Alle Augen aufs PokalfinaleDFB-Legende Alexandra Popp ist "innerlich explodiert"

Wölfin bis zum Schluss - diesem Motto will Alexandra Popp auch beim DFB-Pokalfinale treu bleiben. Zuletzt fiel die DFB-Ikone wegen einer Verletzung aus. Nun spricht sie über ein extrem emotionales Halbfinale und "Tränen" im Endspiel.
Die derzeit verletzte Alexandra Popp hofft beim VfL Wolfsburg auf eine Rückkehr rechtzeitig zum DFB-Pokal-Endspiel am 14. Mai gegen den FC Bayern München. "Die Reha läuft - bisher nach Plan", sagte die frühere Kapitänin des deutschen Fußball-Nationalteams, die im Sommer zu Borussia Dortmund wechselt, bei einer Pressekonferenz im Finalspielort Köln.
"Klares Ziel ist es, bis zum Pokalfinale wieder fit zu sein." Momentan mache sie die Fortschritte, die sie sich erhofft. "Tränen werden definitiv fließen", ahnte die 35-Jährige schon über einen Monat vor dem Highlight in Müngersdorf.
Wolfsburgs Halbfinal-Zittersieg nach Elfmeterschießen am Sonntag beim FC Carl Zeiss Jena hatte Popp wegen ihrer Wadenblessur nur von der Tribüne aus verfolgen können. Danach liefen bei ihr Freudentränen. "Ich bin innerlich explodiert", sagte Popp zu ihrer emotionalen Reaktion.
Popp will unbedingt ihren 14. DFB-Pokal-Sieg
Das Pokalfinale in der Domstadt würde eines der letzten Spiele der Ausnahmestürmerin für ihren langjährigen Stammverein werden: In ihren 14 Jahren beim VfL gewann die Angreiferin zweimal die Champions League, siebenmal die deutsche Meisterschaft und elfmal den DFB-Pokal.
"Am Ende nochmal die Möglichkeit zu haben, hier im DFB-Pokalfinale zu stehen, wo ich eine ganz besondere Beziehung zu diesem Pokal habe, weil ich ihn schon 13 Mal gewinnen durfte, bedeutet mir einfach extrem viel", sagte Popp. "Es wäre ein Träumchen, am Ende mit dem Pokal in der Hand diesen Verein verlassen zu können", hatte die Stürmerin schon in der Pause des Halbfinalspiels am Sonntag gesagt. Sie hatte den Pokal auch schon zweimal mit ihrem Ex-Verein FCR 2001 Duisburg geholt.
Die VfL-Frauen waren in der Vorsaison im Viertelfinale an der TSG Hoffenheim gescheitert, zuvor hatten sie den Pokal zehnmal in Serie gewonnen. Nachdem sie in der Liga abgeschlagen hinter Spitzenreiter München liegen, dürfen sie nun wenigstens auf den nächsten Cupsieg hoffen.