"Modern, aber pflegebedürftig"Was kann das neue Gewehr G95 der Bundeswehr?Die Bundeswehr will das als "Pannengewehr" bekannte G36 ausmustern. Die Soldaten erhalten mit dem G95 nun nach und nach ein neues Sturmgewehr. Es soll präziser als sein Vorgänger sein, hat aber auch Nachteile bei der Handhabung.06.12.2025Von Kai Stoppel
800 Millionen für Sturmgewehre Bundeswehr erhält mehr als zwei Milliarden Euro für AufrüstungDer Bundeswehr mangelt es an vielem. Die geplante Wehrpflicht sorgt absehbar zwar für mehr Personal, doch die Truppe muss auch bestmöglich ausgerüstet sein. Das Parlament genehmigt bereits über 70 Großprojekte - nun sollen weitere hinzukommen.03.12.2025
"Eine Waffe, die Maßstäbe setzt"Bundeswehr erhält Nachfolger des Sturmgewehrs G36Vor zehn Jahren entschied die damalige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, das Sturmgewehr G36 auszumustern. Nun erhält die Bundeswehr mit dem G95 einen Nachfolger. Erster Abnehmer der neuen Waffe ist eine Panzergrenadiereinheit in Bayern.28.11.2025
Fehler bei VergabeverfahrenHeftige Kritik an Sturmgewehr-GroßauftragDas Bundesbeschaffungsamt der Bundeswehr möchte das bisherige Standardgewehr G36 ersetzen. Es geht um den Kauf von 120.000 Waffen. Doch beim Vergabeverfahren unterlaufen der Behörde schwere Fehler, wie das Bundeskartellamt feststellt. Experten sprechen von einem "groben Patzer".03.07.2021
Patentstreit um Haenel-WaffeSturmgewehr-Deal geht an Heckler & KochBei der Auftragsvergabe für das neue Bundeswehr-Sturmgewehr wird Haus- und Hoflieferant Heckler & Koch vom thüringischen Unternehmen Haenel ausgestochen. Es entbrennt ein Streit um mögliche Patentverletzungen, der nun zugunsten von Heckler & Koch ausgeht. 01.03.2021
Ministerium zieht Vergabe zurückHaenel verliert Sturmgewehr-AuftragEigentlich sollte das neue Sturmgewehr der Bundeswehr von der thüringischen Waffenschmiede C.G. Haenel produziert werden. Doch nun macht das Verteidigungsministerium einen Rückzieher. Für Konkurrent Heckler & Koch ein Erfolg.09.10.2020
2020 wird "überlebenswichtig"H&K steht Schicksalsjahr bevorAm Anfang standen Teile für Fahrräder, Nähmaschinen und Radios. Mitte der 1950er Jahre wandte sich Heckler & Koch dann dem Waffengeschäft zu - und die Zahl der dunklen Firmenkapitel wächst. Derzeit ächzt der Konzern unter der hohen Schuldenlast und bangt einer Bundeswehr-Entscheidung entgegen.28.12.2019
Interesse am WaffenherstellerInvestor will Heckler & Koch kaufenDie Auftragsbücher von Heckler & Koch sind voll. Trotzdem läuft es nicht gut für den Waffenproduzenten aus Baden-Württemberg: Der Schuldenberg ist groß, die finanzielle Situation angespannt. Jetzt meldet ein potenzieller Käufer Interesse an dem Unternehmen an.08.11.2019
Waffenschmiede mit Mini-GewinnHeckler & Koch robbt langsam aus der KriseTrotz Großaufträgen von der Bundeswehr ist Heckler & Koch wirtschaftlich angeschlagen. Nun sieht sich das Rüstungsunternehmen wieder auf Kurs und kehrt zurück in die schwarzen Zahlen - auch, weil das Geschäft mit Nicht-Nato-Staaten floriert. Der Schuldenberg wächst indes weiter.12.07.2019
5000 Sturmgewehre für MexikoHeckler & Koch muss Millionen zahlenUrteil im H&K-Prozess um Waffenexporte in Krisengebiete: Das Landgericht Stuttgart verhängt wegen eines Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz Bewährungsstrafen gegen Ex-Mitarbeiter von Heckler & Koch. Der G36-Hersteller kommt mit einem Bußgeld davon.21.02.2019