Fußball

Für Zwanziger ins Exko der FifaNiersbach zieht in die Weltregierung ein

24.03.2015, 15:02 Uhr
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Applaus, Applaus: Wolfgang Niersbach. (Foto: REUTERS)

Theo Zwanziger ist auch seinen letzten Posten los, Deutschlands neuer Mann bei der Fifa heißt Wolfgang Niersbach. Der DFB-Präsident gehört demnächst dem Exekutivkomitee des Fußball-Weltverbandes an. Und sagt, dass nicht alles schlecht sei.

Wolfgang Niersbach ist in das Exekutivkomitee der Fifa gewählt worden. Die Delegierten der Uefa bestimmten in Wien den DFB-Präsidenten per Akklamation als Nachfolger von Theo Zwanziger für das Amt in der Fußball-Weltregierung. Offiziell tritt Niersbach seinen Posten beim Fifa-Kongress am 29. Mai in Zürich an. Damit vollzieht sich endgültig der Übergang von Zwanziger zu Niersbach in allen wesentlichen Funktionärsposten.

Der frühere Generalsekretär hatte Zwanziger auch schon 2012 als DFB-Chef und 2013 in der Exekutive der Europäischen Fußball-Union beerbt. Für den DFB endet damit eine schwierige Zeit. Zwanziger hatte seinen Nachfolger und den Verband selbst zuletzt immer wieder attackiert. Dieses Verhalten hatte auch die Uefa kritisiert und als "peinlich" bezeichnet.

"Ich will meine Verbindungen, die so schlecht nicht sind, für den deutschen Fußball einbringen - und als Vertreter der Uefa in der Fifa", hatte Niersbach vor seiner Wahl gesagt. Im Gegensatz zu Zwanziger gilt der ehemalige Agenturjournalist nicht als Vertrauter von Präsident Joseph Blatter. Dennoch mahnte er eine sachliche Zusammenarbeit mit dem umstrittenen Weltverbandspräsidenten an. "Ich werbe auch dafür, Sepp Blatter nicht für alles Negative in der Fußballwelt verantwortlich zu machen."

Quelle: ntv.de