Chance auf den Aufstieg in der 3. Fußball-Liga weiter am Leben. Die Kaiserstädter setzten ihre Aufholjagd unter Trainer Mersad Selimbegovic zum Auftakt des 34. Spieltags fort, bei Jahn Regensburg gewann die Alemannia mit 3:1 (0:1) und rückte vorerst auf sechs Punkte an den Relegationsplatz drei heran.

Top-Torjäger Lars Gindorf mit seinen Saisontoren 21 und 22 (48./52.) und Mika Schroers mit seinem 18. Treffer (88.) schossen das zweitbeste Team im Jahr 2026 zum Sieg. Aus den letzten 14 Spielen holten die Aachener 33 von 52 möglichen Punkten. Nach Platz 17 nach der Hinrunde liegt das Team von Selimbegovic, der lange für Regensburg spielte und dort auch seine Trainerkarriere begann, mittlerweile auf Rang sieben. Der Jahn, den Eric Hottmann (34.) in Führung brachte, bleibt Zwölfter.

Alemannia Aachen arbeitet weiter am Fußball-Wunder
20:12 Uhr

Marco Rose nach England - neuer Coach für Leverkusen?

Den früheren Bundesliga-Trainer Marco Rose zieht es offenbar in die englische Premier League. Wie Sky UK berichtet, soll der ehemalige Coach von Borussia Mönchengladbach, Borussia Dortmund und RB Leipzig eine grundsätzliche Einigung mit dem AFC Bournemouth erzielt haben. Rose würde bei den Cherries auf den Spanier Andoni Iraola folgen, der den Klub von der Südküste Englands im Sommer verlassen wird.

Rose ist vertraglich noch bis zum 30. Juni an Leipzig gebunden, wo der 49-Jährige Ende März 2025 freigestellt worden war. Eine Ablöse würden die Sachsen somit wohl nicht mehr erhalten. Bournemouth hat als Tabellenelfter erneut nichts mit dem Abstieg zu tun, seit elf Spielen ist Iraolas Mannschaft ungeschlagen. Der Baske kündigte zuletzt an, nach der Saison eine neue Herausforderung zu suchen und soll auch ein Kandidat für die Nachfolge von Kasper Hjulmand sein, sollte sich Bayer Leverkusen im Sommer für einen Trainerwechsel entscheiden.

Marco Rose nach England - neuer Coach für Leverkusen?
19:25 Uhr

Lothar Matthäus rügt Bundesligist und fordert Strafe

Das Conference-League-Spiel des 1. FSV Mainz 05 gegen Racing Straßburg ist bereits abgepfiffen, da kassiert Nadiem Amiri noch die Rote Karte. Denn als Martial Godo vor dem Mainzer Fanblock jubelt, entlädt sich die Wut der Mainzer. Ein solches Gerangel "gehört nicht auf den Fußballplatz", sagt Lothar Matthäus nach dem Spiel.

Lothar Matthäus rügt Bundesligist und fordert Strafe
18:39 Uhr

Wilde CL-Szenen: UEFA eröffnet Verfahren gegen FC Bayern

Für den FC Bayern könnte der Innenraumsturm einiger Fans in der Allianz Arena während des Champions-League-Duells mit Real Madrid ein Nachspiel haben. Die UEFA hat ein Disziplinarverfahren gegen den deutschen Meister eingeleitet, insgesamt geht es im Zusammenhang mit der Partie um gleich vier Vorwürfe.

Nach dem 4:3-Siegtreffer der Münchner im Viertelfinal-Rückspiel durch Michael Olise (90.+4) waren Fans an die Werbebanden vor der Südkurve gedrängt und hatten mit den Profis gejubelt. Dabei überrannten sie mehrere der dort postierten Fotografen. Einem Bericht zufolge wurden zwei der Medienvertreter verletzt. Die Fan-Dachorganisation Club Nr. 12 bat später wegen der Vorfälle um Entschuldigung.

Die UEFA wirft dem FC Bayern "Störung durch Zuschauer" vor, hinzu kommen "Blockierung öffentlicher Wege", das "Werfen von Gegenständen" und die "Übermittlung einer für eine Sportveranstaltung ungeeigneten Botschaft (Anti-UEFA-Banner)".

