Der Sport-Tag
22. November 2025
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22:40 Uhr

Deutsche Biathlon-Legende deutet nächsten Abschied an

Staffel-Olympiasieger Erik Lesser hört nach dieser Saison womöglich als Biathlon-Experte der ARD auf. "Diese Saison bin ich noch dabei. Was danach kommt, muss man sehen. Aufgrund meiner Anstellung bei der Bundeswehr ist es wahrscheinlich, dass ich nächstes Jahr eine Aufgabe beim Deutschen Skiverband übernehme", sagte der 37-Jährige im Interview der "Thüringer Allgemeinen".

Lesser ist seit der 2022/23 bei der ARD, ihm war es "wichtig, Olympia mal aus der medialen Perspektive zu erleben". Mit seinem früheren Teamkollegen und Freund Arnd Peiffer ist er bei den Winterspielen vom 6. bis 22. Februar dabei. Der zweimalige Weltmeister hat vor wenigen Tagen nach drei Jahren Ausbildung sein Trainer-Diplom des Deutschen Olympischen Sportbundes erhalten. Seit Mai trainiert er die Altersklasse 16/17 am Oberhofer Sportgymnasium, vorerst für eine Saison. Was danach kommt, sei offen. Seinen Job als Schießtrainer der Weltcup-Athleten am Oberhofer Stützpunkt hatte er wegen der Doppelbelastung aufgegeben.

Deutsche Biathlon-Legende deutet nächsten Abschied an
22:14 Uhr

Magdeburg zerpflückt Wetzlar und springt wieder auf Platz eins

Der SC Magdeburg hat mit einem Kantersieg spielerisch leicht die Tabellenführung in der Handball-Bundesliga zurückerobert. Der Champions-League-Sieger bezwang die HSG Wetzlar mit 33:20 (22:10), hat weiter nur einen Minuspunkt auf dem Konto und überflügelte durch den elften Sieg im zwölften Ligaspiel die SG Flensburg-Handewitt (22:4), die zudem eine Partie mehr absolviert hat. Omar Ingi Magnusson (neun Tore) und Philipp Weber (acht) gingen beim klaren Erfolg des Teams von Trainer Bennet Wiegert voran.

Magdeburg zerpflückt Wetzlar und springt wieder auf Platz eins
21:53 Uhr

Feuer und Notarzteinsatz im Frankfurter Block

Nach Eintracht Frankfurts erstem Auswärtssieg seit 2017 beim 1. FC Köln ist im Fanblock der Gäste ein Feuer ausgebrochen. Wie auf Fotos zu sehen ist, brannte es Minuten nach Abpfiff des 3:4 in den unteren Reihen des Blocks der Eintracht-Fans. Wenig später zogen dunkle Rauchschwaden durch das Kölner Stadion. Ursache für den Brand soll eine Fahne sein, die Eintracht-Anhänger zuvor angezündet haben sollen.

Kurz vor Abpfiff gab es im Gästeblock zudem einen Notarzteinsatz, der aber nicht im Zusammenhang mit dem Feuer stehen soll. Im Fanblock der Eintracht sei ein Anhänger von oben heruntergestürzt, erklärte ein Sprecher des Fußball-Bundesligisten nach der Partie. Der Fan sei in ein Krankenhaus gebracht worden. Zum Gesundheitszustand oder weiteren Details gebe es bisher keine Informationen, hieß es weiter.

Feuer und Notarzteinsatz im Frankfurter Block
21:21 Uhr

Lennart Karl schickt Julian Nagelsmann eine klare Botschaft

Jungstar Lennart Karl hat erstmals öffentlich seine Hoffnung auf eine WM-Nominierung kundgetan. Er fokussiere sich "jetzt eigentlich nicht" auf das Turnier im kommenden Sommer in den USA, Kanada und Mexiko. "Ich probiere einfach, Vollgas zu geben", sagte der 17-Jährige bei DAZN nach dem 6:2 (2:2) des FC Bayern gegen den SC Freiburg: "Dann muss ich schauen, was Julian macht. Daher hoffe ich, dass es klappt."

In der jüngsten Länderspielpause war Karl erstmals bei der U21 dabei, Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte in der WM-Qualifikation noch auf den Shootingstar verzichtet. Wenn es nicht klappe mit der WM, "dann muss es immer weitergehen", sagte Karl nun: "Oder es wird halt wieder die U21 wie letztes Mal."

Lennart Karl schickt Julian Nagelsmann eine klare Botschaft
20:54 Uhr

Undav durchsucht Handy nach Hattrick auf Nagelsmann-Nachricht

Gegen Borussia Dortmund glänzt Deniz Undav mit drei Toren, auch wenn es für den VfB Stuttgart nicht zum Sieg reicht. Im Interview nach Abpfiff ist der Stürmer dennoch bester Laune - und spricht über Nachrichten von Bundestrainer Julian Nagelsmann und Ähnlichkeiten zu Gerd Müller.

