Zwei größere AusreisewellenMinister bestätigt Flucht von 100.000 russischen IT-ExpertenÖkonomen prophezeien der russischen Wirtschaft einen massiven Verlust an Arbeitskräften, vor allem in der IT-Branche. Das streitet der Kreml lange ab. Bis jetzt. Nun bestätigt der Digitalminister Schadajew, dass 100.000 IT-Spezialisten das Land verlassen haben. Angeblich arbeitet der Großteil weiter für seine Arbeitgeber. 20.12.2022
Kritik an Militärführung wächstLondon: Putin wälzt Verantwortung für Misserfolge abDie russische Invasion der Ukraine läuft anders als geplant. Die Erfolge der Anfangsphase verblassen mittlerweile vor den Rückschlägen. Die Kritik wächst. Russlands Präsident Putin soll nach britischer Einschätzung immer stärker bemüht sein, die Verantwortung dafür anderen in die Schuhe zu schieben.20.12.2022
Geschenke für Kämpfer in BachmutSelenskyj besucht "heißesten Punkt" der FrontÜberraschend nimmt der ukrainische Präsident Selenskyj eine Stippvisite an der Front vor. Im heftig umkämpften Bachmut ehrt er Soldaten und überreicht Präsente. Es ist sein bislang wohl gefährlichster Truppenbesuch. 20.12.2022
Wasserversorgung nicht möglichKiew ächzt weiter unter StromausfällenNach massivem russischen Beschuss kämpft die ukrainische Hauptstadt Kiew mit Stromproblemen. Zudem kommt es zu einem flächendeckenden Ausfall der Wasserversorgung und damit auch der Fernwärme - bei Temperaturen um den Nullpunkt.20.12.2022
Vor allem in "neuen Regionen"Putin fordert mehr Einsatz von SicherheitskräftenAnfang Oktober annektiert der Kreml völkerrechtswidrig Gebiete der Ukraine, teils hat Russland die Kontrolle über sie inzwischen wieder verloren. Präsident Putin kündigt an, neue Einheiten mit "modernsten Waffen" zu entsenden. 20.12.2022
Militärisch und wirtschaftlichPutin und Lukaschenko setzen auf ZusammenarbeitZum ersten Mal seit drei Jahren reist Russlands Präsident Wladimir Putin nach Belarus. Seine Gespräche mit Lukaschenko bezeichnet er als "sehr ergebnisreich". Nicht nur wirtschaftlich wollen die beiden Länder künftig eng zusammenarbeiten. Die Ukraine beobachtet die Situation mit Sorge.19.12.2022
Steuermilliarden zur RettungUniper-Aktionäre öffnen dem Staat die TürDer Bund kann bei Uniper einsteigen. Die Aktionäre des Versorgers geben dafür grünes Licht. Mit einer Kapitelerhöhung und der Ausgabe neuer Aktien soll der Konzern vor dem Zusammenbruch bewahrt werden. Grund für die Schieflage ist die Einstellung der Gaslieferungen durch Russland.19.12.2022
Flog wegen vieler Reisen aufMutmaßlicher russischer Spion in Österreich festgenommenRussland soll in vielen Staaten Spione eingeschleust haben, so auch in Österreich. Dort nehmen Ermittler nun einen Mann fest, der Geheimdienste über die Reaktionen auf die russische Invasion der Ukraine beliefern sollte. Er verrät sich mit zahlreichen Reisen und Immobilienkäufen, obwohl er kaum Einkünfte hat. 19.12.2022
London spricht von KanonenfutterWagner-Gruppe dürfte Rekruten an Front per Handy steuernDie Söldnergruppe Wagner rekrutiert für den Angriffskrieg auf die Ukraine auch in Gefängnissen. Diese schlecht ausgebildeten Rekruten dienen offenbar als Kanonenfutter. Ihre Befehle erhalten sie nach britischen Erkenntnissen teils per Smartphone - unter Androhung der Hinrichtung.19.12.2022
Zwei Verletzte im UmlandRussland attackiert Kiew mit DrohnenDer Kreml setzt seine Attacken auf die Ukraine mithilfe von Drohnen fort. In Kiew werden offenbar zahlreiche Drohnen abgefangen, einige treffen laut Bürgermeister Klitschko aber kritische Infrastruktur. Zum Jahreswechsel erwartet die ukrainische Führung weitere massive Angriffe.19.12.2022