Die Südkurve hatte im Verlauf des Wettbewerbs schon einmal Schlagzeilen gemacht. Nach dem wiederholten Einsatz von Pyrotechnik wurde sie von der UEFA teilweise gesperrt. Die Bayern entschieden sich daraufhin aus organisatorischen Gründen, die Plätze dort im Heimspiel gegen Union Saint-Gilloise im Januar vollständig unbesetzt zu lassen. Nun gab es erneut Ärger.

Wilde CL-Szenen: UEFA eröffnet Verfahren gegen FC Bayern
18:16 Uhr

El Mala "könnte ein 100-Millionen-Mann werden"

Schon jetzt gehört Said El Mala zu den größten Talenten der Bundesliga. Sein Marktwert könnte explodieren, "der wird schwer zu halten sein", meint 1990er-Weltmeister Pierre Littbarksi. Derweil steht der 1. FC Köln vor einer ungewissen Zukunft mit noch ungeklärten Fragen.

El Mala "könnte ein 100-Millionen-Mann werden"
17:39 Uhr

Trainer-Legende giftet gegen "respektlosen" Rüdiger

Ewald Lienen hat Nationalspieler Antonio Rüdiger für dessen Auftritt bei Real Madrids Champions-League-Aus beim FC Bayern scharf kritisiert und empfiehlt Bundestrainer Julian Nagelsmann, den Abwehrmann nicht zur WM mitzunehmen. "Diese Szene hat eine derartige Respektlosigkeit ausgedrückt, die meinen Grundgedanken befeuert hat, diesen Mann nicht in die Gefahr zu bringen, diese transatlantische Reise mitzumachen. Das ist gefährlich da drüben", sagte der langjährige Bundesliga-Trainer der "Bild" und bezog sich auf eine Aktion Rüdigers gegen Bayern-Spieler Josip Stanisic.

Vor dem zwischenzeitlichen 3:2 für die Madrilenen hatte der Real-Verteidiger den aufgerückten Stanisic zu Boden gecheckt, der Schiedsrichter pfiff kein Foul. Als Reals Konter lief, rannte Rüdiger zu dem am Boden liegenden Münchner, beugte sich über diesen und schrie ihn an. "Meines Erachtens geht so was gar nicht. Es ist genau nur ein Wort gefallen – und das zweimal", klagte Stanisic nach dem Spiel, das Bayern mit 4:3 gewann.

Lienen gingen die Königlichemn im Kollektiv gegen den Strich. "Ich hab mir hier so notiert, was mir bei Real Madrid auf die Nerven gegangen ist: Theatralik, Schwalben, Vinícius Júnior. Für mich ist es langsam unerträglich, den Mann zu sehen. So gut wie er Fußball spielt, Vinícius Júnior hat sie für mich nicht alle", wetterte "Zettel-Ewald".

Einmal in Fahrt, ging es weiter: "Dann kommen fünf bis sechs Gesichtstreffer, die Arda Güler, Brahim Díaz und Éder Militão hingenommen haben wollen in irgendeinem Laufduell. Dann kommt noch Antonio Rüdiger dazu – das ist respektlos, wie der auf dem Platz rumrennt!"

Trainer-Legende giftet gegen "respektlosen" Rüdiger
17:00 Uhr

Kommt der Box-Blockbuster? Promoter befolgt "Auftrag"

Tyson Fury hat nach seinem erfolgreichen Comeback Anthony Joshua wortgewaltig zur lang ersehnten Battle of Britain herausgeordert. Joshua schluckte den Köder zwar nicht, im Hintergrund wird aber offenbar an dem millionenschweren Box-Blockbuster gearbeitet. Er habe von Joshua den Auftrag erhalten, den Kampf zu machen, sagte Promoter Eddie Hearn. Das Duell sei schon im vergangenen Jahr beinahe finalisiert worden. "Wir wollten im März kämpfen und dann Fury im August. Aber nach allem, was passiert ist - es war eine sehr schwere Zeit und dieser Plan wurde verschoben", sagte Hearn.

Joshua hatte Anfang des Jahres in Nigeria einen schweren Autounfall, den er leicht verletzt überlebte. Zwei enge Freunde des 36-jährigen Schwergewichtlers kamen ums Leben. "Der Plan existiert noch immer. Das Angebot, das wir bekommen haben (vom saudischen Boxmogul Turki Al-Sheikh, Anm.d.Red.) sieht vor, im Juli zu kämpfen und gegen Tyson Fury um den November herum zu boxen. Wir sind dabei", sagte Hearn. Er sei "völlig zuversichtlich", dass der Kampf kommt.

