Fußball

Zwei Jobs in zwei Ländern? Schult hat drei Ideen, was nach Wolfsburg kommt

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Fliegt Schult auf die USA?

(Foto: imago images/photoarena/Eisenhuth)

Der VfL Wolfsburg verliert eine Vereinslegende. Almuth Schult verlässt den Klub nach fast zehn Jahren, die Torhüterin aber schweigt (noch) zu ihrer Zukunft. Die 30-Jährige hat viele Optionen, ein Umzug in die USA steht im Raum. Ein dortiges Engagement ließe sich sogar mit einem Zweitjob vereinbaren.

Champions-League-Triumph 2014, fünf Meisterschaften, sieben Pokalsiege: Almuth Schult hat mit dem VfL Wolfsburg alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Doch nach fast zehn Jahren verlässt die Fußball-Nationaltorhüterin den Tabellenführer der Bundesliga im Sommer. Karriere-Ende? Wechsel in die USA? Job als TV-Expertin? Schult stehen viele Türen offen, ihre Zukunft bleibt ungewiss.

"Das Glück ist, dass ich sehr viele Optionen habe", sagte Schult vor etwas mehr als einer Woche im "Kicker"-Podcast "Female view on football". Das Ergebnis von Familiengesprächen sei gewesen, dass es eine Lösung A gebe, "die wir bevorzugen. Wenn die nicht funktioniert, haben wir noch B und C", so Schult. Spruchreif sei aber noch nichts.

Fest steht inzwischen, dass die 30 Jahre alte Zwillingsmutter die Vertragsofferte des VfL Wolfsburg abgelehnt hat und ihren auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird. "Es war eine sehr schwere Entscheidung, weil ich weiß, was ich an diesem Verein habe", sagte Schult, die 2013 vom damaligen Bundesligisten SC 07 Bad Neuenahr zu den Wölfinnen gewechselt war.

USA-Engagement würde sogar Zeit bieten als TV-Expertin

Bei der EM der Männer im vergangenen Jahr machte Schult als TV-Expertin für die ARD auf sich aufmerksam und erntete viel Lob. Über ein erneutes Engagement bei der WM im Winter in Katar wird spekuliert, doch auch ein Wechsel in die NWSL steht im Raum. In den USA arbeitet bereits ihre gute Freundin Nadine Angerer als Torwarttrainerin beim Portland Thorns FC. Da die Saison dort im März startet und bereits im Oktober endet, hätte sie sogar Luft für einen TV-Einsatz in Katar.

Doch bis sich die Olympiasiegerin von 2016 zu ihrer Zukunft äußert, bleibt alles Spekulation. "Ich möchte mitten in der Saison nicht von Abschied sprechen, dafür ist im Sommer Zeit", sagte Schult, die mit dem VfL sportlich noch große Ziele verfolgt. Dabei hat sie auch die EM im Sommer in England im Hinterkopf, derzeit kämpft sie um den Platz im DFB-Tor. "Ich werde mein Bestes geben, um dabei zu sein", betonte Schult. Spätestens danach wird sich zeigen, was hinter Lösung A, B oder C steckt.

Quelle: ntv.de, ara/sid

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