Die Krux mit der UkraineWas der EU-Kandidatenstatus bedeutetKommt die Ukraine ihrem Ziel, dem Beitritt in die Europäische Union, einen Schritt näher? Die EU-Kommission muss ihre Empfehlung abgeben, ob das kriegsgebeutelte Land den Kandidatenstatus erhält. Dieses Signal der Unterstützung ist aber auch an mehrere Folgeentscheidungen gekoppelt.17.06.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickSelenskyj feiert "historischen Tag" - Städte im Donbass unter heftigem russischen FeuerIn der Ukraine hallt der Scholz-Besuch nach. Präsident Selenskyj feiert die Zusagen als "historisch", Kiews Bürgermeister Klitschko "freut sich riesig" und auch Botschafter Andrij Melnyk stimmt in die Lobeshymnen ein. In der Ostukraine stehen ukrainische Stellungen weiter unter heftigem Beschuss. 17.06.2022
Scholz' Kiew-Reise bei IllnerMelnyk: "Deutschland hat das Eis gebrochen"Bundeskanzler Scholz ist in die Ukraine gereist - und wie versprochen nicht mit leeren Händen. Vor allem seine Ankündigung, sich für einen EU-Beitritt der Ukraine einzusetzen, kommt bei den Gästen von Maybrit Illner gut an. Selbst Botschafter Melnyk verzichtet auf die sonst üblichen scharfen Worte.17.06.2022Von Marko Schlichting
Kein Recht auf Altkanzler-Büro Jurist gibt Schröder-Klage keine ChanceDer Putin-Vertraute Schröder will sein Altkanzler-Büro zurück. Sein Anwalt verlangt außerdem eine Begründung für den Entzug der Privilegien, die man juristisch anfechten könnte. Ein Staatsrechtler erläutert, dass der SPD-Politiker kein einklagbares Anrecht auf die Ausstattung hat.17.06.2022
Der Kriegstag im ÜberblickUkrainische Truppen im Osten unter Druck - Scholz und Macron für EU-Beitritt des LandesZwei Mal schrillt der Luftalarm während des lang erwarteten Kiew-Besuchs des Bundeskanzlers. Scholz und die Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Italien und Rumänien machen ein wichtiges Versprechen. Derweil berichtet die Ukraine von schweren russischen Angriffen in Luhansk und Donezk.16.06.2022
Vier Männer in KiewAm Ende sagt Scholz "Slava Ukraini"Nun war er doch noch da - Bundeskanzler Scholz trifft in Kiew Präsident Selenskyj. Gemeinsam mit Macron, Draghi und dem rumänischen Präsidenten Iohannis hat er eine wichtige Botschaft. Dabei geht es nicht nur um den Kandidatenstatus für den EU-Beitritt.16.06.2022Von Volker Petersen
Zu wenig Hilfe für BaltenstaatenDeutsches Ostflanken-Konzept stößt auf KritikAngesichts des russischen Angriffskrieges in der Ukraine soll die militärische NATO-Präsenz im Baltikum verstärkt werden. Deutschland schlägt ein Rotationsprinzip mit Hunderten Bundeswehrsoldaten vor - in den Baltenstaaten findet die Idee wenig Anklang.16.06.2022
Der Ukraine-Krieg und die WM Keine Propaganda-Show der Z-SchwimmerDer russische Angriff auf die Ukraine hat auch die Welt des Sports verändert. Ein Großteil der Verbände hat russische Sportler von ihren Wettbewerben ausgeschlossen. Auch bei der Schwimm-WM werden keine Russen starten. Ein früherer deutscher Topathlet sieht beim Ausschluss "beide Seiten der Medaille".16.06.2022
Scholz in der UkraineOhne Waffen war dieser Besuch sinnlosSymbole sind wichtig, sehr wichtig sogar. In Kiew signalisiert Kanzler Scholz der deutschen Öffentlichkeit, dass der Krieg nicht bald vorbei sein wird. Eine Botschaft gibt es auch in Richtung Moskau. Doch nun müssen Waffenlieferungen folgen.16.06.2022Ein Kommentar von Hubertus Volmer
Lang erwartete Ukraine-ReiseScholz & Co. liefern Symbolik - und ZusagenMit einem Sonder-Nachtzug machen sich die Staats- und Regierungschefs Scholz, Macron und Draghi auf den Weg nach Kiew. Ihr Besuch wurde lange erwartet - und zahlt sich nun aus Sicht der Ukraine aus. Denn die europäischen Spitzenpolitiker unterbreiten Präsident Selenskyj konkrete Zusagen.16.06.2022