Undav durchsucht Handy nach Hattrick auf Nagelsmann-Nachricht
20:08 Uhr

FC Barcelona gewinnt erstes Spiel auf Mega-Baustelle

Der FC Barcelona hat nach zweieinhalb Jahren eine triumphale Rückkehr ins legendäre Camp Nou gefeiert. Im ersten Spiel seit der immer noch nicht abgeschlossenen Modernisierung des Stadions gewannen die Katalanen 4:0 (2:0) gegen Athletic Bilbao. "Es ist schon etwas anderes, hier zu spielen", sagte Mittelstürmer Robert Lewandowski: "Und das mit Recht." Für Barcelonas deutschen Trainer Hansi Flick war es sogar die Premiere in dem berühmten Stadion der Katalanen. "Es war für alle - für die Spieler, für den Stab, für die Trainer - ein besonderes Spiel, hier zurück im Stadion zu sein. Auch für die Fans", sagte Flick. "Es war ein unglaubliches Gefühl."

Lewandowski hatte Barça bereits in der vierten Minute in Führung gebracht. Das bis dahin letzte Spiel des FC Barcelona im Camp Nou hatte vor 909 Tagen am 28. Mai 2023 stattgefunden. Damals gewannen die Gastgeber vor 88.775 Zuschauern mit 3:0 gegen RCD Mallorca. "Eine rundum gelungene Nacht bei der Heimkehr", schrieb die spanische Zeitung "Sport" nach dem Sieg beim Heim-Comeback. Bis dahin spielte der FC Barcelona im Olympiastadion.

Diesmal waren 45.157 Zuschauer nach Vereinsangaben dabei. Mehr hat die Stadt noch nicht erlaubt. Bis Jahresende sollen es mindestens 62.000 sein. Nach dem endgültigen Abschluss der Modernisierungsarbeiten wird das Stadion eine Kapazität von rund 105.000 Besuchern haben.

FC Barcelona gewinnt erstes Spiel auf Mega-Baustelle
19:10 Uhr

Drittliga-Bollwerk schließt zu Platz 1 auf - fiese Pleite für Rekordtrainer

Der VfL Osnabrück ist nach einem späten Siegtreffer in der 3. Fußball-Liga mit Tabellenführer MSV Duisburg gleichgezogen. Die Mannschaft von Timo Schultz gewann 1:0 (0:0) gegen den FC Ingolstadt, Ismail Badjie erzielte in der 89. Minute das Tor des Tages. Der VfL hat nun wie der Aufsteiger 29 Punkte auf dem Konto und liegt nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz hinter den Duisburgern auf Platz zwei. Erstaunlich: Die Osnabrücker blieben am 15. Spieltag schon zum neunten Mal ohne Gegentor.

Für Pavel Dotchev, Rekordtrainer der 3. Liga, verlief derweil das Debüt an der Seitenlinie des SSV Ulm nicht nach Plan. Der taumelnde Zweitliga-Absteiger verlor auch das Kellerduell beim zuvor noch sieglosen TSV Havelse mit 1:2 (0:1). Für Ulm, das sich in der Länderspielpause von Geschäftsführer Markus Thiele und Dotchev-Vorgänger Moritz Glasbrenner getrennt hatte, war es die sechste Niederlage in Folge, als Tabellen-18. liegt der Klub auf einem Abstiegsplatz.

Drittliga-Bollwerk schließt zu Platz 1 auf - fiese Pleite für Rekordtrainer
18:50 Uhr

Curling-EM: Männer verlieren, Frauen gewinnen

Titelverteidiger Deutschland hat das Topspiel zum Auftakt der Curling-EM im finnischen Lohja denkbar knapp verloren. Das Team um Skip Marc Muskatewitz unterlag Vize-Europameister Schottland mit 7:8, mit einer Führung war die Auswahl des Deutschen Curling Verbands (DCV) ins letzte End gegangen. Die deutschen Frauen starteten indes mit einem Sieg in die Titelkämpfe, gegen Norwegen gelang ein 6:5.

Bei der EM in Finnland, die am kommenden Samstag endet, peilt das deutsche Quartett erneut eine Medaille an. In der zehn Teams umfassenden Vorrunde geht es einmal gegen jeden, nächste Gegner sind am Sonntag die Schweiz (08.00 Uhr) und Schweden (18.00 Uhr). Die besten vier Auswahlen erreichen das Halbfinale, die ersten acht qualifizieren sich für die WM 2026. Die beiden Schlusslichter steigen ab in die Division B.