Kommt der Box-Blockbuster? Promoter befolgt "Auftrag"
16:12 Uhr

Was ist mit Djokovic? Tennis-Star wird zum großen Rätsel

Eine Rückkehr von Novak Djokovic auf die Tennis-Tour ist weiter ungewiss. Am Freitag sagte der Grand-Slam-Rekordsieger seine Teilnahme am ATP-Masters in Madrid (22. April bis 3. Mai) ab. "Ich werde in diesem Jahr leider nicht teilnehmen können. Ich setze meine Genesung fort, um bald zurück zu sein", teilte der 38 Jahre alte Serbe bei X mit. 

Es ist die dritte Absage nacheinander von Djokovic. Er hatte zuvor schon auf einen Start bei den Masters-Turnieren in Miami und Monte Carlo verzichtet. Der Weltranglistenvierte laboriert weiter an einer Schulterverletzung. Zuletzt hatte er beim Masters in Indian Wells Anfang März das Achtelfinale erreicht. Dort verlor er in drei Sätzen gegen den Briten Jack Draper.

Seit Jahresbeginn hat Djokovic erst neun Matches bestritten. Dabei verlor er unter anderem das Finale der Australian Open gegen Carlos Alcaraz. In der Vorbereitung auf die French Open in Paris (ab 24. Mai) könnte er noch beim Masters in Rom (ab 6. Mai) oder beim Turnier in Hamburg (ab 13. Mai) teilnehmen.

Was ist mit Djokovic? Tennis-Star wird zum großen Rätsel
15:32 Uhr

FC Bayern interessiert sich für Nationalkeeper Cakir

Laut "Bild"-Reporter Christian Falk ist der türkische Nationaltorhüter Ugurcan Cakir in den Fokus des FC Bayern geraten. Torwart-Trainer Michael Rechner arbeitete bei den Türken einst mit dem 30-Jährigen von Galatasaray zusammen und soll ihn nach wie vor schätzen. Cakir könnte das Torhüter-Team des deutschen Rekordmeisters ergänzen, sollte es zu einem Abgang von Manuel Neuer kommen. Laut Falk wäre er in diesem Fall aber nicht als neue Nummer eins vorgesehen.

FC Bayern interessiert sich für Nationalkeeper Cakir
14:48 Uhr

Medien: FIFA bekommt Druck wegen ICE-Einsätzen bei WM

Aufgrund der Sorge vor Razzien setzt sich eine Gewerkschaft aus Los Angeles offenbar gegen mögliche ICE-Einsätze im Umfeld der Fußball-WM zur Wehr. Wie das Portal "The Athletic" berichtet, reichte "Unite Here Local 11" eine formelle Beschwerde gegen die FIFA und weitere Organisationen bei der unabhängigen US-Bundesbehörde National Labor Relations Board (NLRB) ein.

Die Gewerkschaft, die über 30.000 Beschäftigte in Hotels, Flughäfen und Sportarenen vertritt, darunter rund 2000 Beschäftige der WM-Arena in Los Angeles, wirft den Arbeitgebern unter anderem vor, ein Umfeld geschaffen zu haben, in dem "Gewalt und Einschüchterung durch ICE-Mitarbeiter" befürchtet werden müssten und die Rechte der Beschäftigten "erheblich beeinträchtigt" würden. Die Beschwerde soll sich neben der FIFA als WM-Veranstalter gegen den Stadionbetreiber, den Stadioneigentümer und einen Hospitality-Anbieter richten.

Gewerkschaftschef Kurt Petersen sagte zu "The Athletic": Das Ziel sei, dass das NLRB vor einem Bundesgericht eine einstweilige Verfügung erwirke, um die Arbeitgeber und die FIFA zu einer Richtlinie zu zwingen, die den Zutritt der umstrittenen Einwanderungsbehörde ICE zum Gelände einschränkt. "Die Leute sind nervös. Unsere Mitglieder sagen: 'Wir gehen nicht zur Arbeit, wenn ICE in der Nähe ist, weil sie uns jederzeit festnehmen könnten'", sagte Petersen.

ICE-Direktor Todd Lyons hatte im Februar erklärt, dass seine Behörde während des Turniers eine Schlüsselrolle für die Sicherheit spielen werde.

