"Regierungserklärung" hallt nachBierhoffs schwieriger Spagat im "Fall Löw" Auch nach dem "Weiter so" des DFB werden die Prämissen für eine Zukunft der Nationalelf mit Bundestrainer Löw debattiert. Direktor Bierhoff hält Gedanken zu Alternativen bis zu einem gewissen Punkt für legitim. Jetzt aber zähle das Vertrauen - auch in Personalfragen.05.12.2020
Schräge Analyse wirft Fragen aufBierhoff forciert unfreiwillig die DFB-KriseDie Pressekonferenz mit DFB-Direktor Oliver Bierhoff dauert 90 Minuten. Dabei wirft er mehr Fragen auf, als er Antworten liefert. Denn an Bundestrainer Joachim Löw will er nicht rütteln, es gebe keinen Grund dafür. Die damit einhergehende Analyse ist mindestens erstaunlich.04.12.2020Ein Kommentar von Anja Rau
DFB irritiert mit Heile-Welt-PKBierhoff redet viel über Löw und sagt wenigJoachim Löw leistet sehr gute Arbeit, alle Ziele des Deutschen Fußball-Bundes werden in diesem Jahr erreicht, es gibt wenig Grund zur Kritik. So lautet das Fazit von DFB-Direktor Oliver Bierhoff bei einer merkwürdigen Pressekonferenz, die an den Problemen vorbeigeht.04.12.2020
Sollte Löw doch gehen?Die seltsame Sprachlosigkeit des DFBLöw bleibt, basta. Oder doch nicht? So ganz eindeutig scheint die Diskussion um den Fußball-Bundestrainer nicht zu sein. Offenbar soll der DFB-Präsident sogar eine Vertragsauflösung angesprochen haben. Darauf angesprochen, reagiert Fritz Keller nun aber überaus sparsam.02.12.2020
Brisanter "Bild"-BerichtDFB-Boss wollte Löws Rücktritt nach der EMJoachim Löw soll empört gewesen sein: Ein Rücktritt nach der EM im kommenden Jahr, der kommt für den Bundestrainer offenbar (noch) nicht in Frage. Genau das aber soll sich DFB-Präsident Fritz Keller gewünscht haben. Eine Mehrheit für sein Anliegen bekam der Boss indes nicht.01.12.2020
"Hat er sich verdient"Boateng überrascht mit Aussage zu LöwJoachim Löw darf Bundestrainer bleiben und den eingeschlagenen Weg fortsetzen. Für Jérôme Boateng bedeutet das erst mal nichts Gutes, hatte Löw ihn doch einst ohne Aussicht auf Wiederkehr aussortiert. Doch für den Bayern-Verteidiger ist das offenbar kein Grund, nachtragend zu sein.01.12.2020
Farce statt ehrlicher AnalyseDes Bundestrainers Feuer brennt nicht mehrEin weiterer Persilschein für Joachim Löw: Der Bundestrainer muss sich vor dem DFB verteidigen, aber die Analyse des Verbands kommt viel zu schnell und gehaltlos. Löw bleibt Coach der Nationalmannschaft - aber damit auch die Erfolglosigkeit und die vielen Probleme.30.11.2020Ein Kommentar von David Bedürftig
DFB spricht Coach Vertrauen ausJoachim Löw bleibt BundestrainerJoachim Löw bleibt Bundestrainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Der 60-Jährige habe "weiterhin das Vertrauen des DFB-Präsidiums" und dürfe seinen Weg sogar "uneingeschränkt fortsetzen", teilt der DFB nach Gesprächen in Frankfurt mit. Gemeinsam sei der Blick nun auf die EM 2021 gerichtet.30.11.2020
DFB-Machtkampf als ProblemLöw darf sich doch selbst verteidigenDie Zukunft des mittlerweile höchst umstrittenen Bundestrainers Joachim Löw hängt weiter am seidenen Faden. Der Deutsche Fußball-Bund muss sich bei seiner wichtigsten Personalie auf eine gemeinsame Linie einigen - doch das Machtgefüge ist ins Wanken geraten.24.11.2020
Süle zum Zuschauen verdammtFit genug für Löw, aber zu dick für Flick?Bei Bundestrainer Joachim Löw darf Abwehrspieler Niklas Süle zuletzt zweimal von Beginn an ran, für seinen Münchner Heimtrainer Hansi Flick ist der Verteidiger nicht fit genug. Das Problem hat Tradition, an einer Lösung muss der Profi arbeiten.23.11.2020Von Till Erdenberger