Seit über 40 Jahren im ExilIrans ehemalige Kaiserin feiert 85. GeburtstagDie Witwe des ehemaligen persischen Schahs blickt auf ein aufregendes Leben zurück. Nach ihrer Krönung 1967 zur Kaiserin feiert das Ausland sie als "Jackie Kennedy des Mittleren Osten". Seit der Revolution 1979 war Farah Diba Pahlavi nicht mehr in Iran. Nun wird sie 85 Jahre alt.14.10.2023
Weitere Vertreibung verhindernArmenien wirft Aserbaidschan "ethnische Säuberung" vorAserbaidschan schafft in der Region Berg-Karabach militärisch schnell klare Verhältnisse. Dabei soll es aber nicht geblieben sein, wirft Armenien dem Land vor. Vor dem Internationalen Gerichtshof ist von "ethnischen Säuberungen" die Rede. Das Militär müsse sich zurückziehen und Vertreibung verhindert werden.12.10.2023
Nach Aserbaidschans Eroberung Ex-Präsident von Berg-Karabach festgenommenIm September startet Aserbaidschan eine Großoffensive in Berg-Karabach. Nach der Niederlage der pro-armenischen Kräfte wird die Auflösung der Region beschlossen. Nun meldet Baku die Festnahme des Ex-Präsidenten von Berg-Karabach, Arajik Harutjunjan. 05.10.2023
Abkehr von Russland Armeniens Parlament stimmt Strafgerichtshof-Beitritt zuArmenien fühlt sich in seiner territorialen Integrität von Aserbaidschan bedroht. Um Sicherheitsgarantien zu schaffen, beschließt das Kaukasusland nun den Beitritt zum Internationalen Strafgerichtshof. Das dürfte für Spannungen mit Moskau sorgen. 03.10.2023
Eskalation in Grenzregion?Armenien meldet tödlichen Angriff aus AserbaidschanNach der Großoffensive Aserbaidschans in Berg-Karabach steigt die Sorge, die aserbaidschanische Streitkräfte könnten auch Armenien selbst angreifen. Nun meldet das Verteidigungsministerium in Eriwan einen Toten nach Beschuss in der Grenzregion. Baku hält dagegen.02.10.2023
Über 100.000 verlassen RegionFast alle Armenier fliehen aus Berg-KarabachIn Berg-Karabach wohnen etwa 120.000 Armenier. Nach der Militäroffensive von Aserbaidschan müssen die meisten von ihnen ihre Heimat verlassen. Sie fliehen nach Armenien. Inzwischen harren nur noch wenige in der selbst ernannten Republik aus. Es könnte das Ende von Berg-Karabach sein.30.09.2023
Menschenleeres Berg-Karabach?Auswärtiges Amt fürchtet Flucht aller BewohnerDie selbst ernannte Armenier-Republik in der Kaukasus-Region Berg-Karabach soll aufgelöst werden. Zehntausende Bewohner dort sind derzeit auf der Flucht. Es wird erwartet, dass kaum einer der zuvor geschätzt 120.000 Armenier in Berg-Karabach zurückbleibt.29.09.2023
Behörden veröffentlichen DekretSelbst ernannte Republik Berg-Karabach wird aufgelöst Nach nur einem Tag hat Aserbaidschan die pro-armenischen Kämpfer in Berg-Karabach zur Kapitulation gezwungen. Nun beschließt die selbsternannte Republik ihre Auflösung. Zum Jahreswechsel sollen alle Institutionen und Organisationen in Berg-Karabach geschlossen werden. 28.09.2023
Massen-Flucht erschwert HilfeTanklager-Explosion in Bergkarabach - Agentur meldet 125 Tote125 statt 20 Tote: Das armenische Gesundheitsministerium korrigiert die Opferzahlen nach der Explosion eines Tankdepots in der Region Bergkarabach deutlich nach oben. Die Ursache ist noch unklar, aber die Flucht Zehntausender ethnischer Armenier erleichtert die Rettungsarbeiten nicht.26.09.2023
Erdogan besucht KriegsgebietTausende Flüchtlinge aus Berg-Karabach erreichen Armenien"Ich weiß nicht, wohin", sagt eine Frau, die ihre Heimat Berg-Karabach verlassen musste. Knapp eine Woche nach der aserbaidschanischen Offensive erreicht sie die Stadt Goris. Auch der türkische Präsident Erdogan ist in der Region anzutreffen.25.09.2023