Medien: FIFA bekommt Druck wegen ICE-Einsätzen bei WM
14:08 Uhr

BVB und Ex-Boss Kehl pokern um Millionen-Abfindung

Nach der einvernehmlichen Trennung geht es zwischen Borussia Dortmund und Ex-Sportdirektor Sebastian Kehl offenbar weniger einvernehmlich um die Abfindungsfrage. Laut "Bild" liege das Thema derzeit bei den Anwälten beider Parteien. Es sei das Ziel, Kehls noch bis 2027 datierten BVB-Vertrag zeitnah aufzulösen. Dabei knirsche es allerdings noch etwas, sei aus dem Vereinsumfeld zu vernehmen. Kehl winke eine Abfindung von zwei Millionen Euro.

Offen ist nach wie vor, wo die berufliche Zukunft des 46-Jährigen liegt. Neben dem VfL Wolfsburg und dem Hamburger SV nennt "Bild" auch RB Leipzig als ein mögliches Ziel. Es sei sein Bestreben, bei seinem nächsten Arbeitgeber einen Posten in der Geschäftsführung zu ergattern. Die sofortige Trennung hatte der BVB Ende März verkündet. Die Entscheidung sei "einvernehmlich" und nach einem "sehr offenen Gespräch" gefallen, sagte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken damals. Als Nachfolger präsentierten die Dortmunder kurze Zeit später Ole Book. Der 40-Jährige arbeitete zuvor erfolgreich für Zweitligist SV Elversberg.

BVB und Ex-Boss Kehl pokern um Millionen-Abfindung
13:20 Uhr

Legendärer Nordderby-Aufreger: Als eine Papierkugel in die Fußballgeschichte einging

Am 30. Spieltag kommt es in der Bundesliga zum Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV (Samstag, 15:30 Uhr, im ntv.de-Liveticker). Vor allem die Grün-Weißen stehen stark unter Druck. Es ist ein Klassiker mit viel Rivalität und jeder Menge Geschichte. Beispiel Uefa-Cup 2009, Halbfinale: HSV-Verteidiger Michael Gravgaard verspringt der Ball wegen einer Papierkugel auf dem Feld. Die anschließende Ecke beschert Werder den entscheidenden Siegtreffer. Das Stück Altpapier schreibt Geschichte, ebenso wie Bremens Ex-Keeper Tim Wiese mit seinem Kung-Fu-Kick.

Legendärer Nordderby-Aufreger: Als eine Papierkugel in die Fußballgeschichte einging
12:51 Uhr

Trainerpionierin: Eta "sieht sich sehr als Dienstleisterin"

Im Mai 2024 wurde Sabrina Wittmann beim Drittligisten FC Ingolstadt die erste Frau im deutschen Profifußball, die eine Männermannschaft betreut. Nun hat sie mit Marie-Louise Eta eine Mitstreiterin, die 34-Jährige steht bekanntlich morgen gegen den VfL Wolfsburg (15.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) zum ersten Mal beim 1. FC Union Berlin an der Seitenlinie. Die beiden Frauen haben noch mehr gemeinsam: Sie kennen sich seit Jahren sehr gut. "Louie ist mit ihrer Art und Weise jemand, der nicht laut ist, sondern einfach macht. Das freut mich nochmal mehr, dass sie die Chance bekommt, aber nicht, weil sie unbedingt die erste Frau sein wollte, sondern einfach richtig gut ist", sagte Wittmann. "Louie ist extrem klar und sieht sich sehr als Dienstleisterin, sie braucht das große Rampenlicht nicht."

Wittmann gefällt die Entscheidung von Union Berlin, in den nächsten Wochen auf Eta zu setzen. "Ich freue mich, dass es noch einen weiteren Klub in Deutschland gibt, der nicht auf das Geschlecht schaut, sondern sagt, wir haben Qualität und deshalb setzen wir sie dahin", sagte Wittmann.

Trainerpionierin: Eta "sieht sich sehr als Dienstleisterin"
12:23 Uhr

Verstappen-Abgang? Schumacher legt nach

Ralf Schumacher genießt in der Familie Verstappen derzeit kein sonderlich hohes Standing. Vater Jos ließ erst kürzlich via X wissen, der Sky-Experte "redet viel Scheiße". Die Kritik hält Schumacher allerdings nicht davon ab, die Gerüchte über einen Abgang Max Verstappens von Red Bull anzuheizen.

