Der Sport-Tag"Zu viele Nebenkriegsschauplätze": Matthäus zählt Bayern München an
Der FC Bayern kommt 2023 weiter nicht in Fahrt. Nach dem dritten Remis in Serie hängt beim deutschen Rekordmeister der Haussegen schief. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus legt den Finger in die Wunde. Schon wieder 1:1: Auch gegen Eintracht Frankfurt hat es der FC Bayern verpasst, den ersten Sieg des neuen Jahres einzufahren. Bereits gegen RB Leipzig und den 1. FC Köln waren die Punkte geteilt worden.
Nach Meinung von Lothar Matthäus haben sich die Münchner das Resultat vom Samstagabend allerdings selbst zuzuschreiben. "Das ist ein gerechtes Ergebnis. Heute musst du mit der Leistung hadern, aber nicht mit dem Ergebnis, weil mehr hatte Bayern München heute nicht verdient", erklärte der 61-Jährige bei "Sky".
Bayerns Vorsprung auf die Verfolger schrumpft weiter, Union Berlin ist bis auf einen Punkt an den Tabellenführer herangerückt. "Jetzt haben wir das, was sich der neutrale Fan wünscht, nämlich einen Kampf um die Meisterschaft. Das ist schön für die Bundesliga", betonte Matthäus.
Schon vor dem Anpfiff hatte der Weltmeister von 1990 hervorgehoben, den FC Bayern derzeit nicht in bester Verfassung zu sehen. "Viel Unruhe im Umfeld fördert nicht die Leistung auf dem Platz. Bei den Bayern gibt es zu viele Nebenkriegsschauplätze aktuell, es wird zu viel diskutiert über Gucci, Paris, Müller und so weiter. Bayern steht unter Zugzwang", betonte Matthäus.
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