"Sollte mehr Respekt haben"Katars Energieminister kritisiert HabeckDeutschland setzt in Zukunft auf Flüssiggas aus Katar - allerdings wird erst ab 2026 geliefert. Der Energieminister des Golfstaates erklärt die Hintergründe und macht Hoffnung auf weitere Abkommen. Gleichzeitig kritisiert er Wirtschaftsminister Habeck für dessen Korruptions-Kommentar zur WM.30.11.2022
Schaden durch Gas-LieferstoppUniper zieht gegen Gazprom vor internationales SchiedsgerichtDass Russland kein Gas mehr nach Deutschland liefert, setzt Uniper erheblich zu. Die Kosten für die Gasersatzbeschaffung belaufen sich für den Konzern bislang auf 11,6 Milliarden Euro. Jetzt soll Gazprom für den "erheblichen finanziellen Schaden" aufkommen. Und das ist noch nicht alles.30.11.2022
Staaten weiter uneinsKompromiss zu EU-Gaspreisbremse blitzt abManchen Staaten ist der angestrebte Gaspreisdeckel der EU einfach zu hoch und deshalb wirkungslos. Andere stellen die Maßnahme generell infrage. Entsprechend vertagen sich die Energieminister der EU-Staaten erneut - und hoffen nun auf eine Einigung im Dezember.24.11.2022
Durch Ausgabe neuer AktienUniper soll weitere Milliarden vom Bund erhaltenAngesichts eingestellter Gaslieferungen aus Russland hängt der Gasgroßhändler Uniper seit Monaten in Schieflage. Das vom Bund geplante Stabilisierungspaket werde nicht reichen, verkündet der Konzern zuletzt. Weitere Kapitalmaßnahmen sollen nun zusätzliche Milliarden generieren.23.11.2022
Ersatz für Russland-PipelinesLNG-Terminals werden deutlich teurer als gedachtDer Bau von Terminals für die Anlandung von Flüssigerdgas soll Deutschland unabhängig von russischen Exporten machen. Doch die Projekte werden deutlich teurer als geplant. Die Kosten belaufen sich bereits auf über sechs Milliarden Euro - mehr als doppelt so viel wie ursprünglich gedacht.20.11.2022
BASF und Uniper Unternehmen verhandeln über Bezug von US-FlüssiggasNach dem Wegfall russischen Gases suchen Unternehmen händeringend nach neuen Lieferanten. Ein Problem: Der Bedarf steigt, doch neue Quellen werden sich erst in einigen Jahren auftun. Ein weiteres Problem sind die Dauer der Lieferverträge und die Klimaziele einzelner Länder.20.11.2022
Szenarien des VerbandesGasspeicherbetreiber: Mangellage "äußerst unwahrscheinlich"Die Betreiber der deutschen Gasspeicher wollen künftig monatlich Füllstandsprognosen veröffentlichen. Aktuell erwarten sie, dass Deutschland gut durch den Winter kommt. Auch auf die Saison 2023/24 könne mit einiger Zuversicht geblickt werden. Hier ruhen die Hoffnungen vor allem auf den LNG-Lieferungen.18.11.2022
Frühere Gazprom-TochterBund verstaatlicht Gas-Importeur SefeDen Gaskonzern Sefe sieht der Bund als "Schlüsselunternehmen" für die deutsche Energieversorgung. Im Frühjahr investiert er deshalb Milliarden in die Stabilisierung des Konzerns. Um eine dennoch drohende Insolvenz abzuwenden, wird die frühere Gazprom Germania nun vollständig übernommen.14.11.2022
Robert Habeck im Interview"Deutschlands Abhängigkeit von China ist zu groß"Erstmals nimmt Robert Habeck an der Asien-Pazifik-Konferenz in Singapur teil. Im Interview mit ntv.de erklärt der Bundeswirtschaftsminister, warum und wie er die Abhängigkeit der deutschen Wirtschaft von China reduzieren will. Habeck lobt ferner, dass der Ampel "ein handelspolitischer Befreiungsschlag" gelungen sei.12.11.2022
"Kompensationen" im GesprächLeipziger Gas-Riese VNG wird nicht verstaatlichtDurch die ausgebliebenen Gaslieferungen aus Russland kommen mehrere Gasunternehmen in Deutschland in finanzielle Nöte. Die strauchelnde Gas-Tochter VNG entgeht allerdings einer Verstaatlichung. Die Verluste aus der Ersatzbeschaffung sollen kompensiert werden.11.11.2022