Fußball

Sechs Tore beim Gold Cup USA starten furios, kubanischer Spieler flieht

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Läuft: Gyasi Zardes, Torschütze zum 3:0, und Christian Pulisic.

(Foto: USA TODAY Sports)

Zum Auftakt des Gold Cup geben sich die Fußballer aus den USA keine Blöße und feiern einen klaren Sieg. Das Team aus Guyana dürfte allerdings auch nicht der Maßstab sein. Derweil nutzt ein Spieler der kubanischen Mannschaft das Turnier für eine ganz persönliche Chance.

Titelverteidiger USA ist mit einem 4:0 (1:0)-Erfolg über Guyana in den Gold Cup gestartet. Zweifacher Torschütze für einen der Gastgeber war Tyler Boyd in der 51. und 81. Minute, der für den türkischen Klub Ankaragücü spielt. Für die weiteren Treffer des Turnier-Mitfavoriten sorgten in Saint Paul in Minnesota Paul Arriola (28.) und Gyasi Zardes (55.).

Christian Pulisic, der von Borussia Dortmund zum FC Chelsea wechseln wird, stand ebenso in der Startformation von Trainer Gregg Berhalter wie der Schalker Weston McKennie, der die Vorlage zum ersten Tor der Amerikaner gab. Beide wurden aber aufgrund des klaren Spielstandes in der zweiten Halbzeit ausgewechselt und für die weiteren Partien geschont.

Die USA übernahmen damit auch die Tabellenführung in der Gruppe D vor Panama, das sich mit 2:0 (0:0) gegen Trinidad und Tobago behauptete. Das Turnier um die Kontinentalmeisterschaft von Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik wird in den USA, Costa Rica und Jamaika ausgetragen. Das Finale findet am 7. Juli in Chicago statt.

Kubas Lopez nutzt seine Chance

Apropos Land der unbegrenzten Möglichkeiten: Der kubanische Profi Yasmani Lopez hat die Teilnahme seiner Nationalmannschaft am Gold Cup genutzt, um sich in die USA abzusetzen. Trainer Raul Mederos bestätigte, dass Innenverteidiger Lopez nach der 0:7-Auftaktpleite gegen Mexiko am vergangenen Samstag das Team verlassen habe.

"Es ist seine Entscheidung. Niemand sonst hatte irgendetwas damit zu tun. Er hat die Entscheidung ganz allein getroffen", sagte Mederos. Bereits vor dem Turnier hatte der kubanische Verband befürchtet, dass seine Spieler das Turnier zur Flucht aus dem kommunistisch regierten Inselstaat nutzen könnten. Lopez war mit 28 Länderspielen einer der erfahrensten Akteure im kubanischen Aufgebot.

Quelle: ntv.de, sgi/dpa/sid

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