Brückeneinsturz in Genua

In Genua stürzt am 14. August 2018 während eines Unwetters ein etwa 180 Meter langer Abschnitt einer viel befahrenen Autobahnbrücke ein. Etliche Fahrzeuge stürzen in die Tiefe. Mindestens 43 Menschen kommen nach offiziellen Angaben ums Leben. Der mehr als 40 Meter hohe Polcevera-Viadukt, der auch Morandi-Brücke genannt wird, ist Teil der Autobahn 10 und verbindet den Osten mit dem Westen der Stadt. Die italienische Regierung macht vor allem den Mautstraßenbetreiber Autostrade per l'Italia für die Katastrophe verantwortlich. Das Unternehmen wies die Vorwürfe zurück.

Thema: Brückeneinsturz in Genua

dpa

15.08.2018 17:09

Diskussion um deutsche Brücken Scheuer warnt vor Panikmache

Der Brückeneinsturz in Genua löst eine Diskussion um die Sicherheit der Bauwerke in Deutschland aus. Nachdem ein Experte von "verrotteten" Brücken spricht, warnt Verkehrsminister Scheuer vor Panikmache. Ein Ingenieur verweist auf ständige Kontrollen.

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15.08.2018 15:07

Abgestürzt und überlebt "Es war wie auf einer Achterbahn"

Zuerst war da ein stumpfes Krachen, danach stürzte er mit seinem Wagen in die Tiefe. Der Feuerwehrmann Davide Capello, ein ehemaliger Fußballprofi, überlebte den Zusammenbruch der Morandi-Brücke in Genua. Von Andrea Affaticati, Mailand

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15.08.2018 10:40

Brückeneinsturz in Italien Eine angekündigte Tragödie?

Experten weisen darauf hin, dass die Morandi-Brücke in Genua schon kurz nach ihrer Eröffnung als Pflegefall galt. Die italienische Regierung kündigt eine landesweite Überprüfung aller Brücken an. Solche Versprechen kennen die Italiener bereits. Von Andrea Affaticati, Mailand