Klub präsentiert neuen TrainerEhemaliger Bayern-Coach soll Zweitliga-Absteiger Münster stabilisieren

Preußen Münster will sich nach dem Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga erst stabilisieren. Der Wiederaufstieg soll binnen drei Jahren gelingen. Nun hat der Verein einen neuen Trainer dafür gefunden.
Preußen Münster setzt nach dem Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga auf Thomas Wörle als neuen Cheftrainer. Der 44-Jährige folgt auf Alois Schwartz, mit dem die Zusammenarbeit nach dem verpassten Klassenerhalt nicht fortgesetzt wird. Das teilten die Preußen mit. Zur Vertragsdauer machte Münster keine Angabe.
"Thomas kennt die 3. Liga und ihre Herausforderungen und hat bewiesen, dass er sie meistern kann", sagte Ole Kittner, Geschäftsführer Sport, Strategie und Kommunikation. Wörle hatte nach zwei Meisterschaften und einem DFB-Pokalsieg mit den Frauen des FC Bayern (von 2010 bis 2019) den SSV Ulm aus der Regionalliga in die zweite Liga geführt, war dort aber im März 2025 entlassen worden und seitdem ohne Verein.
"Die letzten Jahre verliefen sehr erfolgreich, doch nun gilt es, den Abstieg mit all seinen Begleiterscheinungen in die richtigen Bahnen zu lenken", sagte der frühere Zweitliga-Profi Wörle über die Aufgabe in Münster: "Es ist nicht die Zeit, um zu weit in die Zukunft zu blicken, sondern Tag für Tag hart dafür zu arbeiten, den erforderlichen Umbruch zu meistern, dem Klub in der 3. Liga Stabilität zu verschaffen und dann Schritt für Schritt ein neues Team aufzubauen."
Eine klare Zielrichtung gibt der Klub aber trotzdem vor: Mit Wörle will der SCP binnen drei Jahren zurück in die 2. Fußball-Bundesliga, das nächste Jahr soll zunächst ein Übergangsjahr werden. "Im ersten Jahr nach einem Abstieg und mit einem neuen Trainer geht es dennoch zunächst darum, sich zu stabilisieren, die Idee des Trainers zu implementieren und ein gutes Team zu werden", sagte Sportchef Ole Kittner.