Russische Truppen rücken vorIn Luhansk droht Ukrainern die EinkesselungDie Eroberung von Luhansk ist eines von Russlands Hauptzielen. Neben Sjewjerodonezk ist Lyssytschansk die letzte größere Stadt unter ukrainischer Kontrolle. Dort bleiben den ukrainischen Truppen nach eigenen Angaben nur noch vier Kilometer, um sich zurückzuziehen. Die Separatisten melden bereits die Einkesselung.23.06.2022
"Donezker Volksrepublik"Moskau benennt Platz vor US-Botschaft provokant umWenn in Zukunft US-Diplomaten aus ihrer Botschaft in Moskau Post verschicken, müssen sie bei ihrer Adresse auf die von Washington nicht anerkannte separatistische "Donezker Volksrepublik" verweisen. So will es Moskaus Stadtverwaltung. Der Affront sollte auch bei anderen Namenskandidaten deutlich werden.22.06.2022
"Feind sucht volle Kontrolle"Ukrainischem Militär nahe Sjewjerodonezk droht Blockade Die Lage im Osten der Ukraine wird immer prekärer. In zwei Vororten von Sjewjerodonezk versucht Russland die Verteidiger einzukesseln, um die volle Kontrolle über das Verwaltungszentrum zu erlangen. Anders sieht es in Slowjansk aus, hier konnten die Moskauer Bodentruppen noch nicht vorstoßen. 22.06.2022
Von Spezialkräften abgeholtBericht: Asowstal-Kommandeure nach Russland gebrachtWochenlang verteidigen Hunderte Kämpfer das Asowstal-Stahlwerk in Mariupol, ehe sie sich im Mai ergeben müssen. Ihre Kommandeure werden anschließend in die Hauptstadt der selbsternannten Volksrepublik Donezk gebracht. Einem Bericht zufolge sollen weitere Verhöre in Russland stattfinden.19.06.2022
In Donezk droht die TodesstrafeProzess gegen ausländische Kämpfer beginntFür Russland und die verbündeten Separatisten sind sie nur Söldner und werden nicht als Kriegsgefangene behandelt. Zwei Briten und ein Marokkaner könnten deshalb bei einem Prozess in der Donezker Volksrepublik "im besten Fall" zu einer langen Gefängnisstrafe verurteilt werden.08.06.2022
Sjewjerodonezk unter BeschussZivilisten verschanzen sich in Fabrik-BunkerEin Muster, das sich zu wiederholen scheint: Zuerst verschanzen sich Hunderte Zivilisten im Stahlwerk in Mariupol. Nun versuchen es offenbar auch Zivilisten in Sjewjerodonezk und flüchten in einen Bunker unter einer Fabrik. Allerdings soll das Chemiewerk militärisch weniger bedeutend sein als das Stahlwerk Asowstal. 03.06.2022
Klare Botschaft an PutinProrussische Kämpfer erheben schwere VorwürfeDass sich russische Soldaten öffentlich über Missstände in der eigenen Armee beschweren, kommt äußerst selten vor. Nun erhebt aber eine Gruppe prorussischer Kämpfer aus dem Separatistengebiet Donezk in einem Video schwere Vorwürfe gegen die Militärbehörden der "Volksrepublik".02.06.2022Von Uladzimir Zhyhachou
Nach Fall von MariupolUkraine meldet massive Kämpfe im DonbassDie Stadt Sjewjerodonezk soll schon seit Tagen unter russischem Beschuss stehen. Russland gehe es um die Kontrolle über die Regionen Luhansk und Donezk und einen Landkorridor zur Krim, heißt es vom ukrainischen Militär. Auch auf Charkiw werden neue Angriffe gemeldet. 21.05.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickErste Soldaten aus Asow-Stahlwerk in Bussen abgeholt – Kiew: Gefangenenaustausch geplantIhr Schicksal bleibt unklar: Rund 260 Soldaten können das Asow-Stahlwerk im eingekesselten Mariupol zwar verlassen. Frei kommen sie dadurch aber nicht. Im Osten der Ukraine werden erneut Zivilisten getötet, im Westen gibt es einen Luftangriff.17.05.2022
Der Kriegstag im ÜberblickUkraine meldet Stopp der Ost-Offensive - Scholz will weiter nicht nach Kiew reisenDie russische Donbass-Offensive kommt laut dem ukrainischen Militär fast komplett zum Erliegen. Putin droht Finnland und Schweden nach deren Entscheidung zum NATO-Beitritt und Bundeskanzler Scholz will erst nach Kiew reisen, wenn er etwas zu verkünden hat. 16.05.2022