Technik

Honor Band 5 getestet Was taugt ein 30-Euro-Fitness-Tracker?

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Das Honor Band 5 bietet für 30 Euro ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

(Foto: Honor)

Als Sportler braucht man nicht unbedingt eine teure Smartwatch, ein schlankes Fitness-Armband ist nicht nur leichter, sondern auch günstiger. Das Honor Band 5 kostet sogar nur 30 Euro. Der Test zeigt, was es taugt.

Fitness-Tracker sind beliebt - nicht zuletzt, da sie in der Regel meist mehr können als nur Schritte zu zählen und die Uhrzeit abzubilden. So auch eines der neuesten Produkte aus dem Hause Honor. Mit dem Honor Band 5 hat der chinesische Hersteller ein Fitness-Armband auf den Markt gebracht, das nicht nur mit einer Vielzahl an Funktionen punkten kann, sondern auch mit seiner Optik.

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Das Display ist für den günstigen Preis sehr gut.

(Foto: Honor)

Das knapp 23 Gramm leichte Gerät besteht aus einem 0,95 Zoll großen AMOLED-Farbdisplay sowie einem größenverstellbaren Silikon-Armband, das in drei Farben verfügbar ist: in klassischem Schwarz, sportlichem Blau und verspieltem Rosa.

Besonders ansprechend ist das User-Interface. Zum einen lässt sich die Helligkeit des Displays stufenweise regulieren, sodass die Anzeige des Wearables auch bei Dunkelheit oder starker Sonneneinstrahlung uneingeschränkt sichtbar ist. Zum anderen bietet das Display eine Pixeldichte von 283 ppi, kräftige Farben und eine verzögerungsfreie Touch-Funktion. Dass außerdem eine breite Auswahl an Ziffernblättern zur Verfügung steht, kann als weiterer Pluspunkt gesehen werden.

Umfangreiches Menü

Klar, der Einsatz eines Fitness-Trackers ergibt vor allem dann Sinn, wenn sich die Person, die ihn trägt, auch regelmäßig bewegt. Hierzu bietet das Honor Band 5 ein umfangreiches Menü an diversen Sportarten an, aus denen entsprechend gewählt werden kann: Laufen (Indoor/Outdoor), Walking (Indoor/Outdoor), Schwimmen, Radfahren (Indoor/Outdoor), freies Training oder die Betätigung auf der Rudermaschine oder dem Crosstrainer.

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Der Pulsmesser ist okay, die Schrittmessung etwas ungenau, GPS nicht an Bord.

(Foto: Honor)

Mithilfe eines integrierten Pulsmessers kann die Herzfrequenz während des Trainings ermittelt werden. Auch die Anzahl der zurückgelegten Schritte wird dokumentiert. Hier zeigt sich nach einer zweiwöchigen Testphase jedoch: So ganz scheint die Messung mit der tatsächlichen Anzahl der Schritte nicht übereinzustimmen. Und auch ein eingebautes GPS zum Tracken der zurückgelegten Strecke besitzt das Honor Band 5 nicht.

Wasserdicht und ausdauernd

Wirklich geeignet scheint das Gerät für Wassersportbegeisterte. Das Gehäuse ist sowohl gegen Staub als auch gegen Wasser bis zu 5 ATM geschützt. Schwimmen, Baden und Duschen ist mit dem Armband also kein Problem. Ein weiterer Pluspunkt: Die Akkukapazität beträgt 100 Milliamperestunden. Somit kann das Wearable rund eine Woche lang getragen werden, ehe es über zwei Lade-Pins an der Unterseite der Displayeinheit wieder aufgeladen werden muss.

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*Datenschutz

Um das Fitness-Armband über Bluetooth mit dem Smartphone verbinden zu können, ist eine entsprechende Huawei-App nötig. Diese kann bei Google Play und im App Store kostenlos heruntergeladen werden. Die Nutzung eröffnet unter anderem die Möglichkeit einer detaillierten "TruSleep"-Schlafüberwachung sowie der Anzeige von Benachrichtigungen und eingehenden Anrufen auf dem Honor Band 5. Um diese zu beantworten, muss allerdings doch wieder ganz klassisch der Griff zum Smartphone erfolgen.

Das Honor Band 5 ist definitiv ein Nice-to-have: Gerade für Hobby-Sportler, die ihre Trainingsfortschritte digital dokumentieren wollen, ist der Fitness-Tracker für rund 30 Euro eine erschwingliche und gute Option. Allzu große Genauigkeit darf man von dem Gerät allerdings nicht erwarten.

Quelle: n-tv.de, kwe/spot