"Max Verstappen hat ja gesagt, dass, wenn Gianpiero Lambiase geht, er dann auch geht. Ich kann mir das daher schon vorstellen, dass Oscar Piastri zu Red Bull kommt und Max dann rübergeht zu McLaren, wenn er überhaupt weiterfährt", sagte Schumacher im Podcast "Baclstage Boxengasse".

Verstappens langjähriger Renningenieur Lambiase wechselt zur Saison 2028 zu McLaren. Seither wird im Fahrerlager spekuliert, dass der viermalige Weltmeister (Vertrag bei Red Bull bis 2028) seinem "Mann im Ohr" zum britischen Traditionsrennstall folgt. "Klar kann das ein Argument für Max sein, zu McLaren zu gehen", sagte Schumacher.

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Verstappen fahre bei seinen Ausflügen in andere Rennserien "schon die ganze Zeit Mercedes, also da scheint auch ein ganz guter Draht zu sein zur Vorstandsebene", merkte Schumacher an. "Der McLaren ist ein Auto, was zumindest mal beim letzten Rennen in Japan hätte auch gewinnen können mit Piastri. Der Motor ist der beste im Moment. Außer Ferrari bleibt dann nur ein Mercedes-Team, das macht natürlich Sinn."

Verstappen-Abgang? Schumacher legt nach
11:47 Uhr

Für Bundesliga-Trainer sind Schicksalsschläge "gerade ein bisschen viel"

Der Tod von Roger Prinzen, der Tod seines ehemaligen Mitspielers Rainer Wirsching, dazu die Suche nach einem Stammzellenspender für die Freundin seines Spielers Erin Dinkci - vor dem Auswärtsspiel beim SC Freiburg hat sich Trainer Frank Schmidt vom 1. FC Heidenheim nicht nur mit sportlichen Themen befassen müssen. "Ja, es ist gerade ein bisschen viel, muss man ehrlich sagen", sagte er über die Schicksalsschläge in seinem Umfeld.

Der ehemalige Bundesliga-Profi Prinzen, der in Heidenheim das Nachwuchsleistungszentrum leitete, war am Montagabend im Alter von 57 Jahren plötzlich verstorben. Mit Wirsching, der sich bei einem Fahrradunfall letztlich tödliche Verletzungen zugezogen hatte, spielte Schmidt einst zusammen beim TSV Vestenbergsgreuth. Für die an Leukämie erkrankte Freundin von Dinkci, der aktuell aus Freiburg ausgeliehen ist, suchen beide Klubs Unterstützung.

Für Bundesliga-Trainer sind Schicksalsschläge "gerade ein bisschen viel"
10:59 Uhr

Das ist der Plan des FC Barcelona mit Hansi Flick

Der FC Barcelona plant einem Bericht zufolge eine weitere Vertragsverlängerung mit Trainer Hansi Flick. Der 61-Jährige soll nach Angaben der spanischen Sportzeitung "Mundo deportivo" ein neues Arbeitspapier bis Ende Juni 2028 unterschreiben - mit einer Option für eine weitere Saison. Flicks aktueller Vertrag ist bis zum 30. Juni 2027 gültig. Der frühere Bundestrainer ist beim katalanischen Topklub seit dem 1. Juli 2024 angestellt. Es bestehe eine mündliche Übereinkunft, aber für Flick sei jetzt nicht der Zeitpunkt für einen neuen Kontrakt, hieß es. Mit 61 Jahren sei Flick klar, dass Barça sein letzter Verein sein werde, "und er möchte weder sich selbst mit einem langfristigen Vertrag binden noch einen Verein, in dem er sich wie zu Hause fühlt", so "Mundo deportivo".

Dem Bericht zufolge soll Flick den Vereinsverantwortlichen mitgeteilt haben, dass er einen neuen Vertrag noch nicht unterzeichnen wolle, während die Mannschaft noch um den Meistertitel kämpfe. Flick wolle bis zum Saisonende warten und seine Situation in der Liga nicht ausnutzen.

