Tief in rechter Szene verwurzelt"Pro Chemnitz" ist Fall für den VerfassungschutzBundesweit war die Gruppierung "Pro Chemnitz" nach dem tödlichen Messerangriff bekannt geworden, als sie mehrfach Demonstrationen gegen Zuwanderung und Migranten organisierte. Sie ist von Rechtsextremisten durchsetzt und nun ein Fall für die Behörden.09.01.2019
Grund für Streit unklarAnklage wegen Messerangriffs in Chemnitz erhobenEnde August geraten im sächsischen Chemnitz zwei Menschen in Streit. Ein Dritter kommt hinzu und sticht einen der Beteiligten nieder. In der Stadt eskaliert daraufhin die Lage. Nun schließt die Staatsanwaltschaft einen Teil der Ermittlungen ab.08.01.2019
"Völlig unnötig"Seehofer gibt SPD Schuld an Maaßen-AffäreSeine Äußerungen über ein Video, das fremdenfeindliche Übergriffe belegt, kosten Verfassungsschutzchef Maaßen im Herbst seinen Posten. Sein Ex-Vorgesetzter Seehofer kann bis heute die Aufregung nicht verstehen.31.12.2018
Warnungen nicht beachtetPolizei hätte Chemnitz-Gewalt verhindern könnenEnde August wird in Chemnitz ein Mann erstochen, es kommt zu Demonstrationen und Gewalt. Ein Bericht deckt nun auf: Obwohl Verfassungsschutz und Polizeibehörden die Chemnitzer Polizei rechtzeitig warnt, reagiert diese erst viel zu spät.21.12.2018
Nach NSU-ProzessZschäpe könnte in Chemnitz einsitzenIm Juli dieses Jahres ist Beate Zschäpe wegen zehnfachen Mordes mit der Terrorgruppe NSU zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Derzeit sitzt die Rechtsterroristin noch in U-Haft in München. Nun ist eine Verlegung nach Chemnitz geplant.06.12.2018
Merkel in Chemnitz"Ich weiß, mein Gesicht polarisiert"Knapp zwei Stunden diskutiert Kanzlerin Merkel mit Chemnitzern. In den meisten Fragen geht es um ihre Flüchtlingspolitik. Dabei wird deutlich: Wenn es um Gefühle geht, trifft der alte Vorwurf, Merkel könne nicht gut erklären, durchaus zu.16.11.2018Von Hubertus Volmer
Kanzlerin zu Besuch in ChemnitzMerkel: Erregung rechtfertigt keine StraftatenNach dem gewaltsamen Tod eines 35-Jährigen gehen etliche Bürger in Chemnitz auf die Straße. Monate später erklärt Bundeskanzlerin Merkel, sie könne die Aufgewühltheit der Menschen verstehen. Doch ihr Verständnis hat Grenzen.16.11.2018
"Menschlich enttäuscht"Seehofer schickt Maaßen in RuhestandWendung im Fall Maaßen: Der scheidende Verfassungsschutzchef wechselt doch nicht ins Innenministerium. Nach dem Bekanntwerden einer neuen Rede entzieht ihm Ressortchef Seehofer das Vertrauen - und trennt sich von ihm.05.11.2018
Ministerium prüft EntlassungMaaßen redet sich ins politische AbseitsLange ringt die Große Koalition um den umstrittenen Präsidenten des Bundesamts für Verfassungsschutz. Dann wird ein Kompromiss für Maaßen gefunden. Nun schildert der Behördenchef auf Abruf seine Sicht der Dinge - und überschreitet damit wohl eine rote Linie.04.11.2018
Doch keine Versetzung?Innenministerium will Maaßen entlassenVerfassungsschutzchef Maaßen wird wohl nicht ins Innenministerium versetzt werden. Das Ministerium bereitet stattdessen seine Entlassung vor. Der Grund: Maaßen soll in einer geplanten Abschiedsrede seine Äußerungen zu Chemnitz verteidigt haben.04.11.2018