Verschiebung der Prioritäten Im Krieg entdeckt Deutschland seine WirtschaftsinteressenSind wir bereit, unsere Wirtschaftsinteressen zu opfern, um Leben zu schützen? Die Antwort hängt offenbar entscheidend davon ab, um wessen Leben es geht. Anders ist die Verschiebung der aktuellen Debatte um die Ukraine im Vergleich zur Corona-Krise kaum zu erklären. 28.03.2022Ein Kommentar von Max Borowski
Große Gefahr für die Sicherheit?EU-Staaten sollen "goldene Pässe" prüfenMehrere EU-Staaten verkaufen Staatsbürgerschaften an finanzstarke Ausländer. Im Zuge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine gerät diese Praxis erneut in die Kritik. Auch, weil viele Russinnen und Russen davon profitieren. Nur in einem Land soll das aktuell noch möglich sein.28.03.2022
Entwurf für MinisterkonferenzLänder wollen Regeln offenbar bis Mai verlängernMaskenpflicht in Innenräumen, Zugangsbeschränkungen für Restaurants, Obergrenzen bei Veranstaltungen - die aktuellen Corona-Vorgaben werden womöglich noch weit länger gelten als bis 2. April. Laut einem Medienbericht fordern die Bundesländer eine Verlängerung um mindestens vier Wochen.28.03.2022
Auswertung von BarmerAllzeithoch bei Krankschreibungen wegen CoronaLaut einer Auswertung der Barmer war die Zahl der coronabedingten Krankschreibungen nie höher als jetzt. Im Vergleich zu Spitzenzeiten der ersten Welle seien 108 Prozent mehr Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausgestellt worden, teilt die Krankenkasse mit. Ein Bundesland trifft es besonders schwer.28.03.2022
Allegro kommt ins DepotLetzter Zug zwischen St. Petersburg und HelsinkiDer Allegro ist sogar im Kalten Krieg zwischen Helsinki und St. Petersburg gefahren, doch die Ukraine-Invasion setzt der Verbindung vorerst ein Ende. Viele Finnen kehren heim, einige Russen verlassen noch schnell ihre Heimat. Andere wissen nicht, wie es weitergeht. 28.03.2022
Weiter nach der WM-KatastropheMancini will Italiens Tränen selbst trocknenRoberto Mancini schenkt Italien den EM-Titel, führt die stolze Fußball-Nation aber auch "in die Hölle", wie die heimische Presse urteilt. Nach dem peinlichen Aus in der WM-Qualifikation hat der Nationaltrainer nun entschieden: Er will die sportliche Katastrophe persönlich reparieren.28.03.2022
Berlin ist nicht SachsenOhne 2G-Nachweis: Chrupalla darf nicht zur PKAfD-Chef Chrupalla und Landes-Vorstand Wirth wollen die Ergebnisse der Saarland-Wahl auf einer Pressekonferenz in Berlin aufarbeiten, doch Ersterer darf nicht daran teilnehmen. Ihm fehle der notwendige 2G-Nachweis. Die Regeln in Sachsen seien andere. Wirth ist derweil enttäuscht und glücklich. 28.03.2022
"Glaubwürdigkeit verspielt"Ex-Merkel-Berater: Russland braucht anderen Präsidenten"Putin kann nicht an der Macht bleiben": Diese Worte des US-Präsidenten sorgen für Furore. Der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz Heusgen verteidigt Biden nun und erklärt, dass Russland von einer Person geführt werden müsse, auf die man sich verlassen könne. Das sei bei Putin nicht mehr der Fall.28.03.2022
Deutschlandweite Analyse30 Unternehmen stoßen Drittel der Treibhausgase ausIn den letzten Jahren entfällt rund die Hälfte aller Treibhausgas-Emissionen in Deutschland auf 1800 Konzerne. Dabei sticht eine kleine Gruppe von 30 Unternehmen hervor: Diese sind für 36 Prozent aller Abgase verantwortlich. Dazu gehören sowohl einige Energie- als auch Auto- und Stahlkonzerne.28.03.2022
1800 Beschäftige betroffenHeineken gibt Russland komplett aufWährend viele Unternehmen ihr Geschäft in Russland aussetzen, geht Heineken einen Schritt weiter. Die Brauereigruppe verkauft ihre Anlagen wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine und zieht sich vollständig zurück. Für die 1800 Beschäftigten gibt es in der schlechten auch eine gute Nachricht.28.03.2022