Haftbefehl gegen BauunternehmerTürkei geht nach Erdbeben gegen Pfusch am Bau vorNach dem letzten großen Erdbeben in der Türkei kommen windige Bauträger glimpflich davon: Von 2000 Ermittlungsverfahren werden 1800 eingestellt. Solche Fehler sollen sich nach der jüngsten Katastrophe nicht wiederholen. Ermittler spüren Bauherren auf und verhaften sie.13.02.2023
Haftbefehle im ErdbebengebietTürkei setzt Plünderer und Baubetrüger festIm Erdbebengebiet herrschen chaotische Zustände. Die Türkei geht dort trotzdem weiter gegen Verbrecher vor. Im Visier stehen vor allem Plünderer und Bauunternehmer. Präsident Erdogan kündigt ein hartes Vorgehen an.12.02.2023
Erdbeben in der TürkeiTrümmer-Häuser schüren bitteren VerdachtMehr als 5700 Gebäude sind infolge des jüngsten Bebens eingestürzt, Tausende Menschen starben in den Trümmern. Um das zu verhindern, hatte Ankara die Standards beim Bauen 2004 eigentlich angehoben - doch womöglich wurden sie nicht überall eingehalten.07.02.2023Von Judith Görs
Größter Rückgang seit März 2022Unternehmen drosseln Produktion stärker als erwartetDeutsche Unternehmen verzeichnen den größten Produktionsrückgang nach dem Beginn des russischen Krieges gegen die Ukraine. Besonders die energieintensiven Branchen drosseln abermals ihre Produktion. Doch es gibt Hoffnung.07.02.2023
Selbst für Investoren zu teuerVergabe von Bau-Krediten bricht massiv einAngesichts steigender Zinsen bekommen weniger Menschen genug Eigenkapital für Baufinanzierungen zusammen. Deren Neugeschäftsvolumen erreicht den tiefsten Stand seit 2011. Auch für Investoren lohnen sich Immobilien inzwischen kaum noch. Entspannung ist nicht in Sicht.06.02.2023
"Bringt keine neuen Wohnungen"Scholz missbilligt Enteignungspläne in BerlinIn einem Volksentscheid stimmen die Berliner für die Verstaatlichung großer Wohnungskonzerne. Grüne und Linke wollen sich an die Umsetzung machen. Kanzler Scholz hält davon wenig: "Durch Enteignungen entstehen keine neuen Wohnungen." Stattdessen ruft er zu einem Sinneswandel in der Baubranche auf.29.01.2023
Baustoff ohne sauberen ErsatzZement - die schmutzigste Industrie der WeltSchon die alten Römer wussten, ohne Beton und Zement geht nichts. Auch Hunderte Jahre später wird der "Fertigstein" weltweit zu Brücken, Straßen und Gebäuden geformt. Aber die Herstellung ist so schmutzig wie ganze Länder. Ein Experte spricht im "Klima-Labor" vom "komplexesten Problem der Klimakrise".28.01.2023
"Noch zehn Jahre Wohnungsnot"Immobilienwirtschaft stimmt auf weitere harte Jahre ein400.000 neue Wohnungen pro Jahr sind das erklärte Ziel der Bundesregierung. Doch das Ziel liegt zurzeit in weiter Ferne. Schon jetzt verdrängen hohe Mieten ärmere Menschen aus den Zentren. Und wenn die düstere Prognose der Immobilienbranche zutrifft, wird das noch einige Jahre so weiter gehen.22.01.2023
Realer Umsatzrückgang erwartetBauindustrie für 2023 pessimistischHohe Materialpreise und steigende Hypothekenzinsen bereiten der Bauwirtschaft Kopfschmerzen. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie prognostiziert für dieses Jahr einen realen Umsatzrückgang und nur 250.000 neue Wohnungen - deutlich weniger, als die Ampelkoalition verspricht. 16.01.2023
Wohnungswirtschaft schlägt Alarm"Können keinen bezahlbaren Wohnraum mehr bauen"Die Bundesregierung möchte gerne bis zu 400.000 Wohnungen pro Jahr in Deutschland schaffen. Keine Chance, sagt die Wohnungswirtschaft. Sie macht dafür unter anderem die Energiekrise und einen Mangel an Ressourcen und Fachkräften verantwortlich. Was würde helfen? Deutlich mehr Geld vom Staat.29.12.2022