"Ergebnisse erneut enttäuschend"Spanien-Drama bei Siemens Energy geht weiterDie spanische Windenergietochter Siemens Gamesa verbrennt unvermindert Geld. Dennoch glaubt die Konzernmutter Siemens Energy, dass aus der Sparte noch etwas wird. Aktionären fehlt derzeit etwas der Glaube - das Siemens-Papier fällt auf seinen Ausgabepreis zurück.11.05.2022
Entlastung in EnergiekriseAthen erhebt Übergewinnsteuer von 90 ProzentIn Griechenland steigen die Energiekosten in den vergangenen Monate um bis zu 60 Prozent. Die Regierung in Athen verspricht, die Bürgerinnen und Bürger zu entlasten. Eine neue Steuer auf extrem hohe Gewinne soll das Geld in die Kassen spülen. 05.05.2022
Trotz großen UmsatzsprungsBP verliert im ersten Quartal MilliardenDem beeindruckenden Umsatzanstieg im ersten Viertel des Jahres stehen beim Energiekonzern BP noch beeindruckendere Abschreibungen entgegen. Die Briten kommt ihre Beteiligung am russischen Ölförderer Rosneft teuer zu stehen. Die Börse nimmt die enormen Verluste gelassen zur Kenntnis. 03.05.2022
38.525.172.680 Euro - bis heuteWie wir Putins Kriegskasse füllenWeil sich die EU nicht auf ein Energie-Embargo für russische Energie einigen kann, sind dem Kreml die Zahlungen der EU auch künftig sicher. Wie viel Geld die EU genau in Russlands Kriegskassen spült, wissen nur die Vertragspartner. Doch Experten gehen von rund 7000 Euro pro Sekunde aus.21.04.2022Von Sarah Platz
Merkwürdige TransaktionRussen reichen Gazprom-Tochter an DJ weiter Als Gazprom überraschend ankündigt, sich von der deutschen Tochter zu trennen, ist die Bundesregierung alarmiert. Denn die neuen Besitzverhältnisse sind völlig unklar. Nun stellt sich heraus: Die Russen wollten die Kontrolle offiziell an einen Moskauer DJ übertragen. 05.04.2022Von Jan Gänger
Keine Bezahlung in EuroPutin weist Gazprom zur Rubel-Umstellung anRussland will die Sanktionen des Westens mit der Pflicht kontern, Energieeinkäufe im Land künftig in Rubel zu bezahlen. Die Käufer verweisen auf bestehende Verträge. Doch Staatschef Putin gibt dem Staatskonzern Gazprom nun vier Tage, seine Systeme entsprechend anzupassen.25.03.2022
"Nicht unter dieser Führung"EnBW will kein neues russisches Gas mit Putin im AmtDer Versorger EnBW hat derzeit zwei Gas-Lieferverträge mit Russland abgeschlossen. Und dabei soll es auch bleiben, solange Präsident Putin im Kreml sitzt. Das Unternehmen sondiert bereits neue Bezugsquellen. Auch Steinkohle soll künftig andernorts beschafft werden.23.03.2022
Russische Abhängigkeit beendenEon stoppt Gas-Einkauf bei GazpromDer Energiekonzern geht auf Distanz zu seinem russischen Partner Gazprom. Aufgrund des Ukraine-Krieges will das Unternehmen keine neuen Erdgasmengen mehr einkaufen. Konzernchef Birnbaum mahnt, die Abhängigkeit von Russland langfristig zu beenden. Kurzfristig hingegen sei das nicht möglich.16.03.2022
Sechsfacher Anstieg seit 2015Jede zweite Firma steht vor Energie-"Kostenexplosion"Als vor zwei Wochen Krieg in der Ukraine ausbricht, hat mehr als die Hälfte der Unternehmen in Deutschland noch keine Gas- und Energieverträge für das kommende Jahr abgeschlossen. Mit den nun steigenden Energiepreisen sehen sich viele Unternehmen mit hohen Kosten konfrontiert, "die kaum aufzufangen" sind. 13.03.2022
Russische Energie - nein dankeSind autofreie Sonntage sinnvoll?Die Älteren unter uns erinnern sich: Radfahren auf der A9, saubere Luft - eine insgesamt friedliche, aber sonderbare Atmosphäre herrscht Anfang der Siebzigerjahre in Deutschland. Damals ist das Schlagwort "Ölkrise". Heute heißt es "Abhängigkeit von russischen Energieimporten". 09.03.2022