Aus der Krise ins KanzleramtMerkels Nachfolger sollte Spahn heißenVom Merkel-Kritiker und konservativem Provokateur hat sich Jens Spahn zum souveränen Krisenmanager entwickelt. Die designierten Kanzlerinnen-Nachfolger hingegen wirken angesichts der aktuellen Lage blass oder gar sprachlos.14.03.2020Eine Analyse von Benjamin Konietzny
"Soziale Kontakte einstellen"Merkel erneuert ihre Virus-WarnungIn der Coronavirus-Krise braucht das deutsche Gesundheitssystem vor allem eins: Zeit. Bundeskanzlerin Merkel appelliert deshalb an die Bevölkerung, Solidarität mit den Risikogruppen zu zeigen und größere Gruppen zu meiden - bis hinein ins familiäre Umfeld.14.03.2020
Keine Angst vor Corona-MaßnahmenDer Staat bewährt sich als SchleusenwärterNur ein Bruchteil der Menschen in Deutschland ist an Covid-19 erkrankt. Erst durch die nun ergriffenen, drastischen Maßnahmen wird die bislang eher abstrakte Krise für alle Bürgerinnen und Bürger greifbar. Die Unterbrechung des Alltags empfinden viele als beängstigend, dabei ist sie eher Grund zur Beruhigung.13.03.2020Ein Kommentar von Sebastian Huld
Corona-Absturz drohtGewerkschaften: "Da muss mehr kommen"Vor einem Treffen der Kanzlerin mit Vertretern von Wirtschaft und Gewerkschaften fordern diese weitere Zugeständnisse von der Regierung. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag warnt vor einer schweren Krise, die selbst die Bankenrettung 2008 in den Schatten stellen könnte.13.03.2020
Debatte um SchulschließungenMerkel: "Außergewöhnlicher als Bankenkrise"Deutschland wird vorerst nicht flächendeckend seine Schulen schließen, eine Option ist dies aber sehr wohl, wie Kanzlerin Merkel am Abend bei einer Pressekonferenz sagte. Sie ruft dazu auf, alle unnötigen Sozialkontakte zu vermeiden.12.03.2020
Chefsache: Corona-KriseMerkel sagt einen wichtigen SatzIn der Coronavirus-Krise tut die Kanzlerin noch einmal, was von ihr erwartet wird: Sie beruhigt, ohne zu bagatellisieren. Doch die Zeiten als einsame Krisenmanagerin sind vorbei. Merkel präsentiert sich als Teamplayerin.11.03.2020Von Judith Görs
Forsa-Umfrage zur Corona-KriseMehr Vertrauen in Spahn als in RegierungBundesgesundheitsminister Spahn ist angesichts der Corona-Pandemie derzeit das umtriebigste Regierungsmitglied. Und seine Arbeit wird von den Bürgern geschätzt. Zu einem allseits beliebten Politiker macht ihn das aber deswegen noch nicht.11.03.2020
Spahn: Krise liegt noch vor uns"Es kommt! Außer Sie sind auf einer Insel."Ein weiterer Tag, an dem Gesundheitsminister Jens Spahn viele Fragen zur Coronavirus-Krise beantworten muss. Er und Kanzlerin Merkel haben düstere Prognosen im Gepäck. Spahn versucht es dennoch weiter mit Ruhe und Ernsthaftigkeit.11.03.2020Von Benjamin Konietzny
Flüchtlingsdeal 2.0 mit Türkei?Erdogan hat kaum noch eine WahlWährend Erdogan das Vorgehen der Griechen an ihrer Grenze mit Nazi-Lagern vergleicht, lädt er Merkel und Macron zu Gesprächen nach Istanbul ein. Wie könnte die EU sich noch einmal auf den unberechenbaren Präsidenten einlassen? Antworten auf die fünf drängendsten Fragen.11.03.2020Von Frauke Niemeyer
Maßnahmen gegen Corona-KriseMerkel rückt von Schwarzer Null abDie Corona-Krise rührt an vielen Gewissheiten, auch in der Haushaltspolitik. Bundeskanzlerin Merkel erklärt, dass bei Maßnahmen zur Bekämpfung einer drohenden Wirtschaftskrise die Vermeidung eines Defizits keine Priorität habe - und hält damit nicht länger an der Schwarzen Null fest.11.03.2020