Curling-EM: Männer verlieren, Frauen gewinnen
18:21 Uhr

Der FC Liverpool blamiert sich zu Hause

Die Krise des FC Liverpool verschärft sich weiter. Der englische Fußballmeister kassierte am 12. Spieltag der Premier League schon die sechste Niederlage. Ohne den deutschen Nationalspieler Florian Wirtz, der wegen Muskelproblemen nicht im Kader stand, blamierten sich die Reds zu Hause in Anfield mit 0:3 (0:1) gegen den bis dato Tabellenvorletzten Nottingham Forest.

Murillo (33. Minute), Nicolo Savona (46.) und Morgan Gibbs-White (78.) trafen zum überraschenden, aber verdienten Sieg der Gäste aus Nottingham. Liverpool, das in der Liga zuletzt mit 0:3 gegen Manchester City verloren hatte, erwischte zwar den besseren Start und war von Anfang an die spielbestimmende Mannschaft. Doch Nottingham war das effizientere Team. Die Mannschaft von Arne Slot agierte vor dem Tor einfach nicht konsequent genug. Mohamed Salah, Cody Gakpo und Alexis Mac Allister vergaben jeweils mehrere Chancen und scheiterten auch an der starken Defensive der seit vier Spielen ungeschlagenen Gäste. Auch die Einwechslung des früheren Frankfurters Hugo Ekitiké brachte nicht die gewünschte Wende.

Viele Fans des FC Liverpool verließen das Stadion vorzeitig - eine Seltenheit in Anfield. Die Reds, die am Mittwoch in der Champions League die PSV Eindhoven empfangen, rutschten durch die erneute Liga-Pleite auf den elften Tabellenplatz ab und müssen nun sogar befürchten, die internationalen Plätze aus den Augen zu verlieren.

Der FC Liverpool blamiert sich zu Hause
17:20 Uhr

Deutscher Top-Sprinter findet neuen Job im Radsport

Der einstige Top-Sprinter Marcel Kittel kehrt sechs Jahre nach dem Ende seiner aktiven Karriere in den Radsport zurück und schließt sich dem aufstrebenden Team Unibet Rose Rockets an. Der 37-Jährige übernimmt bei den Franzosen die wichtige Rolle des Sprinttrainers, das teilte der Rennstall mit. Kittel hatte in seiner Laufbahn unter anderem 14 Etappensiege bei der Tour de France gefeiert.

Für seine Rückkehr in die Welt des Radsports könne er sich "kein besseres Team" vorstellen", sagte Kittel. Die Unibet Rose Rockets wurden erst 2023 gegründet und erhielten 2024 die Pro-Lizenz. Der Rennstall strebt seit der Etablierung eine rasche Professionalisierung an und will bereits 2026 als Wildcard-Starter erstmals an der Tour de France teilnehmen. Zuletzt sorgte das Team unter anderem mit der Verpflichtung von Topsprinter Dylan Groenewegen für Aufsehen, der Niederländer gewann sechs Etappen bei der Tour.

Deutscher Top-Sprinter findet neuen Job im Radsport
16:51 Uhr

Zverev gleicht im Davis-Cup-Halbfinale für deutsches Team aus

Die deutschen Tennisspieler haben dank Alexander Zverev weiter die Chance auf das Finale im Davis Cup. Der Weltranglistendritte gewann sein Match gegen Jaume Munar nervenstark in den Tiebreaks mit 7:6 (7:2), 7:6 (7:5) und sorgte für den 1:1-Ausgleich im Halbfinale gegen Spanien.

Die Entscheidung fällt im abschließenden Doppel mit dem deutschen Duo Kevin Krawietz/Tim Pütz. Bei einem Sieg würde Deutschland erstmals seit dem bislang letzten Triumph vor 32 Jahren ins Finale des prestigeträchtigen Mannschafts-Wettbewerbs einziehen. Zum Auftakt des Halbfinals hatte Jan-Lennard Struff mit 4:6, 6:7 (6:8) gegen Pablo Carreno Busta verloren. Dabei verspielte der 35 Jahre alte Warsteiner im Tiebreak des zweiten Satzes eine 1:6-Führung.

Im Falle eines Finaleinzugs spielt Deutschland am Sonntag (15.00 Uhr) gegen Gastgeber Italien das entscheidende Duell um den Titel aus. Der Titelverteidiger setzte sich gestern auch ohne seinen Topstar Jannik Sinner, der aus Belastungsgründen fehlt, mit 2:0 gegen Belgien durch. Den entscheidenden Punkt holte Flavio Cobolli in einem denkwürdigen Tiebreak des zweiten Satzes, den der Italiener mit 17:15 gewann.

Zverev gleicht im Davis-Cup-Halbfinale für deutsches Team aus
16:27 Uhr

Quali-Debakel für deutsche Skisprung-Stars

Die Skispringer Andreas Wellinger und Pius Paschke haben ihren Saisonstart gründlich verpatzt. Vorjahressieger Paschke und der zweimalige Olympiasieger Wellinger kamen in der Qualifikation für den ersten Einzelwettkampf der Saison nur auf die Plätze 51 und 56 und verpassten den Wettkampf der besten 50 im norwegischen Lillehammer.

