"Dann traue ich uns einiges zu"Österreich-Trainer Rangnick setzt bei WM auf geballte Bundesliga-Power

Österreich will bei der anstehenden Fußball-WM weiter kommen als bei der EM 2024. Für dieses Ziel trommelt Teamchef Ralf Rangnick viele Bundesliga-Stars zusammen. Allein aus Leipzig kommen drei Profis.
Mit 14 Bundesliga-Profis will Österreichs Teamchef Ralf Rangnick bei der anstehenden WM in Nordamerika für Furore sorgen. Der 67-Jährige setzt in seinem 26-köpfigen Team unter anderem auf Konrad Laimer vom FC Bayern München, die beiden Dortmunder Marcel Sabitzer und Carney Chukwuemeka sowie Christoph Baumgartner, Xaver Schlager und Nicolas Seiwald von RB Leipzig. Dabei sind auch der frühere Münchner und aktuelle Real-Madrid-Profi David Alaba sowie der 37 Jahre alte österreichische Rekordtorschütze Marko Arnautovic.
"Wenn alle gesund bleiben, dann sind wir sehr zufrieden und dann traue ich uns einiges zu mit diesem Kader", sagte Rangnick. "Wir wollen weiter kommen als bei der EURO", sagte Rangnick mit Blick auf die Europameisterschaft 2024 in Deutschland, als Österreich im Achtelfinale an der Türkei scheiterte. "Wir wollen aus den Erfahrungen bei der EURO die richtigen Schlüsse ziehen, zeigen, was in dieser Mannschaft steckt, und so weit kommen, wie es geht."
Österreich hatte sich in der Qualifikation als Gruppensieger durchgesetzt. Bei der WM trifft die Mannschaft in Gruppe J auf Jordanien, Titelverteidiger Argentinien und Algerien. Wegen der Zeitverschiebung müssen die Fans in der Heimat zweimal früh aufstehen oder lange wach bleiben, um die Spiele zu sehen. Die Partie gegen Außenseiter Jordanien findet am 17. Juni um 6 Uhr/MESZ statt, das Spiel gegen Algerien wird am 28. Juni um 4 Uhr/MESZ angepfiffen. Die Partie gegen Titelverteidiger Argentinien findet am 22. Juni um 19 Uhr/MESZ statt.