Das ist der Plan des FC Barcelona mit Hansi Flick
10:33 Uhr

"Vollgas" vom HSV: Ständchen für Fußball-Legende

Hamburgs Fußball-Legende Horst Hrubesch wird heute 75 - und darf sich auf ein besonderes Ständchen freuen. "Bei Horst geben wir Vollgas", kündigte HSV-Coach Merlin Polzin an. "Wenn wir nicht live singen können, werden wir es sicherlich per Video machen." Hrubesch und der 40 Jahre jüngere Polzin sind seit der Schlussphase der Saison 2020/21 befreundet. Damals sollte das Duo die Norddeutschen nach der Trennung von Daniel Thioune noch in die Erste Liga führen, scheiterte aber mit Platz vier knapp. "Für mich war es sehr, sehr besonders. Die Zeit war alles andere als erfolgreich. Aber Horst ist ein unfassbar toller Mensch", blickte Polzin nun zurück.

Auch heute sind Polzin und Hrubesch häufig im Austausch. Dabei sei der frühere Stürmer auch durchaus kritisch, aber immer wertschätzend. "Das möchte ich nicht missen", sagte Polzin, der Hrubesch zum Geburtstag am liebsten einen Derbysieg schenken würde. Am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) gastiert der HSV im Bremer Weserstadion.

"Vollgas" vom HSV: Ständchen für Fußball-Legende
10:06 Uhr

"Jede Träne ...": Torhüter-Legende trauert emotional um Manninger

Seinen Nachruf leitete die italienische Torhüterlegende mit den Worten "Lieber Alex, jedes Wort ist überflüssig" ein - und fand dann doch sehr bewegende: Gianluigi Buffon hat sich in einem Instagram-Beitrag voller Bewunderung vom tödlich verunglückten ehemaligen Bundesliga-Torwart Alexander Manninger verabschiedet. "Jede Träne wäre nur eine weitere wegen des Verlusts eines Freundes und eines Menschen, den ich immer bewundert habe", schrieb Buffon über seinen Ex-Teamkollegen von Juventus Turin. Manninger war am Donnerstag bei einem Verkehrsunfall mit einem Zug ums Leben gekommen. Der Polizei zufolge war der 48-Jährige mit seinem Auto im Raum Salzburg aus bislang unklaren Gründen mit einer Lokalbahn kollidiert.

Der österreichische Nationaltorwart und Buffon gewannen in der Saison 2011/12 mit Juventus Turin gemeinsam die italienische Meisterschaft. Der Weltmeister von 2006 schätzte Manninger, der in seiner langen Karriere auch beim FC Arsenal, FC Liverpool und FC Augsburg unter Vertrag stand, vor allem auch für sein Leben abseits des Stadions. "Du hast dich dafür entschieden, dich von der Sucht nach der Welt des Fußballs unabhängig zu halten und dein Glück in den einfachen Dingen zu suchen: ein gesundes Leben in den Wäldern, Angeln, die Natur, die Familie", schrieb Buffon.

"Jede Träne ...": Torhüter-Legende trauert emotional um Manninger
09:23 Uhr

Boss schiebt Zukunft-Spekulationen um Eta den Riegel vor

Union Berlins Präsident Dirk Zingler hat eine langfristige Beschäftigung von Marie-Louise Eta als Cheftrainerin des Männerteams in der Fußball-Bundesliga praktisch ausgeschlossen. "Marie-Louise Eta wird für fünf Spiele hier verantwortlich sein und danach wird sie die Frauen übernehmen", sagte der Vereinsboss bei Sky. Mit der Diskussion über eine Verlängerung des derzeit auf die letzten fünf Saisonspiele vereinbarten Engagements tue man niemandem einen Gefallen, meinte Zingler. "Wenn sie richtig gut ist, dann bleibt sie bei den Männern, wenn sie nicht so gut ist, geht sie zu den Frauen: Diese Diskussion führe ich gar nicht. Es ist immer eine fachliche, inhaltliche Entscheidung, wer welche Mannschaft trainiert und sie mit dieser Diskussion zu begleiten, da tun wir ihr und auch dem Frauenfußball insgesamt einen Bärendienst", sagte Zingler.

Eta feiert am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) mit dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg ihr Debüt als erste Cheftrainerin in der Fußball-Bundesliga der Männer. Sie war eine Woche zuvor als Nachfolgerin von Steffen Baumgart von der U19 zum A-Team der Eisernen befördert worden. Anfang April hatte sie Union als künftige Cheftrainerin des Frauen-Teams für die kommende Bundesliga-Spielzeit präsentiert.