Wellinger war schon gestern im Training nur auf den Plätzen 59 und 61 gelandet und hatte es ebenso wie Paschke nicht in das deutsche Mixed-Team geschafft. Letztmals schon in der Qualifikation gescheitert war Wellinger (30) im März 2023 ebenfalls in Lillehammer. Somit sind nur Felix Hoffmann, der als Dritter seine Topform bestätigte, Philipp Raimund (7.) und Karl Geiger (41.) im Wettkampf dabei.

Quali-Debakel für deutsche Skisprung-Stars
15:50 Uhr

Noch mehr geklaut: Klubboss legt neue Details zu Meisterschalen-Diebstahl offen

Beim Diebstahl der Meisterschale aus der Geschäftsstelle des Handball-Bundesligisten Füchse Berlin waren nach Angaben von Geschäftsführer Bob Hanning Profis am Werk. "Wir hatten schon mal vor Wochen einen Einbruch und haben deshalb auch eine Kamera installiert in den Räumlichkeiten und konnten dementsprechend auch Bilder der Polizei übermitteln", sagte Hanning in einem Instagram-Video.

"Was wir sagen können, ist, dass auf jeden Fall Profis am Werk waren, aber auch, dass ein Generalschlüssel genutzt worden ist und dass man sonst gar nicht in die einzelnen Büros reinkommen kann", so Hanning. Am Freitag war bekannt geworden, dass die Schale entwendet worden ist. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Die Diebe hätten zudem einen Transponder nutzen müssen, um in Aufzüge zu kommen, sagte Hanning. "Die Hausverwaltung muss jetzt die Arbeit leisten, sämtliche Informationen zusammenzustellen", sagte der 57-Jährige. "Fakt ist, dass sie in allen Räumen waren. Fakt ist, dass sie auch einen namhaften Geldbetrag geklaut haben."

Noch mehr geklaut: Klubboss legt neue Details zu Meisterschalen-Diebstahl offen
15:14 Uhr

Mainz-Profi bittet nach neunter Roter Karte um Entschuldigung

Dominik Kohr von Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 hat am Tag nach seinem unrühmlichen Rot-Rekord um Verzeihung gebeten und seine Intention erklärt. Es sei ihm wichtig, sich direkt an die Fans und vor allem an Max Moerstedt von der TSG Hoffenheim zu richten, schrieb Kohr auf Instagram nach dem 1:1 (0:1) gegen die Kraichgauer.

"In meinem Kopf wollte ich gestern lediglich einen Pass von Max verhindern. Darauf lag mein Fokus, das war meine Intention, ich wollte Max nicht treffen", betonte Kohr: "Auf dem Platz habe ich diese Aktion selbst gar nicht in dem Ausmaß wahrgenommen - das kam erst, als ich die TV-Bilder gesehen habe. Ich bin selbst erschrocken. Das hätte auch anders ausgehen können. Max Moerstedt bitte entschuldige - ich bin erleichtert und froh, dass dir nicht mehr passiert ist und du weiterspielen konntest."

Mainz-Profi bittet nach neunter Roter Karte um Entschuldigung
14:34 Uhr

Wie es zum Hamilton-Debakel in Las Vegas kommen konnte

Formel-1-Experte Steiner analysiert die Schlüsselmomente des Vegas-Qualifying. Ferrari kam mit den wechselnden Bedingungen erneut nicht zurecht, McLaren erwischte das beste Timing. Nico Hülkenberg sieht Steiner trotz Platz elf mit Chancen fürs Rennen.

Wie es zum Hamilton-Debakel in Las Vegas kommen konnte
13:59 Uhr

Es bleibt still: Notarzteinsatz überschattet Zweitliga-Duell

Bei der Zweitliga-Partie zwischen Fortuna Düsseldorf und dem 1. FC Magdeburg ist es zu einem medizinischen Notfalleinsatz auf den Rängen gekommen. Darüber informierte die Fortuna kurz vor Anpfiff der Partie. "Der betroffene Fan ist nach der Erstversorgung nun auf dem Weg ins Krankenhaus", teilte der Klub mit. Anders als in anderen Fußballstadien blieb es damit auch nach Ablauf der ersten zwölf Minuten still. "Der Zuschauer wurde in einem kritischen Zustand ins Krankenhaus abtransportiert. Beide Fanlager haben sich darauf geeinigt, den Support erst wieder aufzunehmen, wenn die Person stabil ist", schrieb Fortuna bei X.

In der Vorsaison war die Zweitliga-Partie zwischen Düsseldorf und Magdeburg komplett in den Hintergrund geraten, weil an jenem Abend der Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg passierte. Im vergangenen Dezember starben bei der Attacke ein Neunjähriger und fünf Frauen, mehr als 300 weitere Menschen wurden verletzt.

