"Nichtstun wäre teurer"Scholz plant 96 Milliarden Euro NeuschuldenDer schwersten Rezession der Bundesrepublik soll auch im kommenden Jahr mit der Aufnahme neuer Schulden entgegnet werden. Dafür will Finanzminister Scholz die Schuldenbremse weiterhin aushebeln. Für 2022 wird eine vollständige Erholung der deutschen Wirtschaft erwartet.18.09.2020
Scholz' Gesetz zu lasch Steuerdiebe kriegen "Blankoscheck"Mehr als zehn Milliarden Euro erbeuten betrügerische Anleger mit dem "Cum-Ex"-Verfahren vom Staat. Viele können das Geld sogar behalten - wenn ein Gesetz des Finanzministers nicht schnell geändert wird. 13.09.2020Von Frauke Niemeyer
Heikle Treffen mit Cum-Ex-BankerOpposition verlangt Antworten von ScholzZufall oder nicht? 2016 trifft sich der damalige Hamburger Bürgermeister Scholz mit dem Chef der Privatbank MM Warburg. Wenig später verzichtet die Hansestadt auf eine Steuerrückforderung in Millionenhöhe. Im Finanzausschuss des Bundestags verschweigt der Vizekanzler das Gespräch.04.09.2020
Scharfe Kritik an FinanzministerScholz wusste Anfang 2019 von Fall WirecardDer Skandal um Wirecard erreicht das Finanzministerium - und setzt Minister Scholz unter Druck. Denn laut einem Bericht seines Ressorts wusste er seit Februar 2019 vom Verdacht gegen das Unternehmen. Mitglieder des Finanzausschusses reagieren wütend - und fordern endlich volle Transparenz.16.07.2020
Anerkennung des HomeofficeHessen will Steuernachteile abschaffenBislang gelten enge Vorgaben, um das Homeoffice steuerlich absetzen zu können. Tausende Unternehmen gehen jedoch davon aus, dass sich das Arbeitsmodell nach der Corona-Krise halten wird. Der hessische Finanzminister fordert eine Pauschale, um Nachteile für die Arbeit zu Hause zu vermeiden.13.07.2020
Erst kurz vor InsolvenzantragBafin machte Wirecard spät zur ChefsacheIm Fall Wirecard bekommen Vorwürfe, die Finanzaufsicht sei zu lange untätig gewesen, neue Nahrung: Einem Bericht zufolge schaltete sich Bafin-Chef Hufeld erst Mitte Juni in die Krisengespräche ein, obwohl sich der Bilanzskandal bei dem Finanzdienstleister schon Monate vorher angekündigt hatte. 12.07.2020
Donohoe ist "zutiefst geehrt"Ire zum neuen Eurogruppen-Chef gewähltDie Eurostaaten haben mit den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise stark zu kämpfen. Nun könnte ein Wechsel an der Spitze der Eurogruppe frischen Wind in den Club der Euroländer bringen. Die Euro-Finanzminister wählen den Iren Donohoe als neuen Präsidenten. Dessen Hauptaufgabe ist klar. 09.07.2020
Spekulationen über NachfolgeEurogruppen-Chef Centeno tritt zurückSein Amt als portugiesischer Finanzminister hat er bereits aufgegeben, am Donnerstag will Mario Centeno auch als Eurogruppen-Chef zurücktreten. Die Suche nach einem Nachfolger ist bereits in vollem Gange.09.06.2020
Widerstand der UnionScholz will Kommunalfinanzen sanierenMit bis zu 57 Milliarden Euro will Finanzminister Scholz den Kommunen unter die Arme greifen. Dazu will er ihnen ihre Altschulden abnehmen. Zudem sollen Einnahmeausfälle ausgeglichen werden. Erforderlich dafür wäre allerdings eine Verfassungsänderung. Protest kommt prompt - Zuspruch auch.16.05.2020
Bericht warnt vor Riesen-Loch100 Milliarden Euro Steuern könnten fehlenDie Corona-Krise beutelt Wirtschaft und Bevölkerung schwer - und die Folgen werden auch Bund, Länder und Kommunen kräftig zu spüren bekommen: Alleine 2020 sollen 100 Milliarden Euro weniger Steuern eingenommen werden. 2021 wird es etwas besser, es bleibt aber schmerzhaft. 07.05.2020