Ego, Einfluss, BoniDas steckt hinter dem Bahn-StreikZum vierten Mal im laufenden Bahn-Tarifstreit streikt die Lokführergewerkschaft GDL. Fahrgäste und Unternehmen sind zunehmend genervt. Doch GDL-Chef Weselsky bleibt hart. Es geht für ihn um mehr als bessere Bezahlung und kürzere Arbeitszeiten.24.01.2024Von Jan Gänger
Zäher Streit von Bahn und GDLKann nur noch Matthias Platzeck weitere Streiks verhindern?Die Fronten zwischen Bahn und GDL sind verhärtet, der aktuelle Streik nervt Millionen Bahnfahrer. Der Fahrgastverband Pro Bahn bringt Matthias Platzeck als Schlichter ins Spiel. Brandenburgs Ex-Ministerpräsident weist eine eindrucksvolle Vermittlerkarriere auf - und Gewerkschafts-Chef Weselsky vertraut ihm.24.01.2024
Seit 2 Uhr stehen Züge stillWeselsky verteidigt Streik gegen "beratungsresistente" BahnGDL-Chef Weselsky sieht sich im Recht. Die Gerichte haben entschieden, dass der Streik seiner Gewerkschaft zulässig ist. Zudem bewege sich die Bahn nur "millimeterweise", zürnt er. Und so stehen die Züge deutschlandweit still. Und, so Weselsky, wenn die Bahn nicht vom "hohen Ross" herunterkomme, so lange wie nie zuvor. 24.01.2024
Deutschland steht stillWas GDL-Chef Claus Weselsky antreibtSeit Jahren treibt die Gewerkschaft der Lokführer die Deutsche Bahn und viele ihrer Kunden zur Weißglut. Im Mittelpunkt immer wieder ihr Chef: Claus Weselsky. Wer ist dieser harte Hund, dem Egozentrik und mangelnde Verhandlungsbereitschaft vorgeworfen werden? 24.01.2024Von Phil Göbel
Wissing will SchlichtungSechstägiger Lokführer-Streik hat begonnen Die Kundinnen und Kunden der Deutschen Bahn sind inzwischen leidgeprüft, doch sechs Tage Stillstand hat es in der Geschichte des Unternehmens noch nicht gegeben. Seit der Nacht bestreikt die GDL auch den Personenverkehr. Gewerkschaftschef Weselsky zerstreut Hoffnungen auf ein vorzeitiges Ende des Ausstands. 24.01.2024
"Streikrecht verschärfen"CDU will Weselskys Macht beschneidenDer GDL-Streik nervt die Pendler und beutelt die Wirtschaft. Die Mittelstandsunion fordert, bei kritischen Infrastrukturen das Streikrecht zu verschärfen. Ohne Schlichtung solle kein Ausstand möglich sein, schlägt die CDU-Politikerin Connemann vor. CDU-Chef Merz sieht den Kanzler in der Pflicht. 23.01.2024
"Jetzt in der Pflicht"Merz: Scholz soll sich endlich um GDL-Streik kümmernSechs Tage lang will die Lokführergewerkschaft GDL den Bahnverkehr in Deutschland weitgehend zum Erliegen bringen. Für Oppositionschef Merz kommt dies einem "Streik-Exzess sehr nah". Er fordert Kanzler Scholz auf, sich um eine Beilegung des Tarifstreits zu bemühen.23.01.2024
"Nachfrage mehr als verdoppelt"Bahn-Konkurrenz freut sich über GDL-StreikAuf der Schiene herrscht bald Leere, stattdessen dürfte es auf den Straßen voller werden: Anbieter wie Europcar und Sixt melden eine erhöhte Nachfrage nach Mietwagen. Direkte Bahn-Konkurrenten berichten ebenfalls von teils doppelt so vielen Buchungen.23.01.2024
Linnemann im Frühstart"Der GDL-Streik ist nicht verhältnismäßig"Im Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn rückt aus Sicht von CDU-Generalsekretär Linnemann die Zeit für eine Schlichtung näher. Allerdings habe sich auch der Bahn-Vorstand "nicht mit Ruhm bekleckert".23.01.2024
Wegerisiko bei ArbeitnehmernBahn-Streik: Rechtzeitig Absprachen mit Arbeitgeber treffenDie Lokführergewerkschaft GDL ruft erneut zum Streik auf, diesmal sind sechs Tage Ausstand angekündigt. Was gilt für Pendlerinnen und Pendler, die dann nicht mit der Bahn zur Arbeit kommen können?23.01.2024