Es bleibt still: Notarzteinsatz überschattet Zweitliga-Duell
13:18 Uhr

Deutsches Traumpaar stürzt - und gewinnt trotzdem

Das deutsche Eiskunstlauf-Toppaar Minerva Hase und Nikita Volodin hat den Grand Prix im finnischen Helsinki mit einem hauchdünnen Vorsprung gewonnen. Die Europameister und WM-Zweiten qualifizierten sich damit auch für das Grand-Prix-Finale der besten sechs Paare in zwei Wochen. Hase/Volodin holten insgesamt 206,88 Punkte. Damit verwiesen sie die beiden US-amerikanischen Duos Alisa Efimova/Misha Mitrofanov (205,49 Punkte) sowie Ellie Kam/Daniel O'Shea (199,09 Punkte) auf die weiteren Plätze.

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Minerva Hase und Nikita Volodin sind Deutschlands große Olympia-Hoffnung. (Foto: IMAGO/Lehtikuva)

Schon nach dem Kurzprogramm hatten Hase/Volodin trotz eines großen Patzers bei der Todesspirale knapp in Führung gelegen. In der Kür stürzte Volodin dann beim dreifachen Salchow. Dennoch reichte es für die beiden 26-Jährigen in Finnland zum ersten Platz. Helsinki war die letzte von sechs regulären Grand-Prix-Stationen in dieser Saison. Das Finale im japanischen Nagoya steigt Anfang Dezember. Hase/Volodin hatten den Wettbewerb sowohl 2023 als auch 2024 für sich entschieden. Die beiden sind bei den Winterspielen in Italien die einzige deutsche Medaillenhoffnung im Eiskunstlaufen.

Deutsches Traumpaar stürzt - und gewinnt trotzdem
12:33 Uhr

Barrikaden, brennende Müllcontainer: Acht Verletzte nach Protesten

Bei Protesten am Rande eines Spiels der Basketball-Euroleague ist es gestern Abend in Bologna zu heftigen Ausschreitungen gekommen, bei denen acht Polizisten verletzt wurden. Wie die örtliche Polizei mitteilte, seien vor dem Spiel zwischen Virtus Bologna und Maccabi Tel Aviv (89:99) rund 6000 Menschen durch das Stadtzentrum gezogen, darunter Gruppen, die sich vom propalästinensischen Hauptzug absetzten und für Verwüstung sorgten. Festnahmen gab es nicht, 15 Demonstranten wurden identifiziert.

Die Gruppen errichteten demnach Barrikaden, setzten Müllcontainer in Brand und zerstörten Baustellenmaterial. Beamte wurden unter anderem mit pyrotechnischen Gegenständen beworfen und beschossen, die Polizei setzte Tränengas und einen Wasserwerfer ein. Die Demonstration war von linken Gruppen organisiert worden. Diese hatten schon Tage zuvor gefordert, das Spiel abzusagen oder zu verlegen. Bürgermeister Matteo Lepore hatte sich für einen Ortswechsel ausgesprochen, da die Halle Paladozza im Stadtzentrum liegt. Das Innenministerium entschied jedoch, das Spiel unter erhöhten Sicherheitsmaßnahmen ohne Zuschauer stattfinden zu lassen. Rund 400 Einsatzkräfte sicherten die Umgebung ab, in der Schulen und Straßen vorübergehend geschlossen wurden.

Barrikaden, brennende Müllcontainer: Acht Verletzte nach Protesten
12:16 Uhr

Jungwirth und Stolze liefern deutschen Kampf des Jahres

Beim offiziellen Wiegen bringen beide exakt 77,6 Kilo auf die Waage. Jungwirth jagt seine Revanche, Stolze kämpft um den nächsten Schritt Richtung Titel. Gekämpft wird am Samstag ab 22.30 Uhr live auf RTL+.

Jungwirth und Stolze liefern deutschen Kampf des Jahres
11:49 Uhr

Erster Weltcup, erster Sieg: Deutsche mit Olympia-Ausrufezeichen

Laura Nolte hat beim Weltcup-Auftakt in Cortina d'Ampezzo im Monobob den ersten Saisonerfolg gefeiert - und damit einen ersten Fingerzeig in Richtung der Winterspiele im Februar gegeben. Am Austragungsort der kommenden olympischen Rennen gewann die zweimalige Mono-Weltmeisterin vom BSC Winterberg dank eines starken zweiten Laufs vor Weltmeisterin Kaysha Love aus den USA.

Auf der komplett erneuerten Pista Olimpica Eugenio Monti, um die herum weiterhin gebaut wird, profitierte Nolte auch von einem schwachen zweiten Durchgang der nach dem ersten Lauf führenden Schweizerin Melanie Hasler, die noch auf Platz sieben abrutschte. Lisa Buckwitz, in den vergangenen beiden Wintern Gewinnerin des Mono-Gesamtweltcups, wurde Fünfte. Kim Kalicki landete krankheitsgeschwächt auf Platz zehn.

Erster Weltcup, erster Sieg: Deutsche mit Olympia-Ausrufezeichen
11:11 Uhr

"Horny pass": Darmstadts Supertool sorgt für Lacher

Der SV Darmstadt investiert in Hörgeräte. Die können Sprache in Echtzeit übersetzen und somit fremdsprachigen Spielern Trainingsinhalte leichter vermitteln. Fehlerlos ist das Kommunikationstool aber nicht, was auch mal für Lacher sorgt.

"Horny pass": Darmstadts Supertool sorgt für Lacher
10:30 Uhr

Gold-Traum platzt: Krachende Niederlage im Kampf ums WM-Finale

Gold-Traum geplatzt, Revanche missglückt: Die Olympia-Zweiten Nils Ehlers und Clemens Wickler haben das Finale bei der Beachvolleyball-WM in Australien verpasst. Das Hamburger Duo unterlag in einer Neuauflage des Olympia-Endspiels dem Weltklasseteam David Ahman/Jonatan Hellvig aus Schweden deutlich mit 0:2 (10:21, 14:21) und zog wie bereits bei den Sommerspielen in Paris den Kürzeren. Im kleinen Finale geht es am Sonntag (5.30 Uhr MEZ) gegen die Franzosen Arnaud Gauthier-Rat/Téo Rotar um Bronze. Die bislang letzte deutsche WM-Medaille bei den Männern hatte Wickler 2019 an der Seite von Julius Thole gewonnen. Beim Heimspiel in Hamburg hatte das Duo damals Silber geholt.

Auf dem Weg Richtung Edelmetall hatten Ehlers/Wickler gleich mehrere Hochkaräter ausgeschaltet. Im Achtelfinale schlugen die beiden die Weltranglistenersten Anders Mol und Christian Sörum aus Norwegen (2:1) und sorgten dann für das Aus der tschechischen Titelverteidiger Ondrej Perusic und David Schweiner (2:0).

Gold-Traum platzt: Krachende Niederlage im Kampf ums WM-Finale
10:01 Uhr

Eins trübt die Meilenstein-Freude des DFB-Keepers

Oliver Baumann trug mit breitem Grinsen sein Geschenk zum Jubiläum in die Kabine, verteilte die Stücke der 500er-Torte ganz kollegial an seine Mitspieler. Nach dem nächsten Meilenstein seiner Karriere wurde der Nationaltorhüter emotional. "Es ist schön, bedeutet mir sehr, sehr viel. Ich hätte gerne noch gewonnen dazu", sagte der 35-Jährige nach dem 1:1 (1:0) der TSG Hoffenheim beim FSV Mainz 05 bei Sky: "Es ist cool, mit so Legenden in eine Kategorie zu kommen. Es war auch harte Arbeit."

Baumann erreichte mit seinem Einsatz am Freitagabend als erst 14. Bundesliga-Profi die 500-Spiele-Marke, dabei ist er erst der fünfte Keeper. "500 Bundesligaspiele und 15 Jahre am Stück fast ohne Verletzungen durchzuspielen auf allerhöchstem Level - es ist eine unfassbare und beeindruckende Zahl", schwärmte Trainer Christian Ilzer. Baumann sei "ein Toptorhüter, ein Leader - und auch menschlich top", lobte Mitspieler Bernardo. Baumann genießt derzeit jeden Moment. "Ich bin bei der Nationalmannschaft dabei, was mir extrem viel bedeutet", so die aktuelle deutsche Nummer eins: "Es ist auch ein Peak für mich in der Karriere."

Eins trübt die Meilenstein-Freude des DFB-Keepers
09:27 Uhr

Fans machen Stimmung gegen Zerstückelung

Die Fanorganisation "Unsere Kurve" hat die Vermarktung der Medienrechte im Fußball kritisiert. Nach dem überraschenden Ausgang der Auktion der Rechte für die drei Europapokal-Wettbewerbe steigen die Kosten für Anhänger. Um alle Spiele in der Bundesliga und im Europapokal zu sehen, brauchen Fans ab der Saison 2027/28 vier Abos.

"Unsere Kurve" betonte, dass der Stadionbesuch für sie im Mittelpunkt stehe. "Entscheidend ist für uns nicht die Anzahl der Abos, sondern die Auswirkungen der Vermarktungslogik auf die Spieltage. Mit jedem zusätzlichen Medienpartner steigt der Druck auf exklusive Anstoßzeiten und Einzelspiele, die den Spieltag weiter zerstückeln", teilte die Interessenvertretung auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Für Fans, die zu Auswärtsspielen fahren, für Familien und für die aktive Fankultur im Stadion bedeuteten zerstückelte Spieltage "schlechtere Anstoßzeiten, weniger Planbarkeit und einen Fußball, der sich immer weiter von seiner Basis entfernt."

Fans machen Stimmung gegen Zerstückelung
08:35 Uhr

Desaster in Las Vegas: Hamilton irrt sich und hat kein Gefühl

Lewis Hamilton ist im Glitzer-Qualifying von Las Vegas nur hinterhergefahren. Schon nach der ersten Session war Feierabend für den Ferrari-Star, der das Rennen vom allerletzten Platz aus beginnen muss. Die Zeitenjagd in der Glücksspielmetropole gestaltete sich auch aufgrund der Witterungsverhältnisse extrem schwierig. Bei Regen und dann später abtrocknender Strecke hatte so mancher Fahrer seine Probleme - allen voran Lewis Hamilton, der schon am Funk durchgab: "Ich habe die Reifen nicht zum Arbeiten gebracht."

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Der ehemalige Formel-1-Teamchef Günther Steiner analysierte nach dem Qualifying bei RTL: "Bei Lewis (Hamilton, Anm. d. Red.) muss man sagen: Ich glaube, er hatte kein Gefühl fürs Auto gehabt. Und wenn man dann die Reifen nicht im Temperaturfenster hat, die Bremspunkte richtig findet und ins Negative gerät: Das klappt einfach nicht, es ist so schwierig da draußen." Bezeichnend: Hamilton hätte gegen Ende der ersten Session durchaus noch einen letzten Versuch für eine schnellere Runde starten können. Doch weil er dachte, dass er erst nach Ablauf der Zeit über die Linie gekommen war, ging er nicht noch einmal auf eine fliegende Runde. "Als ich über die Linie gekommen bin, war Rot", erklärte der Brite bei Sky.

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Desaster in Las Vegas: Hamilton irrt sich und hat kein Gefühl
07:45 Uhr

Hertha-Chef über Schweigen: "Was wir nicht als Fußballkultur verstehen"

Hertha-Geschäftsführer Peter Görlich will die Belange der Fußball-Fans gegen die geplanten Sicherheitsmaßnahmen der Politik in deutschen Stadien unterstützen. "In der Demokratie ist das letzte Wort nie gesprochen. Also dürfen sie sich auch artikulieren, solange das respektvoll abläuft. Sie haben Kritik geübt, das dürfen sie", sagte der 58-Jährige nach dem 1:0-Sieg des Zweitligisten gegen Eintracht Braunschweig über die Proteste der Fans.

Im Berliner Olympiastadion stellten beide Fanlager in den ersten zwölf Spielminuten die Gesänge und Anfeuerungen ein. Genauso soll es an diesem Wochenende auch in den anderen Stadien laufen. "Wir haben erlebt, was wir nicht wollen, die ersten zwölf Minuten. Das ist genau das, was wir eigentlich nicht als Fußballkultur verstehen", sagte Görlich. "Wir arbeiten sehr intensiv daran, dass wir unseren Einfluss geltend machen können", sagte der Geschäftsführer über Herthas Vorgehen.

Hertha-Chef über Schweigen: "Was wir nicht als Fußballkultur verstehen"
07:17 Uhr

"Super Fußball, gute Energie": Bayern-Sportdirektor lobt anderes Team

Bayern Münchens Sportdirektor Christoph Freund erfüllt die WM-Qualifikation seines Heimatlandes Österreich mit großem Stolz. "Das bedeutet mir viel. 28 Jahre war Österreich nicht dabei, deswegen ist es etwas Besonderes. Das ganze Land hat darauf hingefiebert. Die Mannschaft hat sich das verdient", sagte Freund bei Sky.

Die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick spiele "einen super Fußball und hat eine gute Energie. Der Ralf macht einen richtig guten Job. Es war zum Schluss eng, dafür umso emotionaler. Ganz Österreich war im Ausnahmezustand. Eine richtig coole Geschichte", betonte Freund. Ihn persönlich freue es "für die handelnden Personen, weil ich viele kenne. Es ist eine richtig gute Story und tut dem österreichischen Fußball gut." Österreich hat sich durch ein 1:1 gegen Bosnien-Herzegowina zum Abschluss der Qualifikation direkt für die WM in den USA, Kanada und Mexiko qualifiziert. Zuletzt war das ÖFB-Team 1998 in Frankreich bei einer Weltmeisterschaft am Start gewesen.

"Super Fußball, gute Energie": Bayern-Sportdirektor lobt anderes Team
06:58 Uhr

Meister ist einfach nicht zu stoppen

Die Oklahoma City Thunder um den Deutschen Isaiah Hartenstein sind in der NBA weiter nicht zu stoppen. Der Meister der Vorsaison gewann auch bei den Utah Jazz ungefährdet mit 144:112 und feierte damit den achten Sieg in Folge sowie den 16. Erfolg im 17. Saisonspiel. Zugleich gewann OKC auch das zweite Spiel im NBA-Cup und hält Kurs auf das Viertelfinale. Hartenstein zeigte einmal mehr eine gute Leistung und traf alle seine fünf Würfe aus dem Feld, einzig von der Freiwurflinie scheiterte er zweimal. Der 27-Jährige beendete das Spiel mit zwölf Punkten, sechs Rebounds und sieben Assists. Erfolgreichster Werfer bei den Thunder war Shai Gilgeous-Alexander, der wertvollste Spieler (MVP) der Vorsaison kam auf 31 Zähler.

Seine bislang beste Leistung in der NBA zeigte unterdessen Top-Talent Cooper Flagg bei den Dallas Mavericks. Der erste Pick des vergangenen Drafts führte die Texaner zu einem 118:115-Erfolg gegen die New Orleans Pelicans. Der 18-jährige Flagg kam auf einen persönlichen Bestwert von 29 Punkten. Allerdings ist der Einzug in die K.-o.-Phase des NBA-Cups für die Mavericks kaum noch zu erreichen. Im Topspiel des Abends feierten die Denver Nuggets derweil einen knappen Erfolg bei den Houston Rockets. Angeführt vom erneut überragenden Nikola Jokic gewannen die Nuggets mit 112:109. Jokic verpasste sein nächstes Triple-Double nur haarscharf, der Serbe kam auf 34 Punkte, zehn Rebounds und neun Assists.

Meister ist einfach nicht zu stoppen
06:25 Uhr

"Riesige Sauerei": Olympia-Ausschluss "tut richtig weh"

Dass die Nordischen Kombiniererinnen bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo im Februar nicht dabei sein werden, ärgert Nathalie Armbruster noch immer. "Es tut richtig, richtig weh", sagte die Gesamtweltcup-Siegerin im Eurosport-Interview. Sie äußerte dabei scharfe Kritik am Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und beschrieb die Situation, "dass Frauen im 21. Jahrhundert noch immer nicht gleichberechtigt sind", als "eine riesige Sauerei".

Bei den Winterspielen 2026 bleiben die Kombiniererinnen, die erst 2020 ihren ersten Weltcup abhielten, außen vor. Mit Blick auf Olympia 2030 in Frankreich ist derzeit offen, ob die Kombination aus Skispringen und Skilanglauf überhaupt noch zum Wettkampfprogramm zählt. Einerseits fordert das IOC eine Gleichstellung der Geschlechter, andererseits bemängelt die Ringe-Organisation das starke Leistungsgefälle: Nur wenige Nationen, allen voran Deutschland und Norwegen, mischen konstant in der Weltspitze mit. Der Skiweltverband FIS hält dagegen, dass die Zahlen bei den teilnehmenden Athletinnen und Athleten sowie Nationen seit Jahren steigen.

"Riesige Sauerei": Olympia-Ausschluss "tut richtig weh"
05:51 Uhr

"Sehr übel", aber Teamkollegen nehmen "Rüpel der Liga" in Schutz

Die Teamkollegen nahmen ihren "Rüpel" Dominik Kohr nach seinem unrühmlichen Rot-Rekord in Schutz. "Der Treffer ist ohne Frage sehr übel. Ich kenne Dome, er ist ein guter Mensch", sagte der Mainzer Torschütze Danny da Costa: "Er versucht mit dem langen Schritt noch den Pass zu blocken und kommt in dem Moment zu spät. Ich bin froh, dass sich der Gegenspieler nicht verletzt hat."

Kohr hatte beim 1:1 (0:1) gegen die TSG Hoffenheim für ein grobes Foulspiel gegen Max Moerstedt nach Videobeweis in der 88. Minute die Rote Karte gesehen und zog mit seinem neunten Platzverweis an Jens Nowotny und Luiz Gustavo vorbei. Kohr kassierte bisher sechs Ampelkarten, dreimal sah er Rot. "Es war nicht sein erster Platzverweis. Aber da war nichts dabei, was mit böswilliger Absicht passiert ist", betonte da Costa. Man lese auch intern in der Mannschaft "immer wieder die ganzen Artikel und Berichte, dass er der Rüpel der Liga ist. Ich spiele lange genug mit ihm zusammen und weiß, dass man ihm damit nicht ganz gerecht wird", so da Costa weiter. Kohr sei "keiner, der sowas mit Absicht macht. Er spielt hart und dann kann es manchmal zu solchen Situationen kommen", ergänzte Sportdirektor Niko Bungert.

"Sehr übel", aber Teamkollegen nehmen "Rüpel der Liga" in Schutz