Fußball

Das Topspiel im Schnellcheck BVB hat erst kein Glück und dann den Ärger

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Borussia Dortmund bleibt nach einem Spiel gegen den FC Bayern mal wieder enttäuscht zurück.

(Foto: Jrgen fromme /firo Sportphoto)

Borussia Dortmund verliert mal wieder gegen den FC Bayern - und muss sich mal wieder ärgern. Dabei hat man sich diesmal gar nicht so viel vorzuwerfen. Und das macht alles vielleicht sogar noch schlimmer. Das Topspiel im Schnellcheck.

Was ist im ehemaligen Westfalenstadion passiert?

Borussia Dortmund hat einen tollen Kader mit zahlreichen großartigen Spielern. Erling Haaland ist eine Naturgewalt und wird bald einer der besten Stürmer der Welt sein, womöglich ist er das schon. Kein europäischer Spitzenverein schickt mehr Hochgeschwindigkeits-Teenager aufs Feld, Abwehrchef Mats Hummels ist der Kaiser des kleinen Mannes und die Anhängerschaft füllt in normalen Zeiten das größte Stadion des Landes bis unters Dach. Immer. Champions-League-Teilnahmen in Serie haben dem BVB so viel Geld in die Kassen gespült, dass man vor der Saison gewaltige Mengen Geld für einen Wechsel von Außenbahner Jadon Sancho einigermaßen entspannt ausschlagen konnte.

Aber der BVB hat vor allem ein großes Problem - und das heißt FC Bayern München. Am Rekordmeister arbeitet man sich im Ruhrgebiet ewig ab, allzu oft vergeblich. Und dabei wird es wohl auch in dieser Saison bleiben: Der Rekordmeister hat im Spitzenspiel auf Augenhöhe wieder mal das bessere Ende für sich gehabt. Weil Borussia Dortmund zwar gut mitspielte, sich zahlreiche hochkarätige Chancen erarbeitete, sie aber in Serie liegenließ.

Dabei waren sie vor dem Spiel für Dortmunder Verhältnisse sogar recht offensiv: "Wenn wir so engagiert und mutig rangehen, können wir sie schlagen. Auch wir sind gut drauf", sagte Lizenzspielerchef Sebastian Kehl in Erinnerung an die knappe Niederlage vor wenigen Wochen im Supercup. "Die zwei letzten Spiele gegen Bayern waren gut, auch wenn wir knapp verloren haben. Wir müssen jetzt eben eine noch bessere Leistung abliefern", sagte auch Trainer Lucien Favre. Und Sportdirektor Michael Zorc forderte: "Natürlich wollen wir die Bayern jetzt auch mal schlagen. Dafür wollen wir alles in die Waagschale werfen."

Sie spielten gut, es reichte aber mal wieder nicht. "Es hat heute die Kaltschnäuzigkeit gefehlt. Wir haben das Ding nicht dominiert, aber das Glück war auch nicht auf unserer Seite. Wir hatten viele Riesen-Torchancen, die wir nicht genutzt haben", sagte Hummels hinterher ganz richtig. Der FC Bayern traf dreimal, jeweils nach abgefälschten Versuchen. Es ist das Symbol des Quäntchens, das dem BVB am Samstagabend fehlte. Und so werden sie in Dortmund wieder hadern, dass sie mit ihrem tollen Kader den FC Bayern auch im neunten Jahr in Folge nicht ärgern können. Wenn es um die Wurst, also die Titel geht, gewinnt Bayern München. Borussia Dortmund bleibt Deutschlands bester Verein in einer schlechten Lage.

Teams und Tore

Borussia Dortmund: Bürki - Meunier, Akanji, Hummels, Guerreiro - Witsel, Delaney (60. Bellingham) - Sancho (69. T. Hazard), Reus, Reyna (69. Brandt) - Haaland
FC Bayern München: Neuer - Sarr, Boateng (69. Javi Martinez), Alaba, Lucas Hernández - Kimmich (36. Tolisso), Goretzka - Coman (69. L. Sané), Müller, Gnabry - Lewandowski
Tore: 1:0 Reus (45.), 1:1 Alaba (45. +4), 1:2 Lewandowski (48.), 1:3 L. Sané (80.), 2:3 Haaland (83.)
Gelbe Karten: Delaney, Witsel - Kimmich, Lewandowski

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Das Topspiel im Ticker

1. Minute: Erling Haaland umarmt Robert Lewandowski. Danach gehen beide Torjäger entgegengesetzter Wege.

4. Minute: Dabei haben Lewandowski und Haaland ja beide eigentlich dasselbe Ziel: Das gegnerische Tor. Beide nähern sich schon in den ersten Minuten an, allerdings noch ohne Gefahr.

