Türkische Spione in Deutschland?Bundesanwaltschaft prüft SpitzelverdachtIn Deutschland lebende Türken, die der Gülen-Bewegung nahestehen, werden offenbar ausspioniert. Für den türkischen Präsidenten Erdogan sind die Anhänger Terroristen. Jetzt ermittelt die Bundesanwaltschaft wegen Spionageverdachts. 28.03.2017
Türkei unter Spitzel-VerdachtDe Maizière will Spionage nicht duldenMutmaßliche Gegner des türkischen Präsidenten werden offenbar auch in Deutschland bespitzelt. Das sei strafbar und werde nicht geduldet, stellt Innenminister de Maizière klar. Ein CDU-Parteikollege fordert die Ausweisung der Spione.28.03.2017
Warnung von deutschen BehördenTürkische Spitzel sind in Deutschland aktivDer türkische Geheimdienst überwacht offenbar Hunderte Türken, die in Deutschland leben. Sie sollen angeblich der Gülen-Bewegung angehören, die von Erdogan für den Militärputsch verantwortlich gemacht wird. Deutsche Behörden warnen die Betroffenen.27.03.2017
"Keine Anzeichen dafür"BND sieht Gülen nicht hinter Türkei-PutschSteht der Prediger Fetullah Gülen hinter dem Umsturzversuch im Sommer 2016 in der Türkei? BND-Chef Kahl verneint dies. Für ihn ist die Gülen-Bewegung keine islamisch-extremistische oder gar terroristische Bewegung.18.03.2017
"Angriff auf die Pressefreiheit"Bericht: BND bespitzelte auch JournalistenJournalisten kommt in Deutschland ein besonderer Schutz zu - etwa, dass sie ihre Quellen geheim halten dürfen. Einem Medienbericht zufolge soll der BND dennoch jahrelang die Telefone von BBC, Reuters und weiteren Medienhäusern bespitzelt haben. 24.02.2017
Kaum Aufklärung im NSA-GremiumMerkel enttäuscht die OppositionAls letzte Zeugin sagt die Kanzlerin im NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags aus. Warum nicht nur die USA "Freunde" ausspähten, sondern auch der deutsche BND, kann sie nicht erklären. Eigenes Fehlverhalten erkennt sie auch nicht.16.02.2017
BND und BfV legen Bericht vorMoskau "konfrontativer" gegen DeutschlandRussland verfolge einen "konfrontativeren Kurs" gegenüber Deutschland, wie mehrere Medien aus einem Bericht des BND und BfV zitieren. Die Geheimdienste sehen zudem "feindselige" Berichterstattung mit Ursprung im Kreml.07.02.2017
BND spionierte Freunde ausPofalla schützt MerkelLautstark empört sich Kanzlerin Merkel über das Ausspähen ihres Handys durch den US-Geheimdienst. "Das geht gar nicht!", sagt sie. Der damalige Kanzleramtschef Pofalla sagt nun im NSA-Untersuchungssausschuss, der BND habe das gleiche getan. Was wusste Merkel?26.01.2017
Bundesregierung laut Medien besorgtGolfstaaten fördern deutsche SalafistenSaudi-Arabien, Kuwait und Katar sind Heimat des Salafismus. Mit Hilfe ihres Öl-Reichtums exportieren sie diese Steinzeit-Version des Islams offenbar auch in die Bundesrepublik. Verfassungsschutz und BND schlagen Medienberichten zufolge Alarm.12.12.2016
Geheimnisverrat im NSA-AusschussJustiz darf im Bundestag ermittelnDie Veröffentlichung geheimer Dokumente aus dem NSA-Untersuchungsausschuss empört die Parlamentarier. Sie wollen wissen, wer die Unterlagen an Wikileaks weitergeben hat. Auch ein Hackerangriff aus Russland wird nicht ausgeschlossen. 02.12.2016