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Aufspüren von Softwarelücken Apple erhöht Prämie auf eine Million Dollar

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(Foto: imago images / Alexander Pohl)

Bevor kriminelle Hacker oder Sicherheitsbehörden Gerätesoftware knacken, will Apple die Lücken lieber selber finden - beziehungsweise finden lassen. Bei Erfolg winkt IT-Experten eine dicke Belohnung.

Apple setzt die Belohnung für das Auffinden von Sicherheitslücken in seiner Software auf bis zu eine Million Dollar hoch. Diesen Betrag soll es für besonders schwerwiegende Schwachstellen geben, über die ein Angreifer ohne Zutun des Nutzers auf den Kern des Betriebssystems zugreifen könnte.

Bisher konnte man bei Apple maximal 200.000 Dollar bekommen. Wer iPhone-Schwachstellen anderweitig zu Geld macht, kann mitunter ein Vielfaches dieser Summe erzielen. Apple will die Belohnung künftig auch nicht nur für Lücken im iPhone-System iOS zahlen, sondern auch bei Software anderer Apple-Geräte.

Für Schwachstellen, die in Vorabversionen neuer Betriebssysteme gefunden werden, legt Apple noch einmal 50 Prozent drauf, wie der zuständige Manager Ivan Krstic auf der IT-Sicherheitskonferenz Black Hat in Las Vegas ankündigte. Zudem sollen Experten vom kommenden Jahr an für ihre Nachforschungen speziell vorbereitete iPhones mit freierem Zugang zum System als in Verbrauchergeräten bekommen können.

Für Apple ist die Datensicherheit vor allem bei iPhone ein wichtiges Verkaufsargument. Der Konzern betreibt dafür einen hohen Aufwand unter anderem mit einem separaten Datentresor im Prozessor. Zugleich gibt es Unternehmen, die behaupten, dank entdeckter Sicherheitslücken Schutzmechanismen der iPhones aushebeln zu können. Solche Firmen bieten ihre Dienste typischerweise Sicherheitsbehörden an.

Quelle: n-tv.de, ino/dpa

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