Fall Sami A.

Er soll der Leibwächter des Top-Terroristen Osama bin Laden gewesen sein und ein Al-Kaida-Terrorist. Jahrelang lebt Sami A. in Bochum von Sozialhilfe. Behörden stufen ihn als islamistischen Gefährder ein. Der Tunesier hat die Vorwürfe stets bestritten, entsprechende Zeugenaussagen gegen ihn bezeichnet er als falsch. Am 13. Juli wird Sami A. nach Tunesien abgeschoben - zu Unrecht, wie das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) am 15. August 2018 letztinstanzlich entscheidet.

Thema: Fall Sami A.
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02.02.2019 09:20

Beleidigungen wegen Sami A. Justiz geht gegen Schmähbriefe vor

Lange nach seiner Abschiebung sorgt der Fall Sami A. weiter für Zündstoff. Die Justiz geht einer Reihe rechtsradikaler Äußerungen und Todesdrohungen gegen Mitarbeiter des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen nach. Ein erster Verdächtiger wird nun ermittelt.

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16.01.2019 16:22

Tunesische Verbalnote relevant Sami A. durfte abgeschoben werden

Der ehemalige Leibwächter Osama Bin Ladens wird erst als Gefährder eingestuft und dann nach Tunesien abgeschoben. Ein deutsches Gericht ordnet danach eine Rückholaktion an - doch dazu kommt es nicht, weil tunesische Behörden eine Garantie aussprechen.

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10.09.2018 07:46

Sicherheitsdienst an Flughäfen Sami A. arbeitete als Wachmann

In Afghanistan trainiert er in einem Terrorcamp und beschützt Osama bin Laden. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland arbeitet der inzwischen abgeschobene Sami A. dann für eine Sicherheitsfirma, die unter anderem Flughäfen schützt. Mit Wissen der Polizei.

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01.09.2018 08:38

Debatte um Sami A. Seehofer will Gefährder abschieben

Die unrechtmäßige Abschiebung von Sami A. löst auch eine Debatte um den Umgang mit Gefährdern aus. Innenminister Seehofer spricht sich dafür aus, diese des Landes zu verweisen. Skeptisch äußert er sich zu Rücknahme-Verträgen mit EU-Staaten.