Boss schiebt Zukunft-Spekulationen um Eta den Riegel vor
08:58 Uhr

Iranische Fußballerinnen erhalten Schutz nach Asylantrag

Zwei iranische Fußball-Nationalspielerinnen haben nach dem Asylantrag in Australien Schutz erhalten. Die Unterstützung in Down Under gebe ihnen Hoffnung, dort "sicher leben und spielen zu können", erklärten Fatemeh Pasandideh und Atefeh Ramezanisadeh. In einer gemeinsamen Mitteilung dankten die beiden Spielerinnen der australischen Regierung für den "humanitären Schutz und die sichere Zuflucht in diesem wunderschönen Land. Das Mitgefühl und die Unterstützung, die uns in dieser schwierigen Zeit entgegengebracht wurden, geben uns Hoffnung auf eine Zukunft, in der wir sicher leben und Wettkämpfe bestreiten können", sagten sie.

Ursprünglich hatten sieben Mitglieder des Teams aus Angst vor Repressalien in ihrer Heimat Asyl in Australien beantragt, zogen größtenteils aber ihre Anträge zurück. Im Rahmen der Asienmeisterschaft hatte es große Sorgen um die Spielerinnen gegeben, weil das Team beim ersten Gruppenspiel Anfang März gegen Südkorea (0:3) auf das Singen der Nationalhymne verzichtet hatte. Letztlich blieben nur Pasandideh und Ramezanisadeh in Australien, obwohl Aktivisten den iranischen Behörden vorwarfen, Druck auf die Familien der Frauen auszuüben und unter anderem ihre Eltern zu Verhören vorzuladen.

Iranische Fußballerinnen erhalten Schutz nach Asylantrag
08:52 Uhr

Nagelsmann: Bekam "Einlauf" von Ehefrau für Undav-"Falle"

Bundestrainer Julian Nagelsmann nimmt nach dem DFB-Testspiel gegen Ghana Deniz Undav noch in die Kritik. "Das war blöd von mir", rudert er später aber zurück und entschuldigt sich. Ein klärendes Gespräch mit dem Stürmer habe die Wogen glätten können. Maßgeblicher Motor hinter der Versöhnung: Nagelsmanns Ehefrau.

Nagelsmann: Bekam "Einlauf" von Ehefrau für Undav-"Falle"
08:09 Uhr

Reals Gelb-Rot-Sünder Camavinga meldet sich zu Wort

Eduardo Camavinga hat sich nach seiner Gelb-Roten Karte im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen den FC Bayern München reumütig zu Wort gemeldet. "Ich übernehme die Verantwortung für meinen Teil. Ich möchte mich bei meinem Team und allen Madridistas entschuldigen. Danke für eure Unterstützung", schreib Camavinga in einer Instagram-Story.

Camavinga musste beim Stand von 3:2 für Real in der 86. Minute mit Gelb-Rot vom Platz. Er hatte Harry Kane gefoult und anschließend den Ball mitgenommen. Wenige Minuten zuvor hatte ihm Schiedsrichter Slavko Vinčić für ein taktisches Foul bereits Gelb gezeigt. Der Platzverweis wurde zum Wendepunkt des Spiels: Vor der Aktion standen die Zeichen in München auf Verlängerung, in Unterzahl verlor Real dann aber mit 3:4 und schied aus. Für die Entscheidung, Camavinga vom Platz zu stellen, wurde Vinčić scharf kritisiert, auf dem Platz und auch nach dem Spiel.

Reals Gelb-Rot-Sünder Camavinga meldet sich zu Wort
07:33 Uhr

Freiburg-Coach Schuster ringt nach EL-Gala mit den Tränen

Freiburgs Trainer Julian Schuster erlebt in Vigo einen ganz besonderen Europa-League-Abend. Erst fertigt seine Mannschaft die Gastgeber mit einem deutlichen 3:1 ab. Dann wird der Halbfinal-Einzug von einem emotionalen Highlight geekrönt.

Freiburg-Coach Schuster ringt nach EL-Gala mit den Tränen
07:02 Uhr

Halbe Bundesliga in Europa? Klubs nähern sich Erfolg an

Mit Bayern München und dem SC Freiburg sind gleich zwei Bundesligaklubs in die Halbfinals der internationalen Wettbewerbe vorgestoßen - die Erfolge der beiden Teams nähren auch die Hoffnungen auf einen fünften Champions-League-Platz für die höchste deutsche Spielklasse in der kommenden Saison. Obwohl Mainz 05 in der Conference League durch das 0:4 in Straßburg das Aus im Viertelfinale ereilte, konnte Deutschland in der aktuellen Europacup-Woche in der Jahreswertung der UEFA weiter Boden auf Spanien gut machen.

Noch liegt Spanien mit einem Wert von 21,406 Punkten auf Rang zwei, Deutschland lauert jedoch nur knapp dahinter mit 21,214 Punkten. Die beiden besten Verbände jeder Spielzeit erhalten einen zusätzlichen Startplatz für die Königsklasse. Insbesondere der Einzug von Bayern München ins Halbfinale in der Champions League nach dem 4:3-Erfolg im Rückspiel über Real Madrid (Hinspiel 2:1) sowie das souveräne Weiterkommen des SC Freiburg in der Europa League durch das 3:1 bei Celta Vigo (Hinspiel 3:0) könnte für die Bundesliga noch Gold wert sein.

Halbe Bundesliga in Europa? Klubs nähern sich Erfolg an
06:42 Uhr

Amiri teilt mit Ellenbogen aus - dann eskaliert die Lage

Nach dem Mainzer Aus in der Conference League fliegen die Fetzen: Das Spiel ist längst abgepfiffen, da kommt es vor dem Gästeblock zu einer Auseinandersetzung zwischen Nadiem Amiri und einem Straßburger Spieler. Als die Lage eskaliert, müssen Ordner einschreiten, um das Massengerangel aufzulösen.

Amiri teilt mit Ellenbogen aus - dann eskaliert die Lage
06:23 Uhr

Ex-Klub will Bayerns Innenverteidiger zurück

Innenverteidiger Min-jae Kim kommt beim FC Bayern aktuell nicht über seine Rolle als Backup hinaus. Im Sommer könnten sie die Wege trennen. Nach Informationen des türkischen Journalisten Sercan Hamzaoglu beschäftigt sich Fenerbahce derzeit konkret mit einer möglichen Rückholaktion von Kim. Die Bestrebungen seien sehr ernsthaft, am Donnerstag soll es demnach in Istanbul zu einem Treffen zwischen den Kim-Beratern und der Vereinsspitze von Fenerbahce gekommen sein.

Kim hatte bereits in der Saison 2021/22 das Trikot des 19-fachen türkischen Meisters getragen. Aus Istanbul war der Abwehrhüne zunächst nach Neapel weitergezogen. Von dort aus verpflichtete ihn der FC Bayern im Sommer 2023. Rund 50 Millionen Euro zahlten die Münchner für den Abwehrchef des damaligen italienischen Meisters. An der Säbener Straße schwanden dessen Einsatzzeiten zuletzt aber deutlich. Hinter Jonathan Tah und Dayot Upamecano ist Kim bei Trainer Vincent Kompany aktuell klar die Nummer drei.

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Ex-Klub will Bayerns Innenverteidiger zurück
05:46 Uhr

Nagelsmann bekennt sich zu "Quatsch"

Mit dem Aberglauben ist das so eine Sache bei Julian Nagelsmann. "Ich teile die Meinung, dass es Quatsch ist - trotzdem macht man es", gestand der Fußball-Bundestrainer in der Talk-Reihe "Bestbesetzung" bei MagentaTV und zählte gleich mehrere Beispiele auf, die ihn durch Spiele und deren Vorbereitung begleiten. "Bisher habe ich jede Jacke, die ich bei einer Niederlage getragen habe, gespendet", sagte der frühere Meistertrainer von Bayern München, der gerade in seiner Frühphase im Job bisweilen durch extravagante Oberbekleidung aufgefallen war. Auch habe er "jahrelang immer die gleichen Kaugummis gehabt", erklärte der Bundestrainer.

Am ungewöhnlichsten ist aber wohl das Ritual vor jedem Länderspiel im Mannschaftsbus. Der 38-Jährige berichtete von einem "Energiegetränk", das er mit Mitgliedern seines Stabes und unter anderem auch DFB-Sportdirektor Rudi Völler einnehme. Mit diesem Getränk stoße man dann "immer in derselben Reihenfolge" an, "bis wir verloren haben - und dann andersherum".

Nagelsmann bekennt sich zu "Quatsch"