7. Minute: Eine Dortmunder Idee wird schnell klar: Lange Bälle hinter die gewohnt hoch stehende Bayern-Abwehr schlagen, wo die schnellen Außen Giovanni Reyna und Jadon Sancho dann für Gefahr sorgen sollen. Das ist nicht überraschend, beschwört in den ersten zehn Minutenzweimal aber zwei, drei kurze Aufreger.

14. Minute: Dicke Chancen für den FC Bayern. Leon Goretzka, dieser eine große Muskel, spannt sich an, köpft aufs Tor - und findet seinen Endgegner in Roman Bürki. Der Torhüter des BVB holt den Ball aus dem kurzen Eck.

21. Minute: Boah, das war knapp: Erling Haaland kommt nach einem klassischen Erling-Haaland-Laufweg zum Abschluss, der Ball kullert knapp am Tor von Manuel Neuer vorbei.

24. Minute: Wie es immer so ist: Borussia Dortmund spielt mit im Duell auf Augenhöhe, hat ein paar Halbchancen - und dann trifft eben doch der FC Bayern. Und natürlich ist es Robert Lewandowski. Kingsley Coman bedient Serge Gnabry, der legt quer und da steht kaum fünf Meter vor dem Tor Robert Lewandowski frei und grätscht den Ball mit dem langen Bein rein. Und man muss sich da schon fragen: Haben Dortmunds Innenverteidiger noch nicht von diesem Torjäger gehört, der da wohl seit ein paar Jahren recht erfolgreich trifft? Aber all die Häme sind ganz umsonst: Abseits. Unglaublich knapp. Vielleicht war es doch die abgezockteste Abseitsfalle aller Zeiten? 0:0 auf alle Fälle.

31. Minute: Was ist nur mit Mats Hummels los? Ecke Dortmund, der Abwehrchef ist mit vorne - und erzielt zum ersten Mal seit einer gefühlten Ewigkeit kein Tor! Zuletzt hatte Hummels in zwei Spielen dreimal nach Eckball getroffen.

34. Minute: Hier passieren eigenartige Dinge in Serie. Joshua Kimmich, dieses Muster an Willen und Zuverlässigkeit in Bayerns Zentrale, dieser Spiele, der derzeit der Perfektion so nahe kommt, wie kein anderer in diesem Land, verstolpert im Mittelfeld einen Ball und ermöglicht damit einen Dortmunder Konter. Bitter: Kimmich verletzt sich dabei auch noch offenbar schwer am Knie. Der Nationalspieler liegt am Boden und hat Tränen in den Augen, danach wird er vom Feld geführt und durch Corentin Tolisso ersetzt.

45. Minute: TOOOOOOOOOOOOOR für Borussia Dortmund! Borussia Dortmund geht in Führung. Mats Hummels bedient Raphael Guerreiro, der bringt den Ball flach nach innen und Marco Reus vollendet direkt. Keine Abwehrchance für Manuel Neuer. Ein echtes Spitzenspiel mit einer für den FC Bayern gerade sehr bitteren Dramaturgie.

45. Minute: TOOOOOOOOOOOOOOR für den FC Bayern! Ausgerechnet Alaba, möchte man sagen. Zwei Minuten über die Zeit bekommt der FC Bayern noch einmal einen Freistoß einen Meter vor der Strafraum zugesprochen. Alaba steht da, Lewandowski auch, Thomas Müller etwas abseits. Am Ende macht es Alaba und trifft mit einem abgefälschten Linksschuss. Dieser Mann ist bares Geld wert. Aber wieviel? Diese Frage beschäftigt den Spieler und seinen Klub ja seit Monaten.

Halbzeit: Ein Spitzenspiel auf Augenhöhe! Wie oft gab es die Konstellation schon, dass der BVB dem FC Bayern tabellarisch Schwierigkeiten machen konnte - und dann sang- und klanglos unterging. Davon sind wir in den ersten 45 Minuten weit entfernt.

48. Minute: TOOOOOOOOOOOOOOR für den FC Bayern! 80 Sekunden nach der vergebenen Chance von Erling Haaland trifft auf der anderen Seite Robert Lewandowski. Der Pole köpft Mats Hummels an die Schulter, von dort geht der Ball unhaltbar für Roman Bürki in die lange Ecke.

51. Minute: Pfosten! Borussia Dortmund muss jetzt aufpassen, dass hier nicht innerhalb weniger Minuten doch wieder alles seinen vermeintlich geregelten Gang geht. Kingsely Coman wird zentral vor dem Tor nicht angegriffen und nagelt den Ball ans Aluminium.

52. Minute: Der FC Bayern will nachlegen: Bürki muss einen Coman-Schlenzer entschärfen. Dann aber geht es schnell in die andere Richtung, natürlich über Haaland. Der hängt Boateng ab, sein Schuss bleibt aber harmlos.

