Kiew hofft auf GefangenentauschAsowstal-Kämpfer müssen Folter und Tod fürchtenMehr als 200 Soldaten aus dem belagerten Stahlwerk sollen in den russisch besetzten Ort Oleniwka gebracht worden sein. Ihnen drohen Folter und vielleicht sogar die Todesstrafe. Scharfmacher in Moskau hetzen gegen die Asow-Kämpfer, sie seien die vom Kreml gejagten "Nazis". 17.05.2022
Moskau meldet 265 GefangeneDuma-Chef lehnt Austausch von Asow-Kämpfern abKiew will die gefangengenommenen Soldaten aus dem Stahlwerk in Mariupol freitauschen. Ob es dazu kommt, ist jedoch fraglich. Das russische Parlament erwägt, Kämpfer des Asow-Regiments von einem Austausch auszunehmen. Einige Angehörige dieses Regiments harrten oder harren in dem Stahlwerk aus.17.05.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickErste Soldaten aus Asow-Stahlwerk in Bussen abgeholt – Kiew: Gefangenenaustausch geplantIhr Schicksal bleibt unklar: Rund 260 Soldaten können das Asow-Stahlwerk im eingekesselten Mariupol zwar verlassen. Frei kommen sie dadurch aber nicht. Im Osten der Ukraine werden erneut Zivilisten getötet, im Westen gibt es einen Luftangriff.17.05.2022
Kiew hält Stellungnahme zurückRussen fahren Asow-Kämpfer in Bussen wegFür einige der verletzten Kämpfer im Stahlwerk von Mariupol ist die Einkesselung wohl vorbei: Ein Augenzeuge berichtet von Bussen, die Soldaten des Asow-Regiments in eine russisch kontrollierte Stadt bringen. Ob sie dort in Sicherheit sind, ist allerdings nicht gewiss. 16.05.2022
Kein Kommentar zu AsowstalKiew meldet Abwehr russischer Angriffe im OstenDas Kiewer Militär hat laut eigenen Angaben russische Angriffe auf die Donbass-Region weitgehend gestoppt. Zudem gelang es ihnen große russische Munitonsbestände zu zerstören. Zur Meldung über eine mögliche Evakuierung ukrainischer Kämpfer aus dem Asow-Stahlwerk wollte Kiew betont nicht reagieren.16.05.2022
Der Kriegstag im ÜberblickUkraine meldet Stopp der Ost-Offensive - Scholz will weiter nicht nach Kiew reisenDie russische Donbass-Offensive kommt laut dem ukrainischen Militär fast komplett zum Erliegen. Putin droht Finnland und Schweden nach deren Entscheidung zum NATO-Beitritt und Bundeskanzler Scholz will erst nach Kiew reisen, wenn er etwas zu verkünden hat. 16.05.2022
Der Kriegstag im ÜberblickKiew meldet russische Geländegewinne - Schweden und Finnland streben in NATORussische Truppen rücken nach Angaben der Ukraine im Osten des Landes vor. Auf das besetzte Asow-Stahlwerk fallen nach dem ukrainischen ESC-Sieg offenbar Phosphorbomben. Ein NATO-Beitritt Schwedens und Finnlands rückt näher. Der 81. Kriegstag im Überblick.15.05.2022
Bitte um Evakuierung der KämpferFrauen schildern katastrophale Lage in StahlwerkEin Glas Wasser am Tag, kaum Medikamente trotz schwerer Verletzungen: Die Zustände im ukrainischen Asowstal-Stahlwerk sind den Ehefrauen der Kämpfer zufolge "schrecklich". Die Eingeschlossenen hätten kaum Hoffnung auf Rettung: "Sie bereiten sich auf den letzten Kampf vor."15.05.2022
"Die Grausamkeit nimmt zu"Asow-Stahlwerk soll weiter unter Beschuss stehenSei Wochen harren die Asow-Kämpfer schon im eingekesselten Stahlwerk aus. Obwohl man derzeit über den Abzug der Soldaten verhandle, werde die Zone aber weiterhin von Russland beschossen, berichtet ein Stadtratsabgeordneter aus Mariupol. Auch Angehörige der Verteidiger seien nun in Gefahr.14.05.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickSelenskyi erwartet Hilfe der "freien Welt" - Präsidentenberater sieht Russlands Armee und Wirtschaft wackelnDer ukrainische Staatschef Selenskyi wird nicht müde, seine Forderung nach mehr Druck des Westens auf Russland zu wiederholen. Aus Kiewer Sicht zeichnet sich eine Wende des Krieges und sogar ein mögliches Ende ab. Das russische Militär beginne, Geländegewinne zu sichern. 14.05.2022