"Auf einer Linie" mit LauterbachScholz schließt erneuten Lockdown nicht ausSollte sich das Infektionsgeschehen durch die Omikron-Variante des Coronavirus verschlimmern, hält Gesundheitsminister Lauterbach einen harten Lockdown für möglich. Dem schließt sich Bundeskanzler Scholz an und betont, "dass es keine roten Linien kann geben kann in dieser Pandemie".22.12.2021
RKI-Präsident Wieler warntOmikron spätestens in drei Wochen vorherrschendRKI-Präsident Lothar Wieler warnt vor einer Überlastung des Gesundheitssystems. Der Grund dafür sei die sich rasant verbreitende Omikron-Variante. Schon in einer Woche bis spätestens drei Wochen werde sie "die Mehrzahl aller Infektionsfälle" ausmachen. Das Weihnachtsfest müsse daher klein ausfallen.22.12.2021
Weihnachten auf IntensivstationJanssens: "Das sind sehr bedrückende Momente"Die Delta-Welle ebbt ab, doch die Intensivstationen sind noch belastet. Zudem droht eine Omikron-Welle - die Mitarbeitenden auf den Intensivstationen richten sich auf anspruchsvolle Wochen vor. Zu Weihnachten ist die Arbeit besonders emotional herausfordernd, schildert Intensivmediziner Janssens bei ntv.22.12.2021
Lauterbach ordert weitere Dosen"Gehe davon aus, dass vierte Impfung nötig wird"Auch eine Booster-Impfung schützt nach Einschätzung des Bundesgesundheitsministers nicht dauerhaft vor einer schweren Covid-Erkrankung. Er gehe davon aus, dass eine vierte Impfung nötig wird, sagt Karl Lauterbach. Für das Frühjahr seien weitere 80 Millionen Dosen Biontech bestellt.22.12.2021
FDP bestimmt den Corona-KursFalsches Freiheits-Verständnis führt Ampel in die IrreDie Bundesregierung kann sich trotz eindringlicher Warnungen ihrer eigenen Experten nicht durchringen, schon vor Weihnachten drastische Maßnahmen im Kampf gegen die Omikron-Variante zu verhängen. Der kleinste Partner der Koalition gibt die Richtung vor. Dabei hat die FDP in Fragen der Pandemie eine zentrale Lektion nicht verstanden.22.12.2021Ein Kommentar von Sebastian Huld
Kritik an Bund-Länder-RundeDahmen: Beschlüsse reichen nicht gegen OmikronUm die Ausbreitung von Omikron zu bremsen, verabreden Bund und Länder neue Corona-Maßnahmen: Kontakte sollen beschränkt und Discos geschlossen werden. Für die Opposition und den Grünen-Politiker Dahmen geht das nicht weit genug. Derweil kritisiert Minister Wissing die Uneinigkeit der Länder.22.12.2021
FDP-Fraktionschef Christian Dürr"Es ist schwierig, bei Corona irgendetwas auszuschließen"Die FDP reagiert auf die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz mit verhaltener Zustimmung. "Wenn man sich anhört, was Markus Söder in den letzten Wochen gefordert hat, dann glaube ich, wir haben die Verantwortung zum richtigen Zeitpunkt übernommen", sagt Fraktionschef Dürr im Interview mit ntv.de.22.12.2021
"Signal der Entspannung" falschVirologe kritisiert Maßnahmen erst nach dem FestDiscos schließen, Fußballspiele finden vor leeren Rängen statt: Bund und Länder beschließen strengere Corona-Maßnahmen - allerdings erst ab dem 28. Dezember. Für Virologe Martin Stürmer sendet das ein falsches "Signal der Entspannung" angesichts der Gefahr durch Omikron. Doch der Beschluss hat auch Fürsprecher.22.12.2021
Fast 300 Millionen EuroLänder fordern Corona-Soforthilfen zurückÜber 30.000 Unternehmen und Selbstständige sollen die Corona-Soforthilfen aus dem Frühjahr 2020 zurückzahlen, weil Liquiditätsengpässe geringer als erwartet ausgefallen seien. Experten fürchten, dass die Forderung das Vertrauen in die Politik erschüttern und zu "unnötigen Insolvenzen" führen könne.22.12.2021
Keine größeren Ausfälle mehrLogistikbranche: Sind bereit für fünfte WelleZu Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 brechen zahlreiche Lieferketten zusammen. Für die nächste Welle sieht die Transportbranche sich aber gewappnet, Ausfälle könnten nun in der Regel kompensiert werden. Nach Angaben des Ifo-Instituts kommt es zurzeit aber noch zu Lieferproblemen.22.12.2021