63. Minute: Nach einer hektischen Phase mit vielen kleineren Fouls und Fehlpässen wieder eine Chance - und was für eine: Bouna Sarr verunglücktköpft den Ball in den Lauf von Giovanni Reyna, der auf den Fehler gelauert hatte. Dann aber schiebt der 17-Jährige den Ball direkt in die Arme von Manuel Neuer. Da war viel mehr drin. Der Ausgleich nämlich.

66. Minute: Wieder ermöglicht Sarr eine Chance der Gastgeber. Der Rechtsverteidiger steht ein, zwei Schritte zu hoch. Das erkennt der eingewechselte Jude Bellingham und schickt wieder Reyna auf die Reise. Die Hereingabe in Richtung Haaland wird aber geblockt.

68. Minute: Augenhöhe hin, Augenhöhe her: Wer solche Chancen nicht nutzt, wird kein Spitzenspiel gegen den FC Bayern gewinnen. Reus kombiniert sich zusammen mit Bellingham ganz stark in eine aussichtsreiche Schussposition, bringt den Ball dann aber nicht an Manuel Neuer vorbei. Da muss mehr bei rauskommen.

75. Minute: Es fehlt nicht viel, aber es fehlt halt immer ein entscheidendes Bisschen: Borussia Dortmund kommt zu Chancen, Borussia Dortmund steht auch defensiv nicht schlecht - und doch wird der BVB auch heute wieder nicht gegen Bayern München gewinnen.

80. Minute: TOOOOOOOOOOOOOOR für den FC Bayern! Und das ist die Entscheidung. Borussia Dortmund lässt zu viel liegen, der FC Bayern trifft stattdessen einfach. Der eingewechselte Leroy Sané bringt einen Konter alleine zu Ende und macht es sich dabei eigentlich einen Tick zu kompliziert. Dennoch trifft der Außenstürmer.

83. Minute: TOOOOOOOOOOOOOR für Borussia Dortmund! Und da ist die Sache mit der Vorentscheidung schon wieder überholt. Ein Geniestreich von Raphael Guerreiro ermöglicht den Anschlusstreffer! Der Portugiese überlupft die Bayern-Abwehr und setzt so Haaland in Szene - und diesmal trifft der Norweger.

87. Minute: Die Riesenchance zum Ausgleich! Guerreiro flankt, Haaland kommt nicht ran - und Reus jagt den Ball volley und völlig freistehend über das Tor. Per Tor des Monats zum Punktgewinn, das wäre ein schöner Schlusspunkt für den BVB gewesen.

90. Minute: Axel Witsel bringt einen Hauch von alter "Klassiker"-Stimmung auf den Platz. Der Belgier rammt den eingewechselten Javi Martinez recht unmotiviert einfach um und sieht die Gelbe Karte. Stefan Effenberg und Oliver Kahn gefällt das.

90. Minute: Jetzt aber. Der FC Bayern kann sich im Strafraum der Dortmunder den Ball zupassen, am Ende schießt Lewandowski ihn rein. Und wieder ist es Abseits. Zwei Zentimeter. Dieser Torjäger ist nur aus dem Kölner Keller zu stoppen.

Spielende

Was war gut?

Allzu oft hatte man in den vergangenen Jahren schon nach wenigen Minuten das Gefühl: Das wird auch heute wieder nichts für Borussia Dortmund. Das ist diesmal anders: Der BVB zwingt den so abgezockten Rekordmeister über nahezu 90 Minuten in ein offenes Spiel, mit einer besseren Chancenverwertung hätte man mindestens einen Punkt in Dortmund behalten. Man kennt es beim so oft an sich selbst zweifelnden BVB eigentlich ganz anders, aber: Diesmal gibt es nach dem verlorenen Topspiel eigentlich nicht viel zu meckern.

"Es darf nicht sein, dass die Bayern mehr wollen als wir", sagte Zorc vor dem Spiel bei Sky. Diese Sorge nahmen ihm seine Angestellten schnell und nachhaltig, auch der so leidenschaftlich leidenschaftslose Lucien Favre hatte seinen teil zu einem Spitzenspiel beigetragen und sein Team offensiv und mit viel Mut aufs Feld geschickt. Nein, sie haben sich nicht viel vorzuwerfen. Und das ist ja schon viel mehr, als sie aus all den vielen Niederlagen gegen den FC Bayern aus der Post-Klopp-Ära mitnehmen konnte.

Noch vor der Zeit, in der Jürgen Klopp Borussia Dortmund für zwei berauschende Jahre am FC Bayern vorbei manövrieren konnte, waren die Spiele der beiden regelmäßig zu offenen Feldschlachten verkommen. Es mag Fußballfans geben, die eine wilde Treterei wie beim Kartenfestival im April 2001 (drei Platzverweise, zwölf Gelbe Karten) goutieren oder denen das Archaische wie beim unvergessenen Oliver-Kahn-Dauerausraster mit Kung-Fu-Sprung und Ohrknabberei (1999) heutzutage fehlt. Wer aber das schöne Spiel schätzt, den Fluss und das Tempo, mit Raffinesse auch, der wird diesmal mehr Spaß gehabt haben. Offener Schlagabtausch statt offene Feldschlacht. Lucien Favre fand das Spiel übrigens "ganz okay". Das bedeute bei ihm "gut", wie der Schweizer nachschob.

Der FC Bayern dagegen darf sich zu mehr als drei Punkten gratulieren lassen: Nachdem das arg termingehetzte Flick-Ensemble zuletzt eher ökonomisch schlicht zu seinen Pflichtsiegen kam und dabei durchaus ungeahnte oder eher längst vergessene Anfälligkeit offenbarte, war diesmal endlich wieder Spektakel. Kontrolliertes Spektakel, aber eben mit viel Intensität, Tempo und Entschlossenheit. Es ist eine wohlige Gewissheit, zumindest wenn man beim FC Bayern tätig ist oder es mit ihm hält: Schwere Beine hin, müder Kopf her: Wenn es drauf ankommt, kann man immer wieder noch ein paar Extra-PS aktivieren.

Was war schlecht?

Ein Spitzenspiel mit fünf Toren, einer Menge Torchancen, Führungswechsel und Spannung bis in die letzten Sekunden: So richtig viel Schlechtes gibt es eigentlich nicht zu vermelden.

Aber natürlich, aus Sicht des FC Bayern legt die Verletzung von Joshua Kimmich einen grauen Schleier auf den Sieg. Der Nationalspieler, der für den FC Bayern so wichtig ist, verletzte sich bei einem Foul an Erling Haaland offenbar schwer am Knie und musste unter Tränen vom Platz geführt werden. Ein längerer Ausfall des Sechsers würde sogar den Tabellenführer hart treffen und einen dauerhaften Qualitätsverlust bedeuten.

Und dann muss man doch ein wenig über die Defensivleistung des FC Bayern sprechen. Mit aller Vorsicht, ja. Aber es ist ja das alte Problem: Die hochstehenden Außenverteidiger eröffnen den gegnerischen Angreifern allzu oft Räume, die gefährlich bespielt werden können. Das ist bekannt, das nimmt Hansi Flick in Kauf. In der Regel geht das gut, auch diesmal. Auch, wenn Neuzugang Bouna Sarr mehrere unglückliche Momente hatte, beispielsweise bei einer ungewollten Kopfballvorlage, die zu einer Großchance für Giovanni Reyna führte. Mittelfeldspieler Leon Goretzka fühlte sich auch unwohl mit der eigenen Defensivvorstellung und merkte das auch am Sky-Mikrofon an.

Borussia Dortmund muss sich ärgern, dass zu viele Chancen ungenutzt blieben. Und das tun sie: "Wir haben so viele Chancen gehabt, das ist unglaublich. Wir haben aber auch Fehler gemacht und eben am Ende verloren", sagte Favre. Und Hummels hat beobachtet: "Bayern ist derzeit offensiv extrem stark, steht aber defensiv sehr offen. Es war also fast klar, dass es so ein Spiel werden würde und es über die Effektivität entschieden wird. Und wir haben eben wirklich gute Chancen nicht genutzt." Besonders Marco Reus und Erling Haaland, die beide jeweils trafen, hätten den Lauf der Dinge entscheidend verändern können. Aber "so ist Fußball", wie Mats Hummels hernach sagte. Oder eben: So lief es am Ende wie meistens, wenn der BVB den FC Bayern mal ärgern wollte.

Das sagen die Trainer

Lucien Favre (Trainer Borussia Dortmund): "Es war insgesamt ein gutes Spiel, sehr gut für die Zuschauer am Fernseher. Wir hatten viele, viele Torchancen, auch schon in der ersten Halbzeit. Insgesamt müssen wir positiv sein, wir haben eine gute Leistung gebracht. Wir hatten so viele Torchancen, es war unglaublich. Aber wir haben drei Tore kassiert und verloren. Es ist schwer zu akzeptieren."

Hansi Flick (Trainer Bayern München): "Das Spiel war sensationell gut, es war enorm viel Qualität auf dem Platz. Es waren viele, viele Torchancen auf beiden Seiten. Wir waren letztlich etwas entschlossener. Deswegen glaube ich, dass der Sieg mehr als verdient war. Dortmund ist gefährlich geworden, wenn wir Fehler gemacht haben. Diese Fehler müssen wir abstellen."

Quelle: ntv.de

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