Technik

Virtuelle Realität zum Kampfpreis Archos VR Glasses kosten nur 25 Euro

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Design sucht man bei den Archos VR Glasses vergeblich.

(Foto: Archos)

Sie ist nicht besonders schön, aber viel günstiger als die Konkurrenz: Archos bringt eine VR-Brille auf den Markt, die nur 25 Euro kosten soll und mit vielen aktuellen Smartphones funktioniert.

Samsung hat während der Ifa in Berlin eine Virtual-Reality-Brille vorgestellt, die als Display das Phablet Galaxy Note 4 verwendet. Obwohl das Gerät nur die Optik und Steuerelemente zur Verfügung stellt, möchte Samsung dafür rund 200 Euro haben. Ganz schön happig, wenn man bedenkt, dass das Note 4 bereits rund 700 Euro kostet und die Gear VR nicht mit anderen Smartphones funktioniert. Carl Zeiss möchte noch vor Weihnachten mit der VR One ein ähnliches Headset auf den Markt bringen, das halb so teuer ist und auch mit dem iPhone 6 und neben dem Galaxy S5 künftig mit weiteren Android-Smartphones kompatibel sein soll. Das Gerät könnte interessant werden. Doch es geht noch ein gutes Stück günstiger. Der französische Hersteller Archos, der bisher vor allem für niedrigpreisige Tablets und Smartphones bekannt ist, will noch im November eine VR-Brille für 25 Euro auf den Markt bringen.

Archos ist nicht wählerisch

Die Archos VR Glasses sind zwar im Gegensatz zu den teureren Konkurrenten wahrlich keine Schönheit, doch sie sollen mit allen Smartphones arbeiten, die bis zu sechs Zoll große Displays haben dürfen - egal ob Android, iOS oder Windows Phone. Möglich macht dies eine Klemmhalterung, die wesentlich flexibler ist als die Einsteckfächer der Gear VR oder der VR One. Laut Pressemitteilung eignen sich am besten Smartphones mit einem fünf Zoll großen Display für den Einsatz in den VR Glasses.

Was kann man mit einem solchen Gerät machen? Laut Archos gibt es schon mehr als 100 AR-Apps, davon einige Augmented-Reality-Anwendungen, bei denen die Umgebung über das Smartphone-Display betrachtet wird, auf dem Informationen oder andere Inhalte angezeigt werden. Wie bei allen VR-Brillen sind die Möglichkeiten der VR Glasses allerdings vorerst noch eingeschränkt, da es bisher relativ wenige stereoskopische Spiele oder andere angepasste Apps gibt, die ein 3D-Erlebnis ermöglichen. Nach einem Update der Archos-Video-Player App (Android) sollen Nutzer auch 3D-Videos mit dem Gerät sehen können.

Quelle: n-tv.de, kwe

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