Der Sport-Tag
17. April 2026
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13:20 Uhr

Legendärer Nordderby-Aufreger: Als eine Papierkugel in die Fußballgeschichte einging

Am 30. Spieltag kommt es in der Bundesliga zum Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV (Samstag, 15:30 Uhr, im ntv.de-Liveticker). Vor allem die Grün-Weißen stehen stark unter Druck. Es ist ein Klassiker mit viel Rivalität und jeder Menge Geschichte. Beispiel Uefa-Cup 2009, Halbfinale: HSV-Verteidiger Michael Gravgaard verspringt der Ball wegen einer Papierkugel auf dem Feld. Die anschließende Ecke beschert Werder den entscheidenden Siegtreffer. Das Stück Altpapier schreibt Geschichte, ebenso wie Bremens Ex-Keeper Tim Wiese mit seinem Kung-Fu-Kick.

Legendärer Nordderby-Aufreger: Als eine Papierkugel in die Fußballgeschichte einging
12:51 Uhr

Trainerpionierin: Eta "sieht sich sehr als Dienstleisterin"

Im Mai 2024 wurde Sabrina Wittmann beim Drittligisten FC Ingolstadt die erste Frau im deutschen Profifußball, die eine Männermannschaft betreut. Nun hat sie mit Marie-Louise Eta eine Mitstreiterin, die 34-Jährige steht bekanntlich morgen gegen den VfL Wolfsburg (15.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) zum ersten Mal beim 1. FC Union Berlin an der Seitenlinie. Die beiden Frauen haben noch mehr gemeinsam: Sie kennen sich seit Jahren sehr gut. "Louie ist mit ihrer Art und Weise jemand, der nicht laut ist, sondern einfach macht. Das freut mich nochmal mehr, dass sie die Chance bekommt, aber nicht, weil sie unbedingt die erste Frau sein wollte, sondern einfach richtig gut ist", sagte Wittmann. "Louie ist extrem klar und sieht sich sehr als Dienstleisterin, sie braucht das große Rampenlicht nicht."

Wittmann gefällt die Entscheidung von Union Berlin, in den nächsten Wochen auf Eta zu setzen. "Ich freue mich, dass es noch einen weiteren Klub in Deutschland gibt, der nicht auf das Geschlecht schaut, sondern sagt, wir haben Qualität und deshalb setzen wir sie dahin", sagte Wittmann.

Trainerpionierin: Eta "sieht sich sehr als Dienstleisterin"
12:23 Uhr

Verstappen-Abgang? Schumacher legt nach

Ralf Schumacher genießt in der Familie Verstappen derzeit kein sonderlich hohes Standing. Vater Jos ließ erst kürzlich via X wissen, der Sky-Experte "redet viel Scheiße". Die Kritik hält Schumacher allerdings nicht davon ab, die Gerüchte über einen Abgang Max Verstappens von Red Bull anzuheizen.

"Max Verstappen hat ja gesagt, dass, wenn Gianpiero Lambiase geht, er dann auch geht. Ich kann mir das daher schon vorstellen, dass Oscar Piastri zu Red Bull kommt und Max dann rübergeht zu McLaren, wenn er überhaupt weiterfährt", sagte Schumacher im Podcast "Baclstage Boxengasse".

Verstappens langjähriger Renningenieur Lambiase wechselt zur Saison 2028 zu McLaren. Seither wird im Fahrerlager spekuliert, dass der viermalige Weltmeister (Vertrag bei Red Bull bis 2028) seinem "Mann im Ohr" zum britischen Traditionsrennstall folgt. "Klar kann das ein Argument für Max sein, zu McLaren zu gehen", sagte Schumacher.

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Verstappen fahre bei seinen Ausflügen in andere Rennserien "schon die ganze Zeit Mercedes, also da scheint auch ein ganz guter Draht zu sein zur Vorstandsebene", merkte Schumacher an. "Der McLaren ist ein Auto, was zumindest mal beim letzten Rennen in Japan hätte auch gewinnen können mit Piastri. Der Motor ist der beste im Moment. Außer Ferrari bleibt dann nur ein Mercedes-Team, das macht natürlich Sinn."

Verstappen-Abgang? Schumacher legt nach
11:47 Uhr

Für Bundesliga-Trainer sind Schicksalsschläge "gerade ein bisschen viel"

Der Tod von Roger Prinzen, der Tod seines ehemaligen Mitspielers Rainer Wirsching, dazu die Suche nach einem Stammzellenspender für die Freundin seines Spielers Erin Dinkci - vor dem Auswärtsspiel beim SC Freiburg hat sich Trainer Frank Schmidt vom 1. FC Heidenheim nicht nur mit sportlichen Themen befassen müssen. "Ja, es ist gerade ein bisschen viel, muss man ehrlich sagen", sagte er über die Schicksalsschläge in seinem Umfeld.

Der ehemalige Bundesliga-Profi Prinzen, der in Heidenheim das Nachwuchsleistungszentrum leitete, war am Montagabend im Alter von 57 Jahren plötzlich verstorben. Mit Wirsching, der sich bei einem Fahrradunfall letztlich tödliche Verletzungen zugezogen hatte, spielte Schmidt einst zusammen beim TSV Vestenbergsgreuth. Für die an Leukämie erkrankte Freundin von Dinkci, der aktuell aus Freiburg ausgeliehen ist, suchen beide Klubs Unterstützung.

Für Bundesliga-Trainer sind Schicksalsschläge "gerade ein bisschen viel"
10:59 Uhr

Das ist der Plan des FC Barcelona mit Hansi Flick

Der FC Barcelona plant einem Bericht zufolge eine weitere Vertragsverlängerung mit Trainer Hansi Flick. Der 61-Jährige soll nach Angaben der spanischen Sportzeitung "Mundo deportivo" ein neues Arbeitspapier bis Ende Juni 2028 unterschreiben - mit einer Option für eine weitere Saison. Flicks aktueller Vertrag ist bis zum 30. Juni 2027 gültig. Der frühere Bundestrainer ist beim katalanischen Topklub seit dem 1. Juli 2024 angestellt. Es bestehe eine mündliche Übereinkunft, aber für Flick sei jetzt nicht der Zeitpunkt für einen neuen Kontrakt, hieß es. Mit 61 Jahren sei Flick klar, dass Barça sein letzter Verein sein werde, "und er möchte weder sich selbst mit einem langfristigen Vertrag binden noch einen Verein, in dem er sich wie zu Hause fühlt", so "Mundo deportivo".

Dem Bericht zufolge soll Flick den Vereinsverantwortlichen mitgeteilt haben, dass er einen neuen Vertrag noch nicht unterzeichnen wolle, während die Mannschaft noch um den Meistertitel kämpfe. Flick wolle bis zum Saisonende warten und seine Situation in der Liga nicht ausnutzen.

Das ist der Plan des FC Barcelona mit Hansi Flick
10:33 Uhr

"Vollgas" vom HSV: Ständchen für Fußball-Legende

Hamburgs Fußball-Legende Horst Hrubesch wird heute 75 - und darf sich auf ein besonderes Ständchen freuen. "Bei Horst geben wir Vollgas", kündigte HSV-Coach Merlin Polzin an. "Wenn wir nicht live singen können, werden wir es sicherlich per Video machen." Hrubesch und der 40 Jahre jüngere Polzin sind seit der Schlussphase der Saison 2020/21 befreundet. Damals sollte das Duo die Norddeutschen nach der Trennung von Daniel Thioune noch in die Erste Liga führen, scheiterte aber mit Platz vier knapp. "Für mich war es sehr, sehr besonders. Die Zeit war alles andere als erfolgreich. Aber Horst ist ein unfassbar toller Mensch", blickte Polzin nun zurück.

Auch heute sind Polzin und Hrubesch häufig im Austausch. Dabei sei der frühere Stürmer auch durchaus kritisch, aber immer wertschätzend. "Das möchte ich nicht missen", sagte Polzin, der Hrubesch zum Geburtstag am liebsten einen Derbysieg schenken würde. Am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) gastiert der HSV im Bremer Weserstadion.

"Vollgas" vom HSV: Ständchen für Fußball-Legende
10:06 Uhr

"Jede Träne ...": Torhüter-Legende trauert emotional um Manninger

Seinen Nachruf leitete die italienische Torhüterlegende mit den Worten "Lieber Alex, jedes Wort ist überflüssig" ein - und fand dann doch sehr bewegende: Gianluigi Buffon hat sich in einem Instagram-Beitrag voller Bewunderung vom tödlich verunglückten ehemaligen Bundesliga-Torwart Alexander Manninger verabschiedet. "Jede Träne wäre nur eine weitere wegen des Verlusts eines Freundes und eines Menschen, den ich immer bewundert habe", schrieb Buffon über seinen Ex-Teamkollegen von Juventus Turin. Manninger war am Donnerstag bei einem Verkehrsunfall mit einem Zug ums Leben gekommen. Der Polizei zufolge war der 48-Jährige mit seinem Auto im Raum Salzburg aus bislang unklaren Gründen mit einer Lokalbahn kollidiert.

Der österreichische Nationaltorwart und Buffon gewannen in der Saison 2011/12 mit Juventus Turin gemeinsam die italienische Meisterschaft. Der Weltmeister von 2006 schätzte Manninger, der in seiner langen Karriere auch beim FC Arsenal, FC Liverpool und FC Augsburg unter Vertrag stand, vor allem auch für sein Leben abseits des Stadions. "Du hast dich dafür entschieden, dich von der Sucht nach der Welt des Fußballs unabhängig zu halten und dein Glück in den einfachen Dingen zu suchen: ein gesundes Leben in den Wäldern, Angeln, die Natur, die Familie", schrieb Buffon.

"Jede Träne ...": Torhüter-Legende trauert emotional um Manninger
09:23 Uhr

Boss schiebt Zukunft-Spekulationen um Eta den Riegel vor

Union Berlins Präsident Dirk Zingler hat eine langfristige Beschäftigung von Marie-Louise Eta als Cheftrainerin des Männerteams in der Fußball-Bundesliga praktisch ausgeschlossen. "Marie-Louise Eta wird für fünf Spiele hier verantwortlich sein und danach wird sie die Frauen übernehmen", sagte der Vereinsboss bei Sky. Mit der Diskussion über eine Verlängerung des derzeit auf die letzten fünf Saisonspiele vereinbarten Engagements tue man niemandem einen Gefallen, meinte Zingler. "Wenn sie richtig gut ist, dann bleibt sie bei den Männern, wenn sie nicht so gut ist, geht sie zu den Frauen: Diese Diskussion führe ich gar nicht. Es ist immer eine fachliche, inhaltliche Entscheidung, wer welche Mannschaft trainiert und sie mit dieser Diskussion zu begleiten, da tun wir ihr und auch dem Frauenfußball insgesamt einen Bärendienst", sagte Zingler.

Eta feiert am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) mit dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg ihr Debüt als erste Cheftrainerin in der Fußball-Bundesliga der Männer. Sie war eine Woche zuvor als Nachfolgerin von Steffen Baumgart von der U19 zum A-Team der Eisernen befördert worden. Anfang April hatte sie Union als künftige Cheftrainerin des Frauen-Teams für die kommende Bundesliga-Spielzeit präsentiert.

Boss schiebt Zukunft-Spekulationen um Eta den Riegel vor
08:58 Uhr

Iranische Fußballerinnen erhalten Schutz nach Asylantrag

Zwei iranische Fußball-Nationalspielerinnen haben nach dem Asylantrag in Australien Schutz erhalten. Die Unterstützung in Down Under gebe ihnen Hoffnung, dort "sicher leben und spielen zu können", erklärten Fatemeh Pasandideh und Atefeh Ramezanisadeh. In einer gemeinsamen Mitteilung dankten die beiden Spielerinnen der australischen Regierung für den "humanitären Schutz und die sichere Zuflucht in diesem wunderschönen Land. Das Mitgefühl und die Unterstützung, die uns in dieser schwierigen Zeit entgegengebracht wurden, geben uns Hoffnung auf eine Zukunft, in der wir sicher leben und Wettkämpfe bestreiten können", sagten sie.

Ursprünglich hatten sieben Mitglieder des Teams aus Angst vor Repressalien in ihrer Heimat Asyl in Australien beantragt, zogen größtenteils aber ihre Anträge zurück. Im Rahmen der Asienmeisterschaft hatte es große Sorgen um die Spielerinnen gegeben, weil das Team beim ersten Gruppenspiel Anfang März gegen Südkorea (0:3) auf das Singen der Nationalhymne verzichtet hatte. Letztlich blieben nur Pasandideh und Ramezanisadeh in Australien, obwohl Aktivisten den iranischen Behörden vorwarfen, Druck auf die Familien der Frauen auszuüben und unter anderem ihre Eltern zu Verhören vorzuladen.

Iranische Fußballerinnen erhalten Schutz nach Asylantrag
08:52 Uhr

Nagelsmann: Bekam "Einlauf" von Ehefrau für Undav-"Falle"

Bundestrainer Julian Nagelsmann nimmt nach dem DFB-Testspiel gegen Ghana Deniz Undav noch in die Kritik. "Das war blöd von mir", rudert er später aber zurück und entschuldigt sich. Ein klärendes Gespräch mit dem Stürmer habe die Wogen glätten können. Maßgeblicher Motor hinter der Versöhnung: Nagelsmanns Ehefrau.

Nagelsmann: Bekam "Einlauf" von Ehefrau für Undav-"Falle"
08:09 Uhr

Reals Gelb-Rot-Sünder Camavinga meldet sich zu Wort

Eduardo Camavinga hat sich nach seiner Gelb-Roten Karte im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen den FC Bayern München reumütig zu Wort gemeldet. "Ich übernehme die Verantwortung für meinen Teil. Ich möchte mich bei meinem Team und allen Madridistas entschuldigen. Danke für eure Unterstützung", schreib Camavinga in einer Instagram-Story.

Camavinga musste beim Stand von 3:2 für Real in der 86. Minute mit Gelb-Rot vom Platz. Er hatte Harry Kane gefoult und anschließend den Ball mitgenommen. Wenige Minuten zuvor hatte ihm Schiedsrichter Slavko Vinčić für ein taktisches Foul bereits Gelb gezeigt. Der Platzverweis wurde zum Wendepunkt des Spiels: Vor der Aktion standen die Zeichen in München auf Verlängerung, in Unterzahl verlor Real dann aber mit 3:4 und schied aus. Für die Entscheidung, Camavinga vom Platz zu stellen, wurde Vinčić scharf kritisiert, auf dem Platz und auch nach dem Spiel.

Reals Gelb-Rot-Sünder Camavinga meldet sich zu Wort
07:33 Uhr

Freiburg-Coach Schuster ringt nach EL-Gala mit den Tränen

Freiburgs Trainer Julian Schuster erlebt in Vigo einen ganz besonderen Europa-League-Abend. Erst fertigt seine Mannschaft die Gastgeber mit einem deutlichen 3:1 ab. Dann wird der Halbfinal-Einzug von einem emotionalen Highlight geekrönt.

Freiburg-Coach Schuster ringt nach EL-Gala mit den Tränen
07:02 Uhr

Halbe Bundesliga in Europa? Klubs nähern sich Erfolg an

Mit Bayern München und dem SC Freiburg sind gleich zwei Bundesligaklubs in die Halbfinals der internationalen Wettbewerbe vorgestoßen - die Erfolge der beiden Teams nähren auch die Hoffnungen auf einen fünften Champions-League-Platz für die höchste deutsche Spielklasse in der kommenden Saison. Obwohl Mainz 05 in der Conference League durch das 0:4 in Straßburg das Aus im Viertelfinale ereilte, konnte Deutschland in der aktuellen Europacup-Woche in der Jahreswertung der UEFA weiter Boden auf Spanien gut machen.

Noch liegt Spanien mit einem Wert von 21,406 Punkten auf Rang zwei, Deutschland lauert jedoch nur knapp dahinter mit 21,214 Punkten. Die beiden besten Verbände jeder Spielzeit erhalten einen zusätzlichen Startplatz für die Königsklasse. Insbesondere der Einzug von Bayern München ins Halbfinale in der Champions League nach dem 4:3-Erfolg im Rückspiel über Real Madrid (Hinspiel 2:1) sowie das souveräne Weiterkommen des SC Freiburg in der Europa League durch das 3:1 bei Celta Vigo (Hinspiel 3:0) könnte für die Bundesliga noch Gold wert sein.

Halbe Bundesliga in Europa? Klubs nähern sich Erfolg an
06:42 Uhr

Amiri teilt mit Ellenbogen aus - dann eskaliert die Lage

Nach dem Mainzer Aus in der Conference League fliegen die Fetzen: Das Spiel ist längst abgepfiffen, da kommt es vor dem Gästeblock zu einer Auseinandersetzung zwischen Nadiem Amiri und einem Straßburger Spieler. Als die Lage eskaliert, müssen Ordner einschreiten, um das Massengerangel aufzulösen.

Amiri teilt mit Ellenbogen aus - dann eskaliert die Lage
06:23 Uhr

Ex-Klub will Bayerns Innenverteidiger zurück

Innenverteidiger Min-jae Kim kommt beim FC Bayern aktuell nicht über seine Rolle als Backup hinaus. Im Sommer könnten sie die Wege trennen. Nach Informationen des türkischen Journalisten Sercan Hamzaoglu beschäftigt sich Fenerbahce derzeit konkret mit einer möglichen Rückholaktion von Kim. Die Bestrebungen seien sehr ernsthaft, am Donnerstag soll es demnach in Istanbul zu einem Treffen zwischen den Kim-Beratern und der Vereinsspitze von Fenerbahce gekommen sein.

Kim hatte bereits in der Saison 2021/22 das Trikot des 19-fachen türkischen Meisters getragen. Aus Istanbul war der Abwehrhüne zunächst nach Neapel weitergezogen. Von dort aus verpflichtete ihn der FC Bayern im Sommer 2023. Rund 50 Millionen Euro zahlten die Münchner für den Abwehrchef des damaligen italienischen Meisters. An der Säbener Straße schwanden dessen Einsatzzeiten zuletzt aber deutlich. Hinter Jonathan Tah und Dayot Upamecano ist Kim bei Trainer Vincent Kompany aktuell klar die Nummer drei.

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Ex-Klub will Bayerns Innenverteidiger zurück
05:46 Uhr

Nagelsmann bekennt sich zu "Quatsch"

Mit dem Aberglauben ist das so eine Sache bei Julian Nagelsmann. "Ich teile die Meinung, dass es Quatsch ist - trotzdem macht man es", gestand der Fußball-Bundestrainer in der Talk-Reihe "Bestbesetzung" bei MagentaTV und zählte gleich mehrere Beispiele auf, die ihn durch Spiele und deren Vorbereitung begleiten. "Bisher habe ich jede Jacke, die ich bei einer Niederlage getragen habe, gespendet", sagte der frühere Meistertrainer von Bayern München, der gerade in seiner Frühphase im Job bisweilen durch extravagante Oberbekleidung aufgefallen war. Auch habe er "jahrelang immer die gleichen Kaugummis gehabt", erklärte der Bundestrainer.

Am ungewöhnlichsten ist aber wohl das Ritual vor jedem Länderspiel im Mannschaftsbus. Der 38-Jährige berichtete von einem "Energiegetränk", das er mit Mitgliedern seines Stabes und unter anderem auch DFB-Sportdirektor Rudi Völler einnehme. Mit diesem Getränk stoße man dann "immer in derselben Reihenfolge" an, "bis wir verloren haben - und dann andersherum".

Nagelsmann bekennt sich zu "Quatsch"