Was steckt hinter "De-Risking"?Wie Deutschland sein China-Risiko in den Griff bekommen willDeutschlands und Chinas Wirtschaft sind eng verflochten. Dies hält die Bundesregierung einerseits für gefährlich, andererseits will sie den lukrativen Handel nicht gefährden. "De-Risking" ohne "Decoupling" ist das Zauberwort, mit dem dieser Konflikt gelöst werden soll. Was steckt dahinter?20.06.2023Von Max Borowski
Regierungskonsultation mit ChinaScholz lobt Gespräche, aber Fragen sind nicht zugelassenDer Umgang mit Minderheiten, eingeschränkte Freiheitsrechte, Drohungen gegen Taiwan: In den vergangenen Jahren verschlechtern sich die deutsch-chinesischen Beziehungen deutlich. Nun gibt es Konsultationen auf Augenhöhe, und Kanzler Scholz und Chinas Regierungschef zeigen sich zufrieden.20.06.2023
Viel mehr Importe als ExporteSo abhängig ist die deutsche Wirtschaft von ChinaOb elektronische Geräte oder wichtige Rohstoffe: China ist inzwischen der wichtigste Handelspartner Deutschlands. Diese wirtschaftliche Abhängigkeit sehen viele zunehmend als Risiko. Doch die Gewinne sind laut einer Studie "schlichtweg zu attraktiv".20.06.2023
Person der Woche: Xi Jinping Vier Gründe, warum China ein Crash drohtEinbrechende Exporte, eine Immobilienkrise und schwacher Konsum bremsen Chinas Wachstum. Die Jugendarbeitslosigkeit steigt auf Rekordniveau. Die Zentralbank versucht gegenzusteuern. Doch die Probleme Chinas sind viel brisanter als offiziell zugegeben - und sie sind strategischer Natur. 20.06.2023Von Wolfram Weimer
"Aggressiver und klandestiner"Haldenwang rechnet mit verstärkter russischer SpionageDer Verfassungsschutz geht davon aus, dass Russland seine Spionagetätigkeit gegen Deutschland ausbauen wird. Im Vergleich zu China gehe Russland "robuster" vor und schrecke auch vor Mord nicht zurück.20.06.2023
Röttgen im "ntv Frühstart"Chinesischer Überfall auf Taiwan "Worst Case" für DeutschlandIn der Frage, wie die Bundesregierung mit China umgeht, macht CDU-Politiker Norbert Röttgen der Ampel schwere Vorwürfe. Eine einheitliche Strategie gebe es nicht, das sei "ein schwerer Mangel". Auch seine eigene Partei kritisiert er.20.06.2023
Skepsis vor RegierungstreffenScholz diniert mit Chinas MinisterpräsidentNach fünf Jahren Pause treffen sich Mitglieder der chinesischen und der deutschen Regierung zu gemeinsamen Gesprächen. Kanzler Scholz empfängt Ministerpräsident Li Qiang zum Abendessen. Derweil äußert der SPD-Außenpolitiker Roth Zweifel daran, ob das Format noch zeitgemäß ist. 20.06.2023
China-Risiko der Wirtschaft"Abhängigkeiten zu reduzieren, wird viele Jahre dauern"Deutschland soll und will seine wirtschaftliche Abhängigkeit von China reduzieren. Das sieht auch Handelsexperte Jürgen Matthes so. Im Interview mit ntv.de erklärt er, dass zunächst allerdings analysiert werden müsse, wie verwundbar die deutsche Wirtschaft überhaupt ist.19.06.2023
Nach zwei Jahren VerhandlungenCosco-Deal im Hamburger Hafen unterzeichnetVor zwei Jahren begannen die Verhandlungen zwischen der HHLA und dem chinesischen Staatskonzern Cosco - die Reederei will 35 Prozent an einem Hamburger Hafenterminal übernehmen. Nun ist der Deal unterzeichnet. Allerdings mit einer geringeren Beteiligung als ursprünglich von den Chinesen erhofft.19.06.2023
Verhältnis zu USA aufgebessertXi verkündet "Fortschritte" nach Blinken-BesuchErstmals reden die USA und China wieder direkt miteinander. Außenminister Blinken muss sich in Peking viel Kritik anhören. Aber er bekommt auch ein Treffen mit Staatschef Xi Jinping - ein Zeichen des guten